Die gesunde und ausgewogene Ernährung für ältere Menschen

Indem man älter wird, verändern sich sehr viele Sachen in unserem Leben. Eine davon sollten auch die Ernährungsgewohnheiten sein. Diese sollten dem Alter entsprechen und somit Energie und die benötigten Vitamine in den Körper bringen. Mit dem Alter verringert sich der Energiebedarf, doch der Nährstoffbedarf bleibt gleich. Deshalb muss auch ein alter Mensch genug Kohlenhydrate, Eiweiße oder Vitamine in den Körper zuführen. Damit man den verringerten Energiebedarf mit dem Nährstoffbedarf in einen Einklang bringt, werden besondere Lebensmittel empfohlen. Diese haben dann meistens eine hohe Nährstoffdichte. Es gibt besondere Programme, die die Einnahme solcher Nahrungsstoffe in den Körper regeln. Diese können große Vorteile mit sich bringen.

Nützliche Informationen

Neben den festen Nahrungsmitteln ist für eine gesunde Ernährung auch eine ausreichende Menge an Flüssigkeit notwendig. Viele Menschen trinken sehr wenig Flüssigkeit, da sie kein ständiges Durstgefühl mehr haben. Es genügt, 1,5 Liter Flüssigkeit am Tag zu trinken, um den körperlichen Bedarf zu befriedigen. Dabei gibt es eine besondere Regel, die s.g. „5 am Tag“ Regel, die auch bei älteren Menschen wirkt. Darunter fallen drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst am Tag, wobei diese dann kalorienarm sein sollten. Für ältere Menschen ist es auch wichtig, dass die Lebensmittel, die man einnimmt, sättigend sind.

Deshalb werden Vollkornbrot, Nudeln und Reis besonders empfohlen. Außerdem spielen Milchprodukte eine bedeutende Rolle, da in ihnen viel Calcium steckt, das den Knochenaufbau unterstützt. Besonders bei älteren Menschen können die Milchprodukte dreimal pro Tag eingenommen werden. Es ist also in der Regel derselbe Ernährungsplan wie bei den jüngeren Menschen. Es wird besonders auf eine Nährstoffversorgung geachtet, da diese dem Körper Vitalität verleiht. Besonders empfehlenswert ist es, drei Mahlzeiten pro Tag einzunehmen, dazwischen sind dann noch zwei kleinere Mahlzeiten als Energiequelle erlaubt.

Mangel an Nährstoffen

Bei einem großen Anteil der älteren Menschen kommt es zum Mangel bestimmter Nahrungsstoffe. Das ist besonders der Fall bei Folsäure, Vitamin D und Jod. Vitamin D spielt eine große Rolle beim Knochenaufbau, genau wie Calcium und Vitamin K. Mit den Jahren wird der Körper immer weniger fähig, Vitamin D aus der Sonne zu schöpfen, weshalb gerade die Nahrung entscheidend für die Einnahme dieses Vitamins ist. Dabei sollten ältere Menschen besonders Lebensmittel wie Fische, Leber oder Eigelb einnehmen, da sie reich an diesem Vitamin sind. Auch Nahrungsergänzungsmittel können eingenommen werden, aber nur wenn der Arzt darüber Bescheid weiß.


Die Vorteile und Nachteile der Pflegekräfte aus dem Ausland

Deutschland ist eins der Länder, in denen die Situation mit den Pflegekräften ziemlich ernst ist. Jedes Jahr braucht Deutschland immer mehr und mehr Personal, dabei ist das Geld meistens nicht das Problem. Seit Jahren wird darüber geredet, dass Deutschland unter dramatischen Fachkräftemangel leidet, doch in den letzten zwei Jahren ist die Situation noch drastischer geworden. Gerade aus diesem Grund werden immer mehr Pflegekräfte aus anderen Gebieten von Europa nach Deutschland gebracht. Natürlich hat diese Lösung ihre eigenen Vorteile und Nachteile, auf die man kurz eingehen wird.

Die Vorteile

Seit ein paar Jahren ist Polen das erste Land, wo Deutschland nach Pflegekräften sucht. Mittlerweile ist dies schon eine Routine geworden und man kann immer mehr aus Polen stammende Pflegekräfte in der Rundum-Betreuung finden. Diese Vorgehensweise bringt mehrere Vorteile mit sich. Erstens sind diese Pflegekräfte eine große Hilfe, da der Markt in Deutschland leer ist.

Außerdem liegt der größte Vorteil darin, dass Pflegekräfte, die aus dem Ausland kommen, in der Regel weniger kosten, als diejenigen, die aus Deutschland stammen. Deshalb ist Deutschland immer dazu bereit, Mitarbeiter aus anderen Ländern willkommen zu heißen. Für diese Zwecke gibt es besondere Agenturen, die Mitarbeiter für eine individuelle Pflege aufsuchen und nach Deutschland bringen. Bei den Altenheimen können auch Menschen aus anderen Ländern gefunden werden, doch diese sind aber unabhängig von den Agenturen nach Deutschland gekommen.

Außerdem können nur Menschen mit Erfahrung und einer hohen Qualifikation in dieser Branche arbeiten, was zusätzliche Vorteile mit sich bringt. Nebenbei sind die Pflegekräfte aus Osteuropa sehr herzlich und daran gewöhnt, mit Menschen nett und friedlich umzugehen. Das ist auch der Grund, wieso sehr viele Pflegekräfte gerade aus diesen Gegenden stammen.

Nachteile

Natürlich gibt es dabei auch eine Reihe von Nachteilen, die erwähnt werden sollten. Erstens kann die Sprache ein Problem sein. Bei einer 24-Stunden-Betreuung sind die Pflegekräfte meistens alleine mit den älteren Menschen. Da man von den Pflegekräften aus dem Ausland nicht gerade ein fehlerfreies Deutsch erwarten kann, kann das zu Problemen in der Kommunikation führen. Besonders weil zum Beispiel an Demenz leidende Menschen Probleme in der Kommunikation haben, kann das ein Hindernis sein.

Nebenbei benötigen die Pflegekräfte aus dem Ausland ein besonderes Zimmer, wo sie untergebracht werden. Doch der größte Nachteil besteht darin, dass aus besonderen Gründen die ausländischen Pflegekräfte keine Möglichkeit haben, medizinische Leistungen zu erbringen. Deshalb wird neben der Pflegekraft auch noch Zusatzpersonal aus Deutschland benötigt. Gerade deshalb können die Kosten bei einer 24-Stunden-Betreuung ziemlich hoch werden.

Wie kommt man zu einer ausländischen Pflegekraft?

Wie schon oben erwähnt, gibt es besondere Agenturen, die sich über die Anschaffung von Pflegekräften kümmern. Nebenbei hat man zusätzliche Möglichkeiten zur Verfügung. Man kann selber eine Pflegekraft beauftragen, wobei diese dann in einem separaten Haus wohnen muss. Die andere Möglichkeit ist es, mit einer ausländischen Agentur einen Vertrag abzuschließen und eine Pflegekraft zugeordnet bekommen. Die dritte Variante ist es, selber ein Arbeitgeber zu werden und einen Vertrag zu erstellen, was dann viel Aufwand benötigt.


Wie man richtig mit der Medikamenteneinnahme für Senioren umgeht

Bei einer Großzahl der älteren Menschen kommt es oft dazu, dass sie unter Selbstversorgungsdefizit leiden, besonders wenn es sich dabei um die Medikamenteneinnahme handelt. Besonders häufig sind zwei Problemschwerpunkte. Erstens kommt es zu einer Überforderung bei der Einnahme der Arzneimittel, besonders bei Fällen, wo die demenziellen Erkrankung fortgeschritten ist. In solchen Fällen vergessen die Demenzkranken oft, ihre Medikamente einzunehmen oder es kann auch vorkommen, dass sie diese doppelt einnehmen.

Weitere Möglichkeiten sind zum Beispiel, dass die Feinmotorik bei den Senioren so eingeschränkt ist, dass sie zum Beispiel die vielen Pillen von einander nicht mehr unterscheiden können. Solche Defizite sind meistens dadurch geregelt, dass in den Pflegeheimen für jeden Bewohner besondere Abteilungen geschaffen werden, in denen alle benötigten Medikamente aufbewahrt werden. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass bei der häuslichen Pflege die Pflegekraft die Sorge über die Einnahme dieser Medikamente übernimmt. Dabei gibt es natürlich auch bestimmte Regeln, die befolgt werden sollten.

Die Regeln

Es gibt Medikamente, die in einer bestimmten Zeitspanne eingenommen werden sollten. Die angegebene Zeit muss immer befolgt werden, sonst können die Medikamente nicht richtig wirken. Wenn auf der Packung „Vor dem Essen“ steht, dann bedeutet dass, das die Pillen 20 Minuten bis maximal eine Stunde vor dem Essen eingenommen werden sollten. Dafür gibt es auch einen besonderen Grund. Wenn der Magen leer ist, dann wirken die Medikamente schneller, oder die Pillen haben beispielsweise einen besonderen Überzug, sodass die Pillen nur bei einem leeren Magen keine Schäden verursachen.

Es gibt dann auch solche Medikamente, auf deren Packung die Überschrift „Mit der Mahlzeit“ steht. Diese Pillen nimmt man dann während der Mahlzeit ein, man kann sie ruhig zusammen mit dem Essen schlucken. Die dritte Variante sind dann Pillen, die „nach dem Essen“ eingenommen werden. Das gilt besonders für diejenigen Pillen, bei denen bestimmte Lebensmittel die Wirkstoffaufnahme verzögern oder stoppen können.

Wann und wie oft einnehmen?

Nebenbei gibt es auch besondere Vorschriften, wenn es darum geht, wie oft man eine bestimmte Pille täglich einnehmen darf. Einmal täglich heißt, dass die Pille jeden Tag zur gleichen Zeit eingenommen werden sollte. Wenn auf der Packung zweimal täglich steht, dann sollte eine Pille jede 12 Stunden eingenommen werden. Wenn es sich um Medikamente handelt, die dreimal täglich eingenommen werden sollten, dann ist das meistens von den drei Mahlzeiten pro Tag abhängig.

Die 6-R-Regel

Je älter die Menschen sind, desto mehr Medikamente müssen sie einnehmen. Das ist besonders bei den pflegebedürftigen Menschen in Pflegeeinrichtungen der Fall. Dabei müssen sowohl Ärzte, als auch Pflegepersonal darauf achten, dass die Patienten genaue Präparate erhalten. Zu diesem Zwecke wurde eine s.g. 6-R-Regel entwickelt. Diese ist aus 6 Fragen zusammengestellt, die relevant für die Medikamenteneinnahme sind.

Dazu gehören folgende Fragen:

  • Handelt es sich um den richtigen Patienten?
  • Handelt es sich um die richtige Dosis?
  • Ist es Zeit für das Medikament?
  • Ist das Medikament richtig?
  • Handelt es sich um die richtige Verabreichungsform?
  • Ist in diesem Falle die Dokumentation richtig?

Vor dieser Regel gab es nur die ersten fünf Fragen, doch nachdem eine Dokumentation erforderlich geworden ist, wurde die s.g. 6-Regel erfunden. Wenn sich das Personal an diese Regel halten kann, dann sind die Patienten gut gepflegt und sicher. Natürlich gibt es dabei auch bestimmte Vorschriften, die sich besonders auf die Medikamente beziehen. Die Medikamente müssen nämlich in abschließbaren Schränken aufbewahrt werden, sodass die Lagerung unter 25 Grad erfolgt.

Wenn ein Patient besondere Medikamente einnehmen muss, dann müssen diese den Namen des Patienten aufgeschrieben haben. Außerdem muss auch das Datum der Verpackungsöffnung vermerkt sein. Da die Pflegekraft meistens die Vergabe der Medikamente zuhause erledigt, muss sie genug Kenntnisse darüber haben, wann welches Medikament eingenommen werden sollte.


Die wichtigsten Regeln bei der Pflege dementer Patienten

Demenz ist eine häufige Krankheit bei älteren Menschen und gerade deshalb werden viele dieser Menschen in Pflegeheimen oder von Pflegekräften gepflegt. Somit wird das ganze Leben dieser pflegebedürftigen Menschen von den Pflegenden beeinflusst. Dabei gibt es aber bestimmte Regeln, die man als Pflegekraft unbedingt beachten sollte. Sehr oft kommt es vor, dass sich die pflegebedürftigen Menschen durch diese Belastung überfordert fühlen, bzw. dass sie sich schuldig fühlen oder sich als eine Last ansehen. Genauso sind die Pflegenden durch diese Situation oft durch Schuldgefühle gequält, da sie wegen Überstunden aggressiv oder gemein den zu pflegenden Menschen gegenüber sein können.

Deshalb ist es wichtig, dass sich der Pflegende auf solche psychischen Belastungen gut vorbereitet, da er nur so mit den demenzkranken Menschen gut umgehen kann. Diese benötigen eine besondere Pflege, die unter anderen eine 24/7 Aktivität fördert. Somit ist es immer wichtig, dass die Pflegekräfte darauf vorbereitet sind. Menschen, die unter Demenz leiden, benötigen eine besondere Pflege, damit sie sich nicht aus der Gesellschaft ausgeschlossen fühlen. Deshalb gibt es auch besondere Regeln, die man dabei beachten sollte.

Geduldig sein hilft immer

Es gibt mehrere Sachen, auf die man bei der Pflege dementer Menschen Acht geben sollte. Eine davon ist Geduld. Wenn die Pflegekraft ungeduldig ist oder Unverständnis zeigt, dann kann sich die pflegebedürftige Person unwohl fühlen oder denken, dass sie etwas Falsches gemacht hat. Das führt dann dazu, dass die Person nicht zufrieden ist und sich unwohl fühlt. Um das zu vermeiden, sollte die Pflegekraft die eigenen Handlungen und Reaktionen kontrollieren können. Außerdem ist Geduld die wichtigste Eigenschaft, über die die Pflegekraft verfügen sollte. Menschen, die unter Demenz leiden, brauchen mehr Zeit als üblich, um bestimmte Sachen zu erledigen.

Dazu gehören tägliche Aktivitäten wie Anziehen oder Körperpflege. Das Essen ist auch viel anstrengender als sonst und gerade aus diesem Grund sollten die Pflegekräfte in der Lage sein, diese Aktivitäten zu übernehmen, manchmal sogar vollkommen. In fortgeschrittenen Stadien ist dies oft der Fall, da dies für den zu Pflegenden anstrengend sein kann. Gerade in solchen Situationen wird die Geduld der Pflegekräfte getestet.

Eine einfache Kommunikation hilft

Als Pflegekraft sollte man in der Lage sein, eine sehr einfache und unkomplizierte Sprache im Umgang mit den demenzkranken Menschen zu benutzen. Menschen, die unter einer solchen Krankheit leiden, sind oft unfähig, lange und komplexe Sätze zu folgen oder zu verstehen. Deshalb sollte man mit ihnen fast wie mit kleinen Kindern umgehen können. Es gibt dabei bestimmte Regeln, die man befolgen sollte. Die Sätze sollten sehr kurz sein und dabei klare Anweisungen verfolgen. Es dürfen also keine zweideutigen Sätze verwendet werden, da diese meistens zu anspruchsvoll für die Älteren sein können. Nebenbei sollten keine Fragestellungen formuliert werden, da die Betroffenen sehr oft durch diese Fragestellungen überfordert werden.

Auch wenn eine Frage gestellt werden muss, sollte sie deutlich und klar sein. Dabei ist es sehr wichtig, dass man den Betroffenen genug Zeit gibt, damit sie über ihre Antwort nachdenken können. Sie benötigen meistens mehr Zeit als gesunde Menschen, um über die Frage nachzudenken und sie zu beantworten. Bestimmte Redewendungen und Sätze werden von den Betroffenen Personen sehr einfach verstanden. Wenn man sich diese Sätze merkt, dann gelingt die Kommunikation viel einfacher und man kann sich mit der Person unterhalten. Sehr oft kommt es vor, dass der Demenzkranke Unrecht hat und sich dieser Tatsache nicht bewusst ist. In solchen Fällen ist es besonders wichtig, dass man keine Streitgespräche oder unnötige Diskussionen beginnt, da sich somit die Menschen noch schlechter fühlen können.

Was wenn Reden nicht mehr möglich ist?

Wenn es dazu kommt, dass keine Kommunikation mehr erfolgen kann, dann sollten alle anderen Sinne des Demenzkranken in Anspruch genommen werden. Als Pflegekraft kann man sogar einen persönlichen Zugang über Riechen, Schmecken, Hören, Sehen oder Tasten schaffen. Hier ist auch wichtig, dass man eine bestimmte Balance schafft und Reizüberflutungen vermeidet. Man sollte also eine Überlagerung der Sinneseindrücke vermeiden, da diese in der Tat bedrohlich wirken kann. Das liegt daran, dass Demenzkranke die Informationsquellen nicht mehr so gut betrachten und sie deshalb auch nicht zuordnen können.


Maßnahmen gegen Dekubitus

Bei Dekubitus handelt es sich um eine Ernährungsstörung der Haut und des Unterhautgewebes. Dies beschränkt sich auf eine lokal begrenzte Stelle und wird verursacht durch eine Druckbelastung oder Reibung. Die daraus resultierende Unterversorgung des Areals mit sauerstoff- und nährstoffreichen Blutes bewirkt ein Absterben (fachlich bezeichnet Nekrose) der belasteten Stelle. Aufgrund der Entstehung bezeichnet man dies auch als Druckgeschwür.

Was ist Dekubitus und wie entsteht es?

Im Volksmunde spricht man auch von Wundliegen, da meistens Menschen betroffen sind, die lange und viel im Bett liegen müssen.

Besonders gefährdet sind alle Knochenvorsprünge:

  • Fersen-, Brust-, Kreuz-, Steiß- und Sitzbein
  • Knöchel und Knieinnenflächen
  • Hüftknochen, Ellenbogen und Schulterblatt
  • Hinterkopf und Ohrmuschel

Ebenso sind Katheterschläuche oder im Bett vergessene Gegenstände Verursacher von Druckgeschwüren.

Die begünstigenden Faktoren für Dekubitus sind zahlreich und sind meist mit einem geschwächten körperlichen Zustand. Wo ein rundum gesunder Mensch spürt, wann eine Entlastung des Gewebes notwendig ist, ist ein kranker Mensch dazu nicht in der Lage. Meist sind schwere Grunderkrankungen, mit denen Bettlägerigkeit einhergeht, Grund für diese fehlende Mobilität.

Prävention gegen die Entstehung

Sollte ein Patient als bettlägerig gelten, muss man ihm bewusst machen, dass die Vermeidung von der Entstehung in Teamarbeit entsteht. Die regelmäßige Umlagerung der eingeschränkten Person verhindert nämlich, dass zu lange zu viel Druck auf bestimmte Knochen und Regionen ausgeübt werden. Da müssen die Pflegekräfte und die betroffene Person zusammenarbeiten, denn weder mag jemand einen nassen Sacken bewegen noch jemand gegen seinen Willen in eine andere Position gezwungen werden.

Auch sich zu melden, falls man Druckbeschwerden hat und sich alleine nicht bewegen kann, ist ein maßgeblicher Teil dieser Teamarbeit.

Sollte man noch in der Lage sein, sich mehr als nur ein wenig zu bewegen, sind kleine Bewegungsübungen über den Tag hinweg ebenso hilfreich. Es fördert die Durchblutung, kann sich positiv auf die Psyche auswirken und ermöglicht einem vielleicht sogar einen Besuch an der frischen Luft.

Nicht nur die physische Mobilisation ist notwendig. Auch die geistige Mobilität sollte weiterhin aus eigenem Antrieb gefördert werden. Alles, was den Geist anregt, regt auch den Körper an.

Bei der Hautpflege muss man auf Sorgfalt achten. Bettlägerige Patienten sollten auf warmes Wasser verzichten, da kühles Wasser die Haut nicht weniger stark schädigt. Waschzusätze sollten nur in Ausnahmefälle und in flüssiger Form hinzugezogen werden.

Die Ernährung kann zwar keinen Dekubitus an sich verhindern, dennoch unterstützt eine ausgewogene, abwechslungsreiche und vollwertige Ernährung den allgemeinen Hautzustand und kann in Kombination mit allen anderen Maßnahmen präventiv wirken.

Reaktion bei Feststellung

Stellt man fest, dass der Bettlägerige an einer Stelle ein Druckgeschwür hat, ist diese Stelle unverzüglich zu entlasten und die Person auf weitere Dekubitus-Stellen zu untersuchen. Pflegt man die Person zu Hause, sollte man Pflegekräfte oder Ärzte zwecks der Behandlung zur Rate ziehen, denn es gibt unterschiedliche Schweregrade, die unterschiedlich behandelt werden.

Schweregrad 1

Die kleine, trockene Wunde wird mit einem sterilen Verband locker abgedeckt und entlastet.

Schweregrad 2

Die Wunde wird, insofern sie feucht ist, zunächst mit einer sterilen Kochsalzlösung ausgespült. Befindet sie sich im Anfangsstadium, genügt ein Hydrokolloidverband. Dieser enthält eine spezielle Wundauflage, welche die Stelle luftdicht überdeckt und feucht hält. So ist eine optimale Unterstützung der Wundheilung gewährleistet. Dieses Verband sollte zweimal am Tag gewechselt werden.

Schweregrad 3+4

Hierbei handelt es sich bereits um entzündete Wunden. Diese werden unter Antibiotika-Anwendung bekämpft. Der Verband ist abhängig der Wundbeschaffenheit und der Frage nach trockenen oder feuchten Wunden gewählt werden.

Mittels chirurgischen Eingriff wird das abgestorbene Gewebe entfernt und eine kontinuierliche Wunddrainage gelegt, damit ein Unterdrucksystem weitere Druckgeschwüre an der Stelle vorbeugen kann.


Intermittierende Fastenkur

Beim intermittierenden Fasten steht eine Ernährungsweise im Mittelpunkt, die für den „modernen“ Menschen dramatisch klingt, aber von unseren Urahnen unfreiwillig praktiziert worden ist. Im Mittelpunkt steht das ernährungsbezogene Abnehmen.

Im abwechselnden, aber festen, Rhythmus ist man nichts. Man legt Fastentage oder Fastenzeiten ein, in denen man auf die Nahrungsaufnahme und kalorienhaltige Getränke verzichtet. Um auf den Bezug zu den Urahnen zurückzukommen – Entgegen zu den heutigen Zeiten gab es für diese nicht jeden Tag drei Mahlzeiten am Tag, sondern mal Tage, an denen man nichts essen konnte.

Wie wird das umgesetzt?

Ein fester Rhythmus ist nicht nur gut für den Körper, sondern hilft einem selbst dabei, die zu anfänglich benötigte Willenskraft aufzubringen. Am Anfang bedarf es noch ein wenig ausprobieren und Zeitanpassungen, um den perfekten Rhythmus zu finden. Man kann sich zu Beginn an den gängigen Rhythmen bedienen und gegebenenfalls anpassen:

Diese vier Varianten sind die am weitesten verbreitenden

Bei dem 36:12 Rhythmus anderthalb Tage nichts und nimmt dann für 12 Stunden normale Mahlzeiten zu sich. Für den Anfang ist der Rhythmus recht ungeeignet, da er schwierig umzusetzen ist.

Der 16:8 Rhythmus ist leicht in den Alltag zu integrieren und beinhaltet während der acht Essens-Stunden meist ein spätes Frühstück und ein früher Abendessen.

Der 20:4 Rhythmus ist ein eher kurz praktizierter Rhythmus, in dem man 20 Stunden vom Tag fastet.

Möglich ist es auch, einzelne Fastentage einzulegen. Dabei muss das individuelle Bedürfnis und das Ziel abgewogen werden, was die Fastentage pro Woche anbelangt.

Allen Rhythmen liegen zu Grunde, dass man sich konsequent dran halten muss. Hat man sich für die 16:8 Methode entschieden, so sollte man sich auch da feste Zeiten für die Mahlzeiten suchen und die Fastenzeiten passend auslegen. Diese Methode ist auch die beliebteste, da sie sich leicht und mühelos in den Arbeitsalltag integrieren lässt.

Auch sollte man sich während der Essenszeiten nicht überfressen. Ansonsten nutzt jedes Fasten nicht und wirkt nur kontraproduktiv auf den Stoffwechsel und das Herz-Kreislauf System. Viele berichten, dass sie wieder gelernt haben echten Hunger vom Appetit zu unterscheiden.

Was bringt es?

Abgesehen von dem Gefühl, sich wirklich auf die Mahlzeit zu freuen, wirkt sich die intermettierende Fastenkur positiv auf die Gesundheit aus. Menschen, die mit hohem Blutzucker zu kämpfen haben, stellen oft eine Besserung ihrer Werte fest. Dies hängt damit zusammen, dass mehr auf isolierte Kohlenhydrate (wie zum Beispiel aus süßen Softgetränken) verzichtet wird und sich so der natürliche Haushalt wieder einstellt.

In vielen Fällen gilt das auch für den Blutdruck.

Die Überernährung des Körpers ist bekanntermaßen ein Verursacher von Herz-Kreislauf Krankheiten sind. Bei der Fastenkur entfällt eine Überernährung, was zu einem stabileren Herz-Kreislauf System führt und dementsprechend Krankheiten vorbeugen kann. Die Lebenserwartung erhöht sich. Auch die Wahrscheinlichkeit einer degenerativen Erkrankung zum Opfer zu fallen sinkt. Altersbedingte Krankheiten werden ebenso vorgebeugt.

Leidet man unter Übergewicht, bedingt diese Ernährungsweise, dass der Körper zunächst auf die gespeicherten Kohlenhydrate zurück. Da die Fastenkur einen geringeren Vorrat beinhaltet, geht der Körper zur Fettverbrennung vor, die nachhaltig und gesund ist.

Fastet man aber zu lange, beginnt der Körper mit dem Energieaufbau und bedient sich der körpereigenen Proteine. Deswegen ist der abwechselnde Rhythmus unterstützend – bevor der Körper selbst aufbaut, bekommt er neue Kohlenhydrate zum Verarbeiten.


Worum geht es im Pilates?

Bei Pilates (auch genannt Pilates-Methode) handelt es sich um ein Ganzkörpertraining, welches nicht einzelne Muskeln beim Training anspricht, sondern ganze Muskelketten und vor allem die Figur formen soll. Im Fokus des Pilates stehen zumeist die vernachlässigte Tiefenmuskulatur des Rückens und der Körpermitte, die für eine gute und gesunde Haltung zuständig sind.
Das Training beinhaltet auch den Vorteil, eine bessere Haltung und Balance zu erzielen, da eine Fehlhaltung im Laufe des Lebens zu schwerwiegenden Erkrankungen führen kann. Außerdem werden die Bewegungsabläufe und in verschiedenen Sportarten harmonisiert.

Die Übungen, seien sie an den Matten oder Geräten, zielen darauf ab, ein Bewusstsein für Fehlhaltungen zu entwickeln und negative Haltungen aufzugeben und durch richtige zu ersetzen. Dabei steht auch das harmonische Verhältnis von Kraft und Flexibilität im Vordergrund. Dies wird erreicht durch ein kontrolliertes und präzises Ausführen der Übungen.

Die zahlreichen Übungen bieten für so gut wie jeden die „richtige“ Übung. Da viele Übungen auch auf alltägliche Bewegungsabläufe abzielen, werden viele der Übungen im Laufe des konsequenten Pilates-Trainings mit in den Alltag genommen.

Die Pilates-Prinzipien

Der Gründer Joseph Pilates selbst verwendete diesen Begriff nicht. Die Prinzipien wurden erst knapp hundert Jahre nach der Erfindung des Pilates in einem 1980 veröffentlichten Buch über Pilates erwähnt. Es wurden bisher auch nicht wirklich sechs Prinzipien festgelegt, aber die bekanntesten und am häufigsten genannten lauten wie folgt:

Konzentration und Fokussierung: Für jede Übung braucht man Konzentration, denn nur dann spürt man die Muskelpartien und kann darauf achten, sich nicht falsch zu bewegen. Zusätzlich lässt man den Alltagsstress hinter sich und kann neue geistige Kraft schöpfen.

Atmung: Jeder Übungsablauf ist verbunden mit Ein- und Ausatmungsphasen. Der Körper wird optimal mit Sauerstoff versorgt, löst Verspannungen und steigert auch das Konzentrationsvermögen während der Übungen.

Zentrierung: Im Pilates konzentriert man sich auf das Körperzentrum. Alles geschieht nach dem Prinzip von innen nach außen. Stärkt man die tieflegenden Muskeln von Bauch, Rücken und Beckenboden, wird sich das auf die Körperhaltung, die äußeren Muskelpartien und die allgemeine Muskelharmonie aus.

Kontrolle und Präzision: Jeder Schritt ist genau vorgegeben und hilft einem bei der Selbstwahrnehmung des Körpers, sowie bei der Kontrolle des Körpers selbst. Die während der Übungen errungenen Erkenntnisse und Fähigkeiten gehen mit in den Alltag und wirken sich in vielerlei Hinsicht positiv aus.

Für wen ist Pilates geeignet?

In der Theorie kann es jeder machen. Hochleistungssportler, darstellende Künstler, Manager, Mütter, Bürohengste – Sie alle eignen sich dafür, Pilates zu machen. Da Pilates nichts anderes als Gymnastik ist, besteht keine große Verletzungsgefahr. Auch in der medizinischen Rehabilitation wird oft Pilates zur Besserung von Rückenschmerzen oder nach Sportverletzungen eingesetzt.

Da es aber keine einheitlichen Richtlinien gibt, sollte man bei der Wahl des Pilates-Trainers immer mit einer gewissen Vorsicht vorgehen. Jemand, der einen Crash-Kurs am Wochenende gemacht hat, weiß nichts über die Anatomie oder die Zusammenhänge im Körper, was zu Verletzungen führen kann, die noch lange Folgeprobleme mit sich ziehen könnten.

Auch sollten Menschen, die mit bekannten gesundheitlichen und chronischen Problemen der Knochen oder Muskeln leiden vorher den Rat eines Arztes einholen. Nicht jede Übung ist für alle Menschen geeignet. Gesundheitliche Vorbelastungen müssen, wenn man Pilates macht, mit dem Trainer abgesprochen und die Übungen dementsprechend angepasst werden. Vor allem Schäden an der Wirbelsäule sind ernst zu nehmen.


Nach der Geburt: Übungen für Rücken und Becken

Ziel ist die Stärkung und Dehnung der Rückenmuskulatur an sich. Da die Belastung nach der Schwangerschaft durch die schweren Brüste, das Hochnehmen und Tragen des Babys nicht aufhören, klagen vor allem in der Zeit Wochen bis Monate nach der Geburt Mütter über Rückenschmerzen.

Rückenübungen

Grund dafür ist die Überlastung der Rückenmuskulatur. Mit den richtigen Übungen wird die Belastungsgrenze an sich erhöht. Wichtig ist, dass die Übungen nicht ruckartig oder hektisch durchgeführt werden. Noch Monate nach der Geburt liegen die Gelenke noch etwas gelockert vor und können bei ruckartigen Bewegungen schnell zu Verletzungen führen. Sie sollten sich also Zeit und Ruhe für die Übungen schaffen. Eine Unterlage, damit Sie nicht direkt auf dem Boden aufliegen, sollte auch vorhanden sein.

Übung zur Entspannung

Legen Sie sich bäuchlings auf den Boden und strecken Sie beide Beine aus. Heben Sie den Oberkörper an, indem Sie die Handflächen und Unterarme auf den Boden stützen. Dabei sollten Sie die Ellenbogen etwa auf Höhe der Brüste liegen haben. Achten Sie darauf, dass der Kopf eine Verlängerung zur Wirbelsäule bildet und nicht nach unten hängt oder besonders nach oben gehoben wird. Ziehen Sie die Schultern zurück, also weg vom Kopf, sodass es nicht unangenehm zieht.

Sollte das Aufliegen Ihrer Brüste Schmerzen verursachen, legen Sie ein Kissen auf Schlüsselbeinhöhe unter. Dies federt ein wenig ab.

In dieser Übung heben Sie die Beine an und strecken die Füße dabei heraus. Die Po- und Rückenmuskulatur sollte bei der richtigen Ausführung leicht angespannt sein. Nun versuchen Sie diese gespannte Position noch in die Länge zu strecken, damit eine Grundspannung entsteht, die den Rücken entspannt.

Übung für den oberen Rücken

Die Grundposition ist nun im Stehen. Achten Sie darauf, dass Ihre Beine etwa hüftbreit auseinander stehen und gehen Sie leicht in die Knie. Nun strecken Sie die Arme gerade nach hinten und halten Sie Ihren Oberkörper wie in der Ausgangsposition. Die Handflächen sollten dabei nach innen gewendet sein und die Schulterblätter werden leicht nach hinten unten gezogen.

Jetzt nehmen Sie beide Arme in gestreckter Position nach vorne und heben Sie solange an, bis die Arme in etwa auf Höhe Ihrer Schläfen sind und die Finger in Richtung Decke zeigen. Gleichzeitig gehen Sie in eine leichte Hocke und halten die Position für ein paar Sekunden.

Nun kehren Sie wieder in die Ausgangsposition, ohne die Streckung der Arme zu unterbrechen, zurück.

Beckenübungen

Auch die Muskeln des Beckens sind nach der Geburt überstrapaziert und bedürfen ein wenig Unterstützung beim Erholen. Eine einfache Übung, um das Becken wieder voll zu durchfluten, kann da bereits der Anfang sein und direkt zu Beginn durchgeführt werden.
Legen Sie auch auf den Rücken und strecken Sie Arme und Beine senkrecht zur Decke hoch. Schütteln Sie Arme und Beine sorgfältig aus, bis Sie das Gefühl haben, Sie sind leichter geworden.

Schließmuskulatur kräftigen

Auch diese Übung findet im Liegen statt. Legen Sie sich auf den Rücken und stellen Sie die Beine an, während Sie die Arme neben dem Körper ausstrecken. Nehmen Sie sich Zeit, ein paar Mal tief einzuatmen. Beim nächsten Ausatmen rollen Sie das Becken nach Oben, wodurch Ihr Kreuz sich abrundet.

Wenn Sie einatmen, gehen Sie ins Hohlkreuz und versuchen Sie diese Bewegungen ohne Beanspruchung der Pomuskulatur zu machen.
Beim nächsten Ausatmen gehen Sie wieder ins Rundkreuz und zurück in die liegende Position. Wiederholen Sie das, langsam und bewusst, 10 Mal aus.

Um die Schließmuskulatur zu trainieren, wiederholen Sie die gesamte Übung noch einmal, mit dem Zusatz, beim Ausatmen die Scheidenmuskulatur anzuspannen. Dasselbe wiederholen Sie dann ein drittes Mal mit dem After.

Wichtig ist, dass sie große, weiche Bewegungen machen, ansonsten könnte es kontraproduktive Auswirkungen haben.


Wundermittel Grüner Tee

Auch in grünem Tee ist Koffein (früher auch als Teein bezeichnet) enthalten und variiert je nach Teesorte sehr stark in dem Koffeingehalt. Der leicht bittere Geschmack des grünen Tees ist auf die Catechine zurückzuführen, die in zahlreichen Tee- und Obstsorten wiederzufinden sind. Diesem Inhaltsstoff werden die meisten gesundheitsfördernden Wirkungen zugeschrieben.

Neben diesem Inhaltsstoff enthält grüner Tee die Vitamine A, B und B2 sowie zahlreiche Mineralstoffe, die der Körper in ausreichender Dosis benötigt. Enthalten sind: Kalzium, Kalium, Phosphorsäuren, Magnesium, Kupfer, Zink, Nickel, Carotine und Fluorid. Ebenso enthält grüner Tee Aminosäuren, die den Körper unterstützten.

Grüner Tee ist eine besondere Art, Tee herzustellen. Im Gegensatz zum schwarzen Tee wird er nicht fermentiert. Das heißt, ihm werden keine mikrobiellen oder enzymatischen Umwandlungen aufgezwungen. Ein Beispiel für ein fermentiertes Getränk ist Bier, welches durch gesteuerte, enzymatische Prozesse hergestellt wird.

Die richtige Zubereitung zur Entfaltung der vollen Wirkung des grünen Tees ist abhängig von den Blättern des Tees selbst. Das Lesen der Packung oder das Nachfragen beim Verkäufer trägt erheblich zur richtigen Zubereitung bei, welche notwendig ist, um alle Wirkungen aus dem grünen Tee zu ziehen. Allgemein kann man sagen, ein paar Blätter mit heißem Wasser übergießen und mindestens zwei Minuten ziehen lassen.

Gesundheitsfördernde Wirkungen

Abgesehen davon, dass eine Bandbreite an Vitaminen und Mineralstoffen enthält, sind vor allem die Gerbstoffe (Tannine) mit einem direkten Effekt verbunden. Der grüne Tee enthält von diesen Gerbstoffen mehr als der schwarze Tee, weswegen der grüne Tee herber schmeckt. Wichtiger jedoch ist, dass diese Gerbstoffe sich auf einen nervösen Magen beruhigend und bei einem trägen Darm stopfend auswirken.

Trinkt man den Tee in ausreichenden Mengen und vor allem regelmäßig, wirken sich die Inhaltsstoffe positiv auf die Reaktionsfähigkeit der Blutgefäße und die Elastizität der Arterien aus.

Grüner Tee enthält nur wenige Kalorien und eignet sich so als geschmacksvolles Ersatzgetränk bei einer Diät. Außerdem wirkt sich der Tee positiv auf den Stoffwechsel und somit auch auf die Fettverbrennung an sich aus. Dennoch ist Grüner Tee kein Allheilmittel und ohne passende Diät mit gesunder Ernährung wird es keinen Abnehmerfolg haben.

Das enthaltene Koffein eines zubereiteten Tees ist zwar nicht ganz so stark dosiert wie in einem gekochten Kaffee, ist aber weitaus gesünder und hat einen wachmachenden Effekt. Kaffee wirkt sich auf einige Menschen eher puschend als weckend aus, sodass grüner Tee ein gesunder Ersatz ist.

Inhaltstoffe, die gesund halten

Da die Gerbstoffe in dem Tee die Eisenaufnahme des Körpers durch eigene starke Bindung verhindert, sollte man eine Stunde nach einer eisenhaltigen Mahlzeit keinen grünen Tee trinken oder die Blätter nur zwei Minuten ziehen lassen. Die Gerbstoffe gelangen nämlich erst nach 2 Minuten in den Tee.

Ein hoher Gehalt an Polyphenolen, die im Gerbstoff Tannin enthalten sind, bedingt Antioxidantien im Blutkreislauf des Trinkenden. Diese bewahren den Trinkenden vor schädlichen Wirkungen auf den Stoffwechsel, in dem sie freie Radikale einfangen und binden. Diese besondere Reaktion schützt gegen die Wirkung von UV-Strahlen und schützt die Haut des regelmäßig Trinkenden besser, als bei einem, der noch nie grünen Tee getrunken hat.

Hat man mit Übersäuerung (wie bei Gicht, Arthrose oder Arthritis) zu kämpfen, kann der regelmäßige Teekonsum bei einer Entsäuerung des Körpers helfen. Besonders bei dem grünen Tee ist, dass er auch in das Zellinnere eindringen kann, wo so manche Basen-Präparate dran scheitern. Auch unterstützt der Tee die Nierenarbeit und somit die Ausscheidung von Giftstoffen.


Vitamin B12

Bei Vitamin B12 handelt es sich um ein äußerst wichtiges Vitamin für den Körper. Es ist maßgeblich an der Blutbildung beteiligt, schützt das Herz-Kreislauf-System und ist für das Nervensystem an sich nicht wegzudenken. Vitamin B12 ist in verschiedenen Formen anzutreffen und kann auch über verschiedene Quellen aufgenommen werden.

Dennoch leiden viele, vor allem Veganer und Vegetarier, Menschen mit Magen-Darm-Beschwerden und Bewohner der Industriestaaten, an einem Vitamin B12-Mangel. Dieser wirkt sich durch starke Müdigkeit, Schwäche und teils depressive Züge aus.

Welche Gründe gibt es für den Mangel?

Der menschliche Organismus ist nicht in der Lage, Vitamin B12 selbst herzustellen. Deswegen sind Mangelerscheinungen oft mit Veganern verbunden, was jedoch auch auf Alles- und Fleischfresser zutreffen kann.

Menschen nehmen das Vitamin durch externe Quellen, hauptsächlich durch Fleisch und die Innereien, auf. Der tägliche Vitaminbedarf eines durchschnittlichen Erwachsenen wird bereits durch den Verzehr von zum Beispiel 100 Gramm Makrelen gedeckt.

Eine gestörte Verdauung hingegen bedingt, dass die Vitamine nicht richtig aufgenommen werden und ein Großteil des Vitamines mit dem Kot wieder ausgeschieden wird. Was der Grund ist, wieso manche Tiere ihren eigenen Kot fressen. Da dies für Menschen keine Alternative ist, muss der Vitamin B12-Bedarf auf andere Weise gedeckt werden.

Dies kann man, wie die Veganer, durch einen ausreichenden Konsum von Käse oder Eiern machen. Da bei Veganer der allgemeine Bedarf höher ist.

Zum Beispiel hat Käse ungefähr 3 Mikrogramm Vitamin B12 pro 100 Gramm. Für den durchschnittlichen und gesunden Erwachsenen mit einer Alles-Fresser-Ernährung bedarf es lediglich einer Ergänzung von gesamt 10 Mikrogramm. Wird das nicht durch die allgemeine Ernährung ausgeglichen, müsste dieser Mensch rund 333,34 Gramm Käse am Tag essen.

Bei einem Vegetarier ist der durchschnittliche Bedarf 250 Mikrogramm Vitamin B12. Das ergäbe, wollte er den Bedarf decken, über 8 Kilogramm Käse täglich essen. Da dies nicht unbedingt der Ernährungsplan von Vegetarier ist, entsteht dadurch meist ein Vitamin B12-Mangel.

Da für Veganer der Milchprodukte Konsum nicht in Frage kommt, können diese noch auf Pflanzen zurückgreifen. Wenn dies Pflanzen aus einer natürlichen und biologischen Landwirtschaft stammen, sind dort viele Mikroorganismen im Spiel gewesen, die Vitamin B12 herstellen und somit einen geringe Bedarfsdeckung bieten. Die einzige bekannte pflanzliche Quelle ist die Alge Chlorella, die pro Portion noch ungefähr 1,5 Mikrogramm liefert.
Viele greifen aufgrund der schweren Deckung, bei erhöhtem Bedarf oder einer Aufnahmestörung auf B12-Präparate zurück, um einen Mangel vorzubeugen.

Was passiert bei einem Mangel konkret?

Wenn sich die Mangelerscheinungen bereits in Symptomen äußern, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Dann sind die Mängel im Körper bereits nicht mehr einfach auszugleichen, da sie bereits die Prozesse über längeren Zeitraum hinweg gestört haben.

Die Coenzyme des Vitamin B12 sind an zwei wichtigen Prozessen beteiligt. Einmal die Blutbildung und einmal die Zellteilung.

Die Störung der Zellteilungsprozesse zeigen sich vor allem durch eine hohe Aktivität in den Organen, wie zum Beispiel dem Knochenmark. Das Vitamin B12 ist maßgeblich an der Synthese von DNA und RNA beteiligt, die beide zur Bildung von Knochenmark benötigt werden. Da die Synthese schon nicht reibungslos läuft, wird zu wenig der beiden wichtigen Bestandteile produziert und es wird versucht, dies durch eine erhöhte Zellteilung in den Organen auszugleichen.

Da dieser erhöhte Prozess mehr Energie bedarf, fühlt man sich auf Dauer erschöpft und müde.

Liegt dieser Mangel bereits in der Kindheit vor, kann es zu ernsthaften körperlichen Entwicklungsstörung führen.

Auch auf psychische Erkrankungen wie Depressionen und Demenz kann ein Vitamin B12 Mangel zurückgeführt werden. Das Vitamin ist ein Helfer bei der Bildung und Regeneration von Nervenfaserhüllen beteiligt. Neurologische oder neuropsychiatrische Störungen sind unter anderem ein Symptom für Vitamin B12 Mangel.
Neurologische Schäden sind irreversibel, das heißt eine Rückbildung der Nerven ist nicht mehr möglich.