Pollenflug-Allergien

Der Frühling kommt und mit ihm die Allergien

Wer schnieft und sich die Augen reibt, hat wahrscheinlich eine Pollenallergie. Der Blütenstaub von Hasel und Erle liegt fein und dennoch stark in der Luft. Vor allem die Birkenpollen belasten die Allergiker sehr und werden in Deutschland zunehmend aggressiver.

Hohe Messwerte beim Pollenflug

Letztes Jahr betrug der höchste Messwert 772 in der Berliner Hauptstadt. Diese unangenehme Zahl von Birkenpollen fegte durch jeden Kubikmeter Luft. Die Situation war in anderen Städten Deutschlands nicht viel besser. Experten sprechen von einer starken Pollenbelastung bereits bei Tagesdurchschnittswerten von mehr als 100 Pollen. Die Birke verursacht bei Allergikern schon bei fünfzig Pollen pro Kubikmeter Luft starke Beschwerden. Die langen Pollen der Birken werden vom Wind in alle Richtungen zerstäubt. Etwa achtzehn Prozent der Deutschen spüren diesen unangenehmen Pollenflug in ihren Augen und Nasen.

Die Pollen werden aggressiver

Baumpollen-Allergiker litten letztes Jahr besonders stark. Der Birkenpollenflug beginnt in der Regel Mitte April. Da dieser Monat aber im vergangen Jahr sehr kühl war, kam der Pollenflug verzögert und umso stärker. Die Folge war, dass die Allergiker viel mehr darunter litten, als in den Jahren zuvor. Ständig juckende Augen und triefende Nasen machten selbst den Kaffee in der Mittagssonne zu einer Belastungsprobe.
Die Pollen in Deutschland werden von Jahr zu Jahr aggressiver. Dies liegt daran, dass die Luftverschmutzung die Stoffe an Allergie auslösenden Stoffen in den Pollen vermehrt ansteigen lässt.
Vor allem die Pollen der Birke bereiten Allergikern Schwierigkeiten. Der Klimawandel, der plötzliche Wärmeschub und die zunehmende Verschmutzung der Luft machen Menschen mit Heuschnupfen das Leben in der Pollensaison schwer.

Juckende Augen und laufende oder verstopfte Nasen

„Bet v 1“ ist die Bezeichnung des Moleküls aus Birkenpollen, welches die Blütenzeit der Bäume für die meisten Menschen zu einer Belastungsprobe macht. Die menschlichen Immunzellen reagieren sehr negativ auf dieses Molekül, als ob es ein Feind ist, der bekämpft werden muss. Laufende Nase und juckende Augen sind die Folgen dieses Kampfes. Die Birken bilden das Molekül Bet v 1 bevorzugt dann, wenn sie unter Stress stehen. Eine starke Luftverschmutzung ist ein Stressfaktor und erhöht die Produktion des Bet v 1 Moleküls, wodurch die Pollen aggressiver sind.

Das Frühjahr überstehen

Wiese-PollenflugMenschen, die auf die Pollen der Birke allergisch reagieren, können später auch eine Kreuzallergie auf einige Nahrungsmittel bekommen. In etwa die Hälfte der Allergiker entwickeln eine Allergie gegenüber Obstsorten, wie zum Beispiel Äpfel, Birnen und Kirschen. Auch auf Nüsse wird allergisch reagiert. Eine Angst vor der Birkenpollenallergie ist aber unbegründet, da diese sehr gut zu behandeln ist. Die lästigen Symptome, wie das Jucken der Augen oder die verstopfte oder triefende Nase, können mit Medikamenten gelindert werden. Ist die Birkenpollenallergie nur leicht ausgeprägt, kann ein Allergiemedikament in Form von Nasentropfen, Tabletten oder Spray helfen, um das Frühjahr zu überstehen. Bei stärkeren Beschwerden sollte eine ärztliche Behandlung angestrebt werden, da schlimmere Folgen, wie das allergische Asthma vermieden werden können. Zudem empfiehlt es sich bei einer Birkenpollenallergie immer einige Produkte für Allergiker zu Hause zu haben, damit die Belastung während der Pollenflugzeit auf ein Minimum reduziert werden kann.


Sonnenschein-Vitamin D

Vitamin D ist lebenswichtig

Vitamin D ist lebensnotwendig für die Gesundheit. Es reguliert Tausende von Vorgängen, an denen menschlichen Körperzellen beteiligt sind. Ein Vitamin D Mangel erhöht das Risiko zu erkranken, vor allem in den Wintermonaten, wenn die Sonne zu wenig Kraft hat, um die erforderliche UV-Strahlung zu bieten. Vitamin D wird zu etwa neunzig Prozent direkt in der Haut gebildet mit Hilfe der Sonne.

Vitamin D verhindert schwere Erkrankungen

Das aktive Vitamin D beugt Erkältungen sowie Grippe und Knochenerkrankungen, zum Beispiel Osteoporose, vor. Studien bewiesen, dass Vitamin D sogar in den Prostata-, Brust- und Darmzellen das ungesunde Zellwachstum verhindert, das für Krebserkrankungen verantwortlich ist. Diverse wissenschaftliche Arbeiten bestätigen diese Forschungen und zeigen, dass Vitamin D das Wachstum von Krebs deutlich reduzieren kann. Ganze fünfzehn Krebsarten stehen in direktem Zusammenhing mit einem niedrigen Vitamin D Spiegel. Auch die Sterblichkeitsrate auf Grund eines Herzinfarktes kann mit erhöhter Vitamin D Gabe bei einem chronischen Leiden gesenkt werden.

Hautärzte warnen vor der Sonne

Die meisten Menschen wissen nicht, wie gesund die Sonne ist und fürchten ihre Wirkung eher. Die Hautärzte weisen ihre Patienten auf die Risiken der Sonnenstrahlung hin. Einige raten dazu, die Sonne vollständig zu meiden. Selbstverständlich ist ein übertriebenes Sonnenbaden schädlich, weil es Hautkrebs auslösen kann. Die Sonne allerdings in wohldosiertem Maß und nicht in Massen zu genießen, ist unverzichtbar, um gesund zu bleiben. Der Vitamin D Spiegel und die Vitalität bleiben durch die Sonne erhalten. Damit Hautkrebs entsteht, müssen mehrere Faktoren zusammenkommen, als ab und zu ein kurzes Sonnenbad zu genießen. Hierzu zählen eine überempfindliche Haut mit einem zu niedrigen Antioxidantienstatus oder ein schwaches Immunsystem.

Vitamin D speichern

Der Körper kann, wenn man regelmäßig in die Sonne geht, das Vitamin D in den Sommermonaten für den kalten Winter speichern. Jeden Tag dreißig Minuten ohne Sonnenschutzmittel reichen aus. Die Sonnenschutzcreme wegzulassen ist notwendig, da diese selbst mit einem niedrigen Lichtschutzfaktor die Produktion von Vitamin D stark einschränken. Das fettlösliche Vitamin D wird im Körperfett abgelagert. Bei vollem Vitamin D Speicher reichen die Reserven für den Winter. Bei starkem Übergewicht ist dies leider anders, da das Vitamin D zwar im Körperfett eingelagert wird, aber nicht mehr an das Blut weitergegeben werden kann.

Richtige Vitamin D Versorgung im Sommer und im Winter

In den Monaten begonnen von April bis Ende September ist es wichtig Sonne zu tanken. Jeden Tag sollten mindestens die ganzen Arme und das Gesicht für zehn bis fünfzehn Minuten ein Sonnenbad genießen. Hierbei ist ein gemütlicher Spaziergang im Garten oder Park völlig ausreichend. Wer die Möglichkeit für eine natürliche, ganzkörperliche Besonnung hat, sollte diese nutzen. Menschen mit dunkler Haut müssen sehr viel länger in der Sonne verweilen, nämlich bis zu zwei Stunden, um dieselbe Menge Vitamin D aufzunehmen. Die Abendsonne ist ungeeignet, da die Sonne sehr hoch oben stehen sollte, damit die UVB-Strahlung auch gezielt die Haut erreicht.
Glas lässt keine UV-Strahlung der Sonne durch. Bei geschlossenen Fenstern kann die Haut also kein Vitamin D bilden. Um den Körper im Winter mit Vitamin D zu versorgen, sollte der Körper in den Monaten von Oktober bis März von den gespeicherten Vitaminvorräten leben. Dauert der Winter länger und reichen die abgespeicherten Vitamin D Reserven nicht aus, können Grippewellen in den Monaten Februar und März entstehen. Im Hochgebirge ist auch im Winter genug UVB-Strahlung vorhanden, so dass ein Urlaub im Winter eine gute Lösung ist.


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Alles über Reiki

Reiki gilt als eine alternative Behandlungs- und Meditationsmethode. Im Ansatz geht sie davon aus, dass die Übertragung einer universellen Kraft oder Energie von einem Menschen auf einen anderen möglich ist. Dadurch soll das positive Körperbefinden effektiv gesteigert und Krankheitssymptome behandelt werden. Doch wie funktioniert Reiki genau und was muss man alles über die spirituelle Heilmethode wissen? Hier erfahren Sie es.

Der Ursprung von Reiki

Reiki ist eine sehr alte Heilmethode und wurde schon vor 2500 Jahren von den Sanskrit-Sutras erwähnt. Im 19. Jahrhundert wurde die Methode dann von einem buddhistischen Mönch aus Japan, Dr. Mikao Usu, wiederentdeckt. Daher spricht man seitdem auch von dem Usui-System des Reiki.

Heutzutage kann jeder, der Interesse hat, Reiki erlernen, wobei immer bedacht werden sollte, dass Reiki kein Ersatz für einen Arzt ist. Ein weitverbreiteter Irrglaube ist, dass man an Reiki glauben muss, damit es funktioniert. Das stimmt nicht grundsätzlich, denn man muss lediglich offen für die Behandlung des Reiki sein und es geschehen lassen.

Allgemeines über Reiki

Reiki ist ein Begriff, welcher ursprünglich aus Japan kommt und sich aus 2 Wörtern zusammensetzt – nämlich Rei, welches so viel wie universell bedeutet und Ki, das für die eigene Lebensenergie steht. Die Grundlage ist vergleichbar mit dem christlichen Bild des Heiligen Geistes. Die universelle Kraft kann durch das Handauflegen auf eine andere Person übertragen werden und dort seine Kraft entfalten.

Kanji-Schreibweise

Kanji-Schreibweise

Vor der Durchführung von Reiki muss keine konventionelle Diagnose gestellt werden. Berührungen sind hier der wichtigste Teil, denn allein durch das Handauflegen werden die Energiezustände des Gegenübers ermittelt, während der zu Behandelnde bekleidet auf einer Matte liegt. Hier legt der Behandelnde dann die Hand beim Betroffenen auf die Stirn auf und stimmt sich so auf diesen ein. Im Folgenden werden weitere Körperstellen wie Kopf, Hals, Bauch und Brustkorb berührt, um die Energie durch das Auflegen der Hände zu kanalisieren. Das Wichtigste ist, dass dadurch die Energiezentren, die sogenannten Chakren, mit Energie versorgt werden. Die Behandlung kann unterschiedlich viel Zeit in Anspruch nehmen, sollte aber mindestens etwa 15 Minuten andauern. Anschließend sollte der Betroffene eine Weile ruhig liegen bleiben und sich entspannen.

Die Anwendungsgebiete von Reiki liegen vorzugsweise bei funktionellen Störungen sowie bei psychischen Problemen. Besonders oft wird Reiki zum Stressabbau verwendet oder um andere Behandlungen zu unterstützen. Außerdem kann Reiki als zusätzliche Erste-Hilfe-Maßnahme angewendet werden, beispielsweise bei Schockzuständen. Über die Wirksamkeit von Reiki gibt es bisher allerdings nur wenige Studien. Zwar werden oft positive Auswirkungen durch Reiki festgestellt, aber ausreichend wissenschaftliche Beweise dazu fehlen.

Reiki erlernen

Theoretisch kann jeder Mensch Reiki anwenden und erlernen, da die ganzheitliche Energie immer vorhanden ist und übertragen werden kann. Somit hat also jedes Lebewesen (Mensch, Tier, Pflanzen) die Voraussetzung, um Reiki auszuüben. Traditionell wird das System des Usui Reiki in verschiedene Grade eingeteilt. Bereits beim ersten Grad ist es einem Schüler möglich, Reiki an sich oder einem anderen Menschen durchzuführen, da jeder Grad in sich komplett und abgeschlossen ist. Der erste Grad des Reiki umfasst die Reinigung des „Reiki Kanals“ und vier Einweihungen, welche die Geschichte und das Wissen der Reiki-Behandlungen sowie gezielte Übungen beinhalten, welche die Fähigkeiten zur Körperbehandlung schulen. Der zweite Reiki Grad baut auf der Anwendung und dem Wissen des ersten Grades auf. Die universelle Energie wird gebündelt, um sie unabhängig von Zeit und Raum nutzen zu können.

Mittlerweile gibt es auch Reikischulen, die das System des Usui Reiki erweitert oder mit anderen Systemen gemischt haben. Bei solcherlei Abwendungen sollte allerdings nicht mehr die Rede von Reiki sein. Usui bezeichnet sein Reikisystem als vollständig und in sich geschlossen.


Morbus Crohn: Ursachen, Symptome und Behandlung

Morbus Crohn: Ursachen, Symptome und Behandlung

Unter Morbus Crohn versteht man eine chronische Entzündung des Magen-Darm-Trakts. Das heißt, alle Bereiche vom Mund bis hin zum After, können davon betroffen sein. Bei den meisten Patienten tritt die Erkrankung jedoch im Bereich des Darms auf. Die Entzündungen treten segmental auf. Das heißt, dass es nicht eine große Entzündung gibt, sondern viele kleine Entzündungsstellen, neben denen sich wiederum gesunde Stellen befinden.

Bei einer Erkrankung im Darm sind alle Schichten der Darmwand von der Entzündung betroffen. Erkrankte Personen müssen jedoch nicht tagtäglich mit der Krankheit leben. Es gibt verschiedene Phasen oder Schübe, in denen sich die Krankheit verstärkt zeigt und ausbricht. Die Dauer der Schübe ist unterschiedlicher Natur. Sie können nur wenige Stunden andauern, aber auch mehrere Wochen anhalten. Die Patienten haben dann zum Beispiel mit starken Krämpfen, Durchfall oder Übelkeit zu kämpfen.

Die Ursachen von Morbus Crohn

Es ist bis heute umstritten, was genau der Auslöser für die Krankheit Morbus Crohn ist. Ärzte und Wissenschaftler können lediglich von einigen begünstigenden Ursachen ausgehen, die zu einer Erkrankung führen können. Zum Beispiel ist recht sicher, dass ein Großteil der Erkrankungen von den genetischen Veranlagungen des Betroffenen beeinflusst wird. So erkranken innerhalb einer Familie oft mehrere Mitglieder an Morbus Crohn, wohingegen die Krankheit in anderen Familien nie ein Thema war. Auch kommt ein ungünstiger Lebenswandel als Faktor hinzu, welcher eine Erkrankung günstig beeinflussen kann. Dazu zählen zum Beispiel andauernder Stress, Rauchen oder der häufige Konsum von Alkohol.

Die Symptome der Erkrankung

Angefangen bei Blähungen und Bauchschmerzen, bis hin zu Durchfall und starken Krämpfen – das sind die häufigsten Symptome über die Patienten klagen, wenn die Krankheit eingesetzt hat – die Symptome können vielfältig und unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Doch viele Mediziner schließen leider nicht direkt auf Morbus Crohn, sondern meist auf eine harmlose Verstimmung des Magens, einen Infekt oder etwas Falsches zu Essen. Innerhalb der auftretenden Schübe sind dies dann die leidlichen Symptome, mit denen sich die Patienten abmühen müssen, auch nachdem die Krankheit festgestellt wurde. Denn eine Heilung ist nicht möglich, nur eine Linderung der Symptome durch Medikamente.

Die schmerzenden Stellen konzentrieren sich meist auf den Bereich des rechten Unterbauchs, dort wo der Dünndarm und der Beginn des Dickdarms angesiedelt sind. Auch Fisteln, Fissuren oder Darmverschlüsse kann die Krankheit hervorrufen. Das führt dann dazu, dass die Patienten meist nicht nur einmal operiert werden müssen, da die Beschwerden immer wieder auftreten.

Die Behandlungsmethoden

Eine Behandlung der Krankheit Morbus Crohn ist nur insofern möglich, indem die auftretenden Schübe erträglicher für die Patienten gemacht werden und die sogenannten Remissionsphasen verlängert werden können. Remissionsphasen sind jene Phasen, in denen die Krankheit sich zurückzieht und die Patienten beschwerdefrei leben. In den Schubzeiten wird die Behandlung meist mit Medikamenten behandelt. Welches Medikament genau verabreicht wird, hängt vor allem damit zusammen, an welcher Stelle im Verdauungstrakt die Entzündungsherde auftauchen. Kortison ist zum Beispiel wirksam gegen die Entzündungen im Dünndarm, hilft aber nicht bei Beschwerden im Dickdarm. Häufig verwenden die Patienten auch homöopathische Mittel oder Schüssler Salze. Diese sollten jedoch die normale Behandlung nicht ersetzen, sondern lediglich ergänzen.

Homöopathische Mittel können die Symptome erträglicher machen. Operative Eingriffe als Behandlungsmöglichkeiten kommen nur dann zum Tragen, wenn es durch die Entzündungen bereits zu Darmverschlüssen gekommen ist oder der Darm verengt ist.


Zumba - Was, Woher und Warum

Zumba – Was, Woher und Warum?

Zumba ist der neueste Trend in Sachen Fitness. Denn das hört sich erstens nach Spaß an und nicht so sehr nach Quälerei für Untrainierte und zweitens ist es das auch. Für alle, die tanzbegeistert sind und dennoch ihren Körper in Form bringen oder halten möchten, ist Zumba hervorragend geeignet. Das Beste ist, dass es für Frauen, Männer und Kinder jeder Altersgruppe durchführbar ist, denn die Intensität kann man frei gestalten.

Woher kommt Zumba?

Wie so viele tolle Sachen wurde auch Zumba nur durch Zufall entdeckt. Alberto Perez, der in den 1990er Jahren Aerobic Kurse in Kolumbien gab, vergaß eines Tages seine Musikkassette. Und ohne Musik lässt sich Aerobic sehr schlecht gestalten. Um den Teilnehmern nicht absagen zu müssen, bediente er sich der einzig verfügbaren Musik und holte die Kassetten aus seinem Auto. Diese Musik war für Aerobic gänzlich ungeeignet, waren doch Salsa- und Latinklänge darauf zu hören. Alberto Perez wandelte seinen Kurs leicht ab und ließ die Teilnehmer passend zu den neuen Rhythmen schwingen – der erste Zumba-Kurs war geboren. In den folgenden Jahren wurde Zumba in Kolumbien sehr erfolgreich, bis es der Erfinder selbst im Jahr 1999 in die Vereinigten Staaten brachte. Ein paar Jahre später wurde Zumba als Markenname registriert. In den letzten Jahren schwappte der Trend allmählich nach Deutschland über. Auf der ganzen Welt gibt es schon vierzehn Millionen Menschen, die begeistert von Zumba sind.

Was macht man beim Zumba genau?

Beim Zumba tanzt man in erster Linie zu lateinamerikanischen Klängen. Doch tatsächlich ist es eine Verbindung aus Aerobic, Tanzen und Workout. Lange Ausfallschritte gehören genauso zum Zumba, wie Elemente aus dem Bauchtanz. Anders als beim Aerobic, müssen die Teilnehmer beim Zumba keine Choreografie auswendig lernen oder, wie beim Tanzen, auf die Takte der Musik achten. Die Bewegungen ergeben sich ganz einfach aus der Musik selbst. Die Rhythmen stammen aus den Musikrichtungen Salsa, Samba, Merengue, Flamenco, Mambo oder Tango. In diese fühlt man sich hinein und verbindet mit jedem Klang eine andere Bewegung. Bei diesem Tanz-Workout kann man viel schneller Erfolge sehen, sei es am Körper oder beim Mitmachen an sich, als beim Aerobic oder einem Tanzkurs, da die Bewegungen leicht zu erlernen sind, wenn man Musik im Blut hat. Wichtig ist, dass der Spaß beim Zumba im Vordergrund steht und nicht die zu erbringende Leistung.

Warum sollte man sich für Zumba entscheiden?

Wer seine Ausdauer trainieren möchte und Joggen, Radfahren und Co. nicht so gern mag, dafür aber gern tanzt und sich zu Musik bewegt, ist bei Zumba genau richtig. Zumba wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislaufsystem aus und trainiert die Ausdauer genauso gut wie Jogging. Nebenbei werden durch Elemente aus dem Workout auch bestimmte Muskeln gekräftigt und gestärkt. Durch die vielen verschiedenen Bewegungsarten, hin und her, hoch und runter, wird zusätzlich die Koordination trainiert. Zusätzlich wird Rückenschmerzen vorgebeugt, denn beim Zumba werden auch die kleineren Muskelgruppen des Rumpfes trainiert, welche im Alltag, wenn der Mensch viel sitzt, vernachlässigt werden. Das Vergnügen ist ein echter Allrounder. Zudem braucht man sich keine teure Ausrüstung zuzulegen, da alles was man braucht Musik und Sportkleidung ist. Man sollte allerdings darauf achten, dass die Kleidung einigermaßen atmungsaktiv ist und die Schuhe, sofern man nicht lieber barfuß tanzt, einen guten Halt bieten.


Yoga fuer Anfaenger

Yoga für Anfänger

Yoga bedeutet für Viele einfach so viel wie autogenes Training und Stellungen mit komischen Namen, die kein normaler Mensch einnehmen kann. Doch Yoga ist viel mehr. Es ist Entspannung und Hochleistungssport in einem. Wer denkt, dass man beides nicht vereinen kann, liegt falsch. Denn auch beim Yoga können die Schweißperlen rinnen. Dabei wird der Körper gekräftigt und gleichzeitig die Seele verwöhnt.

Was man als Anfänger wissen sollte

Man braucht nicht mehr als eine Yogamatte oder eine Isomatte und bequeme, nicht zu enge Kleidung und schon kann es losgehen. Es sind keine teuren Anschaffungen zu machen. Gerade das macht Yoga zu einem optimalen Sport. Denn wer kauft schon gern teures Equipment, um es bei Nichtgefallen in der Ecke liegen zu sehen? Es spielt beim Yoga keine Rolle, wie fit man ist, ob man sehr gelenkig ist, oder wie alt man ist. Es gibt Übungen in bestimmten Schwierigkeitsgraden; viele lassen sich auch auf verschiedene Weise gestalten. Alles was zählt, ist das eigene Befinden, die innere Stimmung. Vor den Übungen sollte man bestenfalls ein bis zwei Stunden vorher nichts mehr essen. Schuhe sind während der Übung kein Muss. Besser geht es sogar ganz ohne oder nur mit Socken. Gürtel, Schmuck und andere störende Teile sollte man vorher besser ablegen.

Verschiedene Übungen für Anfänger

Ist die Matte ausgerollt, kann es schon losgehen. Wie bei jeder Sportart sollte man sich vorher etwas erwärmen, um die Muskeln und Sehnen zu schonen. Eine optimale Übung hierfür ist der Sonnengruß. Bei dieser Übung sind die Atemtechniken wichtig. Zuerst legt man die Hände gekreuzt auf den Brustkorb und atmet aus. Beim Einatmen streckt man die Hände weit nach oben aus, spannt den Po an und führt die Hände in der Luft zusammen. Zum Ausatmen beugt man sich nach vorn und berührt mit den Händen den Boden. Beim nächsten Einatmen wird das linke Bein nach hinten gestreckt und der Fuß aufgesetzt, das rechte Bein sollte durchgedrückt werden. Der Oberkörper wird aufgerichtet. Beim Ausatmen berühren Brust und Stirn den Boden. Der Oberköper wird beim Einatmen nun wieder angehoben. Beim Ausatmen kommt das Becken wieder nach oben und die Fersen berühren den Boden. Jetzt wird eingeatmet und die Arme werden wieder weit nach oben gereckt, der Körper aufgestellt. Beim Ausatmen kommen die Arme wieder runter und die Hände berühren die Hüften. Diese Übung kann man so lange wiederholen, bis man sich entspannt und seelisch mit sich selbst im Einklang fühlt. Der Körper wird bei dieser Übung perfekt für die nächsten Bewegungen erwärmt. Am Morgen macht sich diese Übung besonders gut nach dem Aufstehen, um Körper und Geist aufzuwecken.

Eine weitere tolle Übung für Anfänger ist das Dreieck. Es ist besonders gut für die Koordination und kräftigt ganz nebenbei Beine, Po und Rücken. Außerdem stärkt und harmonisiert es die Seele. Das Dreieck ist zudem gar nicht schwer. Die Ausgangsstellung wird eingenommen, indem man die Beine etwas mehr als schulterbreit grätscht. Der rechte Fuß wird dabei leicht nach außen gedreht. Der rechte Arm wird auf Höhe der Schulter zur Seite ausgestreckt, die Handflächen zeigen nach unten. Die linke Hand festigt den Körper an der Hüfte. Beim Ausatmen neigt man nun den Körper nach rechts und legt die rechte Hand neben dem rechten Fuß auf den Boden. Der Kopf dreht sich nach oben, der Blick geht nach links oben. Beim Einatmen kommt nun der linke Arm gerade nach oben und bildet somit das Dreieck. Der Blick ist in etwa auf die linke Hand gerichtet. Diese Pose sollte nun für zehn Sekunden gehalten werden. Die Übung wird auf der anderen Körperseite wiederholt, um das Gleichgewicht zu wahren.


Schwangerschaftsgymnastik gesundheitsforum-vitalis

Schwangerschaftsgymnastik

Generell ist es so, dass Schwangere, je weiter die Schwangerschaft fortschreitet, sich am liebsten immer weniger Bewegung wollen. Denn die Beine schmerzen und haben Wassereinlagerungen bekommen, der Rücken tut weh, der Nacken spannt; weil der Bauch immer runder wird. Aber Sport und Bewegung während einer Schwangerschaft sind sogar ganz hilfreich. Ob man es glauben mag oder nicht, Gymnastik während der Schwangerschaft kann helfen, all die Leiden zu erleichtern. Daher sollten werdende Mütter auf keinen Fall in Lethargie verfallen und dazu tendieren auf dem Sofa am besten aufgehoben zu sein. Neben dem sofortigen Wohlfühleffekt bereitet die Schwangerschaftsgymnastik auch auf die bevorstehende Geburt vor. So ist Frau gut gewappnet für alle Strapazen. Während der ersten Monate ist es auch nicht verboten zu Joggen, Walken oder Rad zu fahren, einzig Reiten, Kampfsport und Tauchen sollten besser vermieden werden. Wenn der Bauch dann aber kugelrund ist, ist Gymnastik das Beste für Mutter und Kind.

Einfache Übungen für zu Hause

Wer lieber zu Hause Sport macht, als in einem Kurs, benötigt nur eine Isomatte oder eine weiche Decke als Unterlage sowie einen Gymnastikball. Dann kann es auch schon losgehen. Die Frau sollte jedoch nur solange Gymnastik machen, wie es ihr Spaß macht und sie sich wohlfühlt. Es ist auch sehr wichtig, dass die Übungen nicht zu schnell ausgeführt werden, damit keine Unfälle passieren.

1. Schultern entspannen

Um den Nacken etwas zu entspannen und die Schultern zu lockern, stellt man sich einfach aufrecht hin. Die Beine sind etwa hüftbreit auseinandergestellt. Dann wird einmal tief eingeatmet und die Arme werden nach oben gestreckt. Der ganze Körper kommt nach oben, als würde man fliegen wollen. Beim Ausatmen beugt man sich leicht nach vorn und lässt die Arme nach unten baumeln. Das kann man einige Male wiederholen.

2. Beckenboden dehnen

Besonders der Beckenboden wird bei der Geburt in Mitleidenschaft gezogen. Umso besser, wenn er schon vorher trainiert wird. Um ihn zu dehnen, setzt man sich auf den Boden und führt die Fußsohlen aneinander. Diese Stellung erinnert etwas an Yoga, wirkt daher auch entspannend für den Geist, wenn man nun einfach die Augen schließt und ruhig atmet. Dann geht es weiter, indem die Knöchel umfasst werden und die Füße ganz leicht in Richtung Körper gezogen werden. Eine leichte Dehnung sollte am Beckenboden und den Oberschenkelinnenseiten einsetzen.

3. Beckenboden und Damm kräftigen und dehnen

Damit es bei der Geburt zu so wenig Schmerzen wie möglich kommt, sollte auch der Damm gekräftigt werden. Das geht mit einem Gymnastikball hervorragend. Dazu setzt man sich einfach locker darauf und öffnet die Beine so weit, wie es geht. Mit den Händen stützt man sich entweder auf den Oberschenkeln oder hinter dem Po ab. Nun wird leicht auf dem Ball auf und ab gewippt. Zehn Mal, kurze Pause, Wiederholung. Auch das leichte Kreisen des Beckens auf dem Ball hat diesen Effekt.

4. Rücken entlasten

Nicht selten kommt es während der Schwangerschaft zu Rückenschmerzen. Das ist nichts Ungewöhnliches, da die Belastung einfach ungewohnt für den Rücken ist. Um dem Vorzubeugen und den Rücken zu entlasten und gleichzeitig die Schultern zu lockern, hilft der Katzenbuckel. Dazu kommt man in den Vierfüßlerstand. Die Knie befinden sich unter den Hüften und die Hände unter den Schultern. Nun macht man den Rücken ganz rund, senkt den Kopf und schaut durch die Beine. Man sollte den Rücken ganz bewusst weit herausrecken. Danach kommt man mit dem Kopf nach oben und senkt den Rücken ganz tief nach unten. Diese Übung kann einige Male wiederholt werden und entspannt die Rückenmuskulatur.


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Was ist wichtig bei ambulanter Pflege?

Ambulante Pflege bedeutet, dass man zu Hause in den eigenen vier Wänden von speziell geschultem Personal betreut wird. Im Alter, wenn die eigene Kraft etwas nachlässt, eine Krankheit fortschreitet oder das eigene Gedächtnis allmählich nachlässt, ist der Gang in ein Pflegeheim nicht unbedingt notwendig. Ausgebildete Altenpfleger und Altenpflegehelfer unterstützen die Patienten dann bei allem Alltäglichen im eigenen Haushalt.

Sie kommen zum Beispiel morgens für die Morgentoilette und am Abend vor dem zu Bett gehen. Aber auch über den Tag verteilt, ist die Betreuung möglich. Es gibt viele verschiedene Optionen, zwischen denen man wählen kann, je nachdem wie hilfebedürftig man ist. Für viele Menschen ist diese Variante des Alterns die Liebste, da man in seinem gewohnten Umfeld bleiben kann und ein Stückchen Normalität bewahren darf. Es heißt ja nicht umsonst „einen alten Baum verpflanzt man nicht“. Doch gibt es einiges zu beachten, wenn man einen ambulanten Pflegedienst engagieren möchte.

Das Vertrauen muss stimmen

Zwar ist es in der heutigen Zeit kaum mehr möglich, zu einem Betreuer ein spezielles Verhältnis aufzubauen, da oft das Personal schnell wechselt, aber dennoch sollte ein Vertrauensverhältnis entstehen können. Gerade bei intimen Situationen, wie dem Waschen oder der Hilfe beim Toilettengang, ist das wichtig. Vielen Pflegebedürftigen ist es auch lieber, dies von einem Pfleger erledigt zu bekommen, als von den eigenen Familienmitgliedern. Um den richtigen Pflegedienst auszuwählen, sollte man sich nicht blind auf Versprechen verlassen, sondern selbst aktiv werden. Oft gibt es mehrere Pflegedienste, die einen Ort besuchen würden. Man sollte sich im Kreis der Bekannten umhören, auf Erfahrungen der anderen achten, den Hausarzt befragen oder sich einfach selbst im Gespräch bei einem Pflegedienst davon überzeugen, ob es der Richtige ist.

Jede Situation erfordert andere Kenntnisse

Um für sich oder seine Angehörigen den richtigen Pflegedienst zu finden, ist es auch wichtig zu wissen, dass es ganz spezielle Angebote gibt. Während sich die meisten Pflegedienste auf die Grundpflege und die Haushaltshilfe spezialisiert haben und auch Behandlungspflege, also medizinische Versorgung anbieten, gibt es auch speziell ausgerichtete Sozialstationen. So kann es auch möglich sein, einen Intensivpatienten zu Hause pflegen zu lassen. Wieder andere haben sich auf die Onkologie spezialisiert und wissen genau, wie mit Krebspatienten umzugehen ist.

Nähe, Bereitschaft und Kostenübernahme

Man sollte sich sicher sein, was man von einem ambulanten Pflegedienst erwartet. Danach lässt sich dann auch am besten ein geeigneter Dienst auswählen. Will man den Haushalt erledigt haben, soll Essen vorbeigebracht werden, oder auch eine medikamentöse Betreuung erfolgen? Das alles sind Kriterien, nach denen sich die Auswahl der Pfleger richtet. So bekommt man das beste Personal für die eigenen Bedürfnisse. Wichtig ist auch, dass der Pflegedienst in der Nähe ist und in Notfällen schnell zur Stelle sein kann.

Auch eine Bereitschaft in der Nacht ist sinnvoll und wird von vielen Pflegediensten angeboten. Es kann auch hilfreich sein, wenn der Pflegedienst mit Apotheken und Hausärzten zusammenarbeitet. So lassen sich wichtige Informationen direkt übermitteln. Nicht zuletzt spielen aber auch die Kosten eine große Rolle. Denn Pflege ist teuer und frisst nicht selten die gesamte Rente der Patienten auf. Daher sollte man darauf achten, dass die Pflegedienste mit den Krankenkassen vernetzt sind. Je nach der Schwere des Pflegebedürfnisses, welches auch Pflegestufe genannt wird, bekommen die Patienten einige Leistungen von der Krankenkasse gezahlt.


Fitnesstraining im Alter gesundheitsforum-vitalis

Fitnesstraining im Alter

Wer stellt sich das Altern nicht gern rosig vor? Am besten bis ins hohe Alter gesund, geistig und körperlich rege sein, sodass man keinem zur Last fällt und das Leben bis zum Ende genießen kann. Um so weit zu kommen, bedarf es allerdings auch einiger Selbstdisziplin. Dass vor Erkrankungen keiner gefeit ist, sei nebenangestellt. Wer jedoch viel für seine körperliche Fitness tut, kann auch Krankheiten besser bewältigen oder gar am Ausbrechen hindern. Daher sollte man auch im Alter noch drei Mal in der Woche Sport machen. Es kann, muss aber natürlich kein Marathonlauf sein, schon mäßige Bewegungen kräftigen den Muskelapparat und helfen der Koordination und dem Gleichgewichtssinn. So ist man auch vor Stürzen gut gewahrt, wie sie leider viel zu oft älteren Menschen passieren.

Welche Sportarten sind geeignet?

Man kann eigentlich sagen, dass alle Sportarten für ältere Menschen geeignet sind, die Spaß bereiten und die man bewältigen kann. Manch ein über siebzig Jähriger läuft einen Marathon, für den anderen ist der Weg zum Bäcker um die Ecke schon eine Herausforderung. Um es medizinisch besser auszudrücken, kann man sagen, dass alle nicht überstrapazierenden Sportarten geeignet sind, um sie auch im Alter durchzuführen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Schwimmen
  • Radfahren
  • Walken
  • Gymnastik
  • Skilanglauf
  • Yoga
  • Thai Chi
  • Tanzen

Dies sind nur ein paar Beispiele dafür, welche sportlichen Aktivitäten im Alter noch geeignet sind. Viele der Sportarten sind gelenkschonend und können langsam durchgeführt werden. Sie alle helfen der Koordination und dem Gleichgewicht sowie im Einklang mit dem Körper zu bleiben. Besonders Thai Chi und Yoga sind sehr beliebt bei älteren Menschen. Ist man körperlich in einer nicht so guten Verfassung oder krankheitsbedingt geschädigt, so hilft es der Mobilität auch schon, wenn man jeden Tag einen Spaziergang macht. So kommt man an die frische Luft und der Bewegungsapparat rostet nicht ein. Außerdem hilft Bewegung, den Horizont zu erweitern und die Gehirntätigkeit anzuregen. Zudem kann sich mit anderen Gleichgesinnten treffen.

Wissenschaftlich belegt

Ärzte und Wissenschaftler haben schon in einigen Studien mit vielen Teilnehmern belegt, dass moderater Sport im Alter dazu beiträgt, aktiv zu bleiben. Das betrifft sowohl die Gehirnleistung als auch den Bewegungsapparat. Gleichzeitig wird das Immun- und das Herz-Kreislaufsystem durch den Sport gestärkt. Bei über 80 % der Teilnehmer aus den Studien wurden die Kraft und die Gehfähigkeit verbessert. Zudem gab es unter den Probanden mehr als 30 % weniger Unfälle durch Stürze im Vergleich zu Nichtsportlern. Jedoch sollte man darauf achten, mit seinem Arzt zu sprechen, wenn man mit Sport beginnen möchte, damit dieser alle wichtigen Werte testen und das OK zur gewählten Sportart geben kann.

Ausdauer und Kraft in Einklang bringen

Es ist gut für den Körper, wenn man Ausdauersportarten mit ein paar Kraftübungen kombiniert. So holt man das Optimum aus jedem Sport heraus. So werden zum Beispiel beim Walken vor allem die Beine trainiert, beim Schwimmen werden jedoch alle Muskelgruppen des Körpers beansprucht. Spezielles Krafttraining kann dabei helfen, Oberarme, Füße- und Wadenmuskulatur sowie die Hüften zu trainieren.

Ein Beispiel: Knieheben kräftigt die Beine. Es ist leicht durchführbar. Man kann sich während der Übung auch an einem Stuhl festhalten. Die Oberarme kräftigt man am besten mit zwei Wasserflaschen, eine in jeder Hand. Dann beugt man die Arme vor den Körper immer nach oben und unten. Um für die Füße und Waden etwas zu tun, kann man sich an einem Geländer oder Stuhl festhalten und drückt sich nach oben, bis man auf den Zehen steht, dann senkt man sich langsam ab und wiederholt die Übung.


Familienpflegezeit - was man wissen muss

Familienpflegezeit – was man wissen muss

Was hinter dem Wort Familienpflegezeit steht, ergibt sich schon aus dem Namen an sich: Zeit zur Pflege der Familie. Seit dem Jahr 2012 gibt es ein Gesetz, welches regelt, dass Berufstätige den Job mit der Pflege der Angehörigen verbinden können. Das ist wichtig, denn etwas mehr als die Hälfte der pflegebedürftigen Menschen werden in Deutschland zu Hause betreut. Viele Angehörige werden durch ambulante Pflegedienste unterstützt, aber dennoch ist es schwer, die beruflichen Pflichten mit der Pflege daheim in Einklang zu bringen. Dabei hilft das Gesetz.

Altes Recht bleibt bestehen

Vor dem Inkrafttreten des Gesetzes war dieser Bereich des Lebens nicht ganz ungeregelt. Es war auch schon zuvor möglich für Angehörige, die Pflegebedürftigen bis zu sechs Monate zu Hause zu pflegen. Eine solche Pflege musste dem Arbeitgeber wenigstens zehn Tage vor dem Beginn der Zeit mitgeteilt werden. Während dieser Zeit entfielen Gehalts- oder Lohnfortzahlungen, jedoch blieb die Sozialversicherung. Geknüpft war die Regelung allerdings an eine Betriebsgröße von mindestens fünfzehn Mitarbeitern. Bei kleineren Betrieben war es möglich bis zu zehn Tage Pflegezeit zu erhalten, welche durch eine ärztliche Bescheinigung nachgewiesen werden musste.

Für Vollzeitbeschäftigte und Teilzeitkräfte

Neu ist, dass Vollzeitkräfte in der Pflegephase, welche bis zu zwei Jahre dauert, ihren Vollzeitjob in einen Halbtagsjob verwandeln können. Dies ist unabhängig von der Größe des Unternehmens. Während dieser Zeit erhalten die Beschäftigten 75 % ihres Gehalts, arbeiten aber nur die Hälfte der Stundenanzahl. Nach den zwei Jahren beginnt die Nachpflegephase. In dieser Zeit arbeitet der Beschäftigte wieder Vollzeit, bekommt aber weitere zwei Jahre nur 75 % des Gehalts. Wenn die Stunden wieder ausgeglichen sind, kann eine neue Pflegezeit beantragt werden.

Für Beschäftigte, die nur halbtags arbeiten, gilt diese Regelung ebenso. Sie reduzieren beispielsweise ihre Stundenzahl von dreißig auf zwanzig Stunden und bekommen fünfundzwanzig Stunden bezahlt. In der Nachpflegephase können sie sich entscheiden, entweder wieder in die dreißig Stunden einzusteigen oder fünf Stunden mehr zu arbeiten und dafür dreißig Stunden bezahlt zu bekommen. Ein Recht auf die Familienpflegezeit gibt es jedoch nicht. Das heißt, der Arbeitgeber muss nicht zustimmen, wenn wichtige Gründe gegen eine solche Pflege vorliegen.

Weitere wichtige Fakten

Tritt während der Pflegezeit der Fall ein, dass die pflegebedürftige Person in ein Heim umzieht oder verstirbt, dann muss der Arbeitgeber so schnell wie möglich darüber informiert werden. Offiziell beendigt, ist die Pflegezeit dann zwei Monate nach dem Umzug in ein Heim oder dem Tod.

Auch wichtig zu wissen ist, dass der Rentenanspruch der Arbeitnehmer auch während der Pflegezeit bestehen bleibt. Lediglich die Summe wird dann nach dem geringeren Gehalt berechnet. Beträgt die Pflegezeit mindestens vierzehn Stunden pro Woche und die Erwerbstätigkeit maximal dreißig Stunden, so zahlt die Pflegekasse nochmal extra in die Rentenkasse ein. Die Summe der eingezahlten Beträge richtet sich nach der Pflegestufe des Angehörigen. Das ermöglicht einen ähnlich hohen Beitrag in die Rentenkasse, wie mit einer Vollzeitbeschäftigung. Eine Familienpflegezeit kann zudem erst beantragt werden, wenn der Angehörige mindestens Pflegestufe 1 erhalten hat.

Kritik an der Familienpflegezeit gibt es besonders hinsichtlich der Rechtslage. Da man keinen Rechtsanspruch auf Bewilligung der Pflegezeit hat, wird angenommen, dass Betriebe Anträgen auf Pflegezeit weniger bzw. nur bedingt zustimmen. Und das, obwohl die Betriebe ein spezielles Darlehen beantragen können, welches ihre Mehrausgaben während der Pflegezeit wieder ausgleicht.


Diabetes rechtzeitig erkennen vitalis neu

Diabetes rechtzeitig erkennen

Diabetes wird auch als Zuckerkrankheit bezeichnet. Aber was hat der Zucker eigentlich damit zu tun? Fakt ist, dass der menschliche Körper Kohlenhydrate aufnimmt, die dann in Magen und Darm aufgespalten werden, unter anderem auch in Zuckerbausteine. Diese gehen dann ins Blut über, als sogenannter Blutzucker. Bei Menschen mit Diabetes ist dieser Wert, der Zuckergehalt im Blut, meistens zu hoch. Im Normalfall kommt das Hormon Insulin zum Einsatz, welches von den Langerhans-Zellen der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Dieses Hormon sorgt dafür, dass die Zuckerbausteine aus dem Blut in die einzelnen Organe weitergeleitet werden können. Bei Diabetespatienten fehlt das Insulin, der Blutzucker ist hoch, kann aber nicht in die Organe weitergeleitet werden. Die Organe zeigen dann Mangelerscheinungen, man kann auch sagen, sie verhungern allmählich. Der Zucker, welcher im Blut zu viel ist, wird mit dem Urin aus dem Körper transportiert.

Wie erkennt man Diabetes?

Wer auf seinen Körper hört, kann die Krankheit anhand verschiedener Anzeichen ausmachen. Diese sind natürlich keine hundertprozentige Sicherheit, aber sie geben einen kleinen Ansatzpunkt. Wer, besonders in der Nacht, über einen längeren Zeitraum hinweg großen Durst verspürt und/oder sich über große Harnmengen wundert, sollte sich alarmiert fühlen und einen Test machen lassen. Auffällig sind auch größere Gewichtsverluste, die sich nicht durch einen Lebenswandel erklären lassen. Wer plötzlich immer wieder an Infekten leidet, könnte ebenfalls betroffen sein. Manchmal ist es ratsam, nicht abzuwarten, sondern lieber einmal mehr den Arzt aufzusuchen. Denn meistens werden die Organe schon beschädigt, wenn die Krankheit noch nicht einmal erkannt wurde, da Diabetes eine sich sehr langsam entwickelnde Krankheit ist. Der Arzt untersucht für eine Diagnose verschiedene Werte. Gemessen wird der Blutzuckerspiegel im nüchternen Zustand und nach dem Essen. Ein wichtiger Faktor ist auch der Langzeitzuckerwert, der über einen längeren Zeitraum gemessen wird. Sind diese Messwerte in einem bestimmten Bereich, muss eine Behandlung erfolgen.

Wie sieht die Behandlung aus?

Wichtig ist, dass sich der Mensch hinter der Erkrankung genau wahrnimmt. Vor allem sollte ein Gewicht angestrebt werden, welches für die körperliche Statur als Normalgewicht angesehen wird. Häufig führt Übergewicht zu Diabetes. Wer in Folge einer bestehenden Erkrankung zu viel Gewicht verloren hat, muss dieses entsprechend wieder draufbekommen. Fitness spielt ebenso eine wichtige Rolle. Ein fitter und gesunder Körper benötigt nicht so viele zusätzliche Medikamente. Diese werden allerdings bei einer Diabetes mellitus Typ 2 Erkrankung dennoch ein Leben lang Begleiter der Patienten sein.

Die richtige Ernährung ist wichtig

Fettreduziert und ausgewogen sollte die Ernährung sein, wenn man an Diabetes erkrankt ist. Vor allem Fertiggerichte sollte man ab diesem Zeitpunkt ganz genau kontrollieren, denn dort stecken versteckte Fette und oft auch zu viel Zucker. Beim Stichwort Zucker denkt man zugleich an Süßigkeiten. Der Volksmund behauptet, dass bei der Zuckerkrankheit jegliche Form von Süßigkeiten vermieden werden sollte. Jedoch ist ein gänzlicher Verzicht niemals gut, weder für den Körper noch für das Gemüt.

Kuchen, Kekse oder Schokolade sollte man dennoch immer mit Bedacht essen. Etwa 100 g Schokolade pro Woche sind völlig in Ordnung. Statt Weizen sollte man auf Vollkorn setzen. Denn Vollkornprodukte haben einige Vorteile. Sie sorgen zum einen dafür, dass der Blutzuckerwert in einem normalen Rahmen bleibt und nicht ruckartig nach dem Verzehr ansteigt und bald wieder absinkt, wie bei Weizenprodukten, zudem hält Vollkorn länger satt, was Heißhungerattacken vorbeugt. Auch Alkohol sollte, wenn möglich, größtenteils vermieden werden. Wasser und ungesüßte Tees sind, wie bei jeder gesunden Ernährungsform, ein absolutes Muss für die tägliche Ernährung. In Säften und Softdrinks stecken hingegen zu viele versteckte Süßstoffe und Fette.


Eisenmangel erkennen und behandeln

Eisenmangel erkennen und behandeln

Besonders Frauen im gebärfähigen Alter und Kinder leiden oft an einem Eisenmangel. Dies ist mitunter eine der häufigsten Mangelerscheinungen. Wichtig ist, dass man die Symptome dieses Mangels schnell erkennt und dann dementsprechend behandelt. Eisen ist besonders wichtig für den Transport des roten Farbstoffs Hämoglobin und für die Neubildung von Blut. Auch ist es an der Sauerstoffzufuhr ins Blut und Sauerstoffspeicherung beteiligt.

Da der Körper das Eisen nicht selbst herstellen kann, ist es wichtig, täglich Eisen durch die Nahrung aufzunehmen. Zwischen zehn und zwanzig Milligramm sollten es sein.

Wie erkennt man einen Eisenmangel?

Wer sich dauernd schlapp und müde fühlt, könnte unter einem Eisenmangel leiden. Denn dies sind die häufigsten Symptome. Auch wenig bis gar kein Appetit kann ein eindeutiger Hinweis auf zu wenig Eisen im Körper sein. Weiterhin sind Kopfschmerzen ein Symptom, welches auf die Mangelerscheinung hindeuten kann. Da Eisen für den Sauerstofftransport im Blut verantwortlich ist, lassen sich diese Symptome auch leicht erklären.

Zu wenig Sauerstoff im Blut bedeutet, dass bestimmte Areale im Körper und im Hirn nicht optimal versorgt werden können. In Folge dessen kommt es zu Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Abgeschlagenheit. Weitere Erkennungsmerkmale sind zum Beispiel: Gereiztheit, brüchige Nägel, Kurzatmigkeit, Haarausfall, Sodbrennen, rissige Mundwinkel oder Konzentrationsprobleme.

Natürlich können diese Beschwerden auch andere Ursachen haben. Deswegen ist es wichtig, sie beim Arzt abklären zu lassen. Mit einem einfachen Bluttest kann dieser dann feststellen, ob ein Mangel an Eisen vorliegt oder nicht.

Wer schon einmal beim Blutspenden war, kennt den kleinen Test, bei dem ein Tropfen Blut aus dem Finger über einen Teststreifen in ein Gerät geführt wird. So einfach misst der Arzt den Eisengehalt im Blut. Stellt er einen Mangel fest, wird ein kleines Blutbild erstellt. Dazu ist die Entnahme von etwas mehr Blut erforderlich. Innerhalb von einer Woche erfolgt die genaue Diagnose.

Was tun bei der Diagnose Eisenmangel?

Den Mangel an Eisen zu beheben, gelingt schon mit ein paar kleinen Änderungen im Alltag. Die Ernährung sollte auf bestimmte, sehr eisenreiche Nahrungsmittel umgestellt werden. Auch Eisentabletten sind zur Einnahme möglich. Diese sollten aber speziell vom Arzt empfohlen und nicht nach eigenem Empfinden eingenommen werden, denn auch ein Übermaß an Eisen kann schädigend für den Körper sein.

Bei der Ernährung gilt generell, dass Eisen über Fleisch- und Fischprodukte besser vom Körper aufgenommen wird, als das Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln. Daher sollte man im Optimalfall zweimal Fleisch und zweimal Fisch pro Woche zu sich nehmen. Das Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln ist dreiwertig, muss aber zum zweiwertigen Eisen gespalten werden, um vom Körper verwendet werden zu können. Dafür braucht es Vitamin C oder Fruchtsäure. Ein Glas Wasser mit einem Spritzer Zitrone zum Essen oder eine Zitrusfrucht nach jeder Mahlzeit können daher auch positiv auf den Eisenwert wirken.

Weiterhin empfiehlt sich eine sehr kleine Prise Zimt in jedem Essen, gerade so viel, dass es nicht herausschmeckt. Denn Zimt enthält achtundzwanzig Mal mehr Eisen pro 100 g als Fleisch oder Fisch. Verzichten sollte man dagegen auf Cola, zum oder kurz nach dem Essen. Denn diese bindet besonders viel Eisen, welches dann nicht mehr dem Körper zur Verfügung steht. Genauso verhält es sich mit Kaffee, schwarzem und grünem Tee. Diese enthalten viel Gerbsäure, welche das Eisen ebenfalls bindet.