Fitness für Senioren: Sport ist im hohen Alter beugt Verletzungen vor

Um im Alter noch sein Leben genießen zu können, ist es äußerst wichtig täglich zu trainieren. Viele Menschen ab dem Rentenalter vernachlässigen nur zu gerne dieses wichtige gesundheitliche Mittel und sind sich nicht einmal bewusst, was sie ihrem Körper damit antuen.

Wer angenehm, ohne Schmerzen, Verletzungen oder Brüche seinen Alltag im Alter erleben will, kommt um eine ausgewogene sportliche Betätigung nicht her. Denn Sport macht vitaler, stärkt die Kondition, verursacht im Körper die Ausschüttung von Hormonen, welche einem Freude machen. Sport regt auch das Immunsystem an, schützt vor Krankheiten, härtet die Knochen, macht sie dichter und schützt somit auch vor Brüchen bei ungewollten Stürzen. Bestehende Schmerzen und Erkrankungen kann dieser Effekt auch abmildern. So lässt sich das Leben und der Alltag besser meistern, beispielsweise kann der Einkauf dadurch zu einem Vergnügen werden und nicht zu einer Qual.

Alleine gute Voraussetzungen zu haben, reicht bei Weitem nicht aus. Auch eine ausgewogene Ernährung und der Verzicht auf Genussmittel, wie Zigaretten und Alkohol, reichen alleine aus. Natürlich sind diese Faktoren sehr wichtige Eckpfeiler für ein langes Leben mit einer guten Gesundheit, doch ohne die richtige sportliche Aktivität haben die Maßnahmen keinen Boden.

Natürlich kann eine ältere Person nicht den üblichen Hochleistungssport ausüben, doch es gibt eine Vielzahl an Sportarten, die auch für die älteren Generationen bestens geeignet sind.

Beispiele sind Radfahren, Wandeln, Walking, Schwimmen, aber auch Tanzen und Tai-Chi, welche neben der körperlichen Betätigung auch mit ihrem Spaßfaktor einen positiven und sanften Einfluss auf die Gesundheit nehmen können.

Menschen mit Handicap oder bestehenden Erkrankungen können einen Krankengymnasten aufsuchen, der die optimalen Betätigungen für jeden findet. Auch für Menschen mit Einschränkungen eignet sich Tai-Chi besonders gut, da die Methode der chinesischen Heilgymnastik mit sanften und fließenden Bewegungen arbeitet und deswegen eher selten zu Nebenwirkungen führen kann. Aber auch Spaziergänge halten den Körper mit Vitalität, Energie und Entspannung in einer ausgewogenen Balance.

Verbessern der eigenen Leistung

Durch Wissenschaftliche Studien wurde bewiesen, dass zweimal die Woche ausgeführter Sport, die Leistungsfähigkeit allgemein bei Senioren steigert. In den besagten Studien nahmen mehrere hundert Senioren Teil.

Sie kamen zu einem deutlichen Ergebnis: Unfälle nahmen um mehr als 30 % ab, außerdem steigerte der Sport bei 80 % der Teilnehmer die Kraft, Ausdauer und die Gehfähigkeit.

Wer aber solche Ergebnisse erreichen will, braucht nicht einmal zwangsläufig in ein Fitnessstudio zu gehen, viele gesunde Übungen lassen sich einfach ohne Hilfe zu Hause durchführen. Wer bei Aktivitäten aber lieber die Gesellschaft anderer vorzieht, kann sich einer Senioren-Sportgruppe anschließen oder geht in einen Sportverein. Bevor der erste Schritt getan wird, sollte beim eigenen Arzt nachgefragt werden, was möglich ist und wo die Grenzen sind.

Übungen, die im Alter die allgemeine Gesundheit verbessern

Im Allgemeinen ist es wichtig, die Muskulatur von Armen und Beinen zu stärken, denn diese lassen uns laufen und mit ihnen können wir die anfallenden Arbeiten ausführen. Doch eine starke Rückenmuskulatur ist ebenso wichtig für den aufrechten Gang und das Heben, sie kann auch Schmerzen in der Rückengegend verhindern oder mildern.

Dabei sollten die Partien mindestens zweimal in der Woche durch Training gestärkt werden, die Übungen müssen langsam mit mehreren Wiederholungen gesteigert werden. Es ist nicht leicht, anfangs den inneren Hund zu überwinden, doch schon nach nur 6 Monaten lassen sich die ersten großen Veränderungen feststellen. Man darf sich besonders am Anfang nicht verausgaben und sollte bei Anzeichen von Schmerzen, Pausen einlegen. Neben den vorher beschriebenen Aktivitäten lassen sich folgende Übungen besonders gut empfehlen:

Die Beinmuskulatur deutlich kräftigen:

Nehmen Sie sich einen Stuhl und halten Sie sich mit dem aufrechten Oberkörper an seiner Lehne fest, stellen Sie sich neben einen Stuhl und halten Sie sich an der Lehne fest. Achten Sie darauf, dass Ihre Taille nicht abknickt, die Knie sollten Sie dabei so weit wie möglich in Richtung Ihrer Brust heben.

Bei einem künstlichen Hüftgelenk sollte das Knie nur zur Waagerechten angehoben werden. Setzen Sie nun das Bein wieder langsam ab und wiederholen Sie die gleiche Übung mit dem anderen Bein. Das Ganze wiederholen Sie zehnmal pro Seite. Später, nach einigen Wochen können Sie die Zahl der Wiederholungen langsam steigern.

Die Hüften kräftigen:

Nehmen Sie wieder einen Stuhl, stellen Sie sich hinter diesen und halten Sie sich wieder an seiner Lehne fest. Bewegen Sie nun ein Bein zur Seite, achten Sie darauf, dass Ihre Zehen dabei nach vorne zeigen und sich die Knie oder die Teile nicht beugen. Danach führen Sie die ganze Übung mit dem anderen Bein gleichermaßen durch. Diese Übung sollte zehn Wiederholungen aufweisen, die nach Wochen wieder gesteigert werden können.

Die Oberarme richtig stärken:

Nehmen Sie erneut Ihren Stuhl und setzen Sie sich auf die Vorderseite vom Stuhl, fassen Sie nun die Armlehnen so an, dass sich die Hände neben Ihren Hüften befinden. Stellen Sie nun Ihre Füße nach vorne und drücken Sie sich nur mit den Armen hoch, strecken Sie dabei am besten Ihre Ellbogen so weit wie möglich. Nun lassen Sie sich langsam sich in den Stuhl absinken, achten Sie dabei darauf, dass Ihre Arme die Bewegung abbremsen. Wiederholen Sie das auch zehnmal und nach einigen Wochen steigern Sie die Übung langsam.


In der Pflege – Mangelernährung vorbeugen und erkennen

Mangelernährung im Alter ist keine Seltenheit, kann aber für die Betroffenen schlimme gesundheitliche Folgen haben. Deswegen ist es wichtig, bei bestehendem Untergewicht oder mangelndem Appetit genauestens hinzuschauen.

Die Motivation für Essen wird im Alter geringer, zum Teil können hierfür schwächer werdende Geschmacks- und Geruchsknospen verantwortlich sein. Der sinkende Geschmack kann zu einer steigenden Lustlosigkeit auf Essen führen und das kann schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Außerdem funktionieren der Durst und das Hungergefühl im Alter nicht mehr so genau wie früher. Das ist ein häufiger Grund, warum ältere Menschen oft dehydriert sind.

Der Mangel an Nahrung führt zu einem gravierenden Defizit an essentiellen Nährstoffen, wodurch Organfunktionen immer mehr heruntergefahren werden müssen.

Die im Alter ohnehin schon schlechter werdende Reparaturfunktion der Zellen, wird dadurch nur noch mehr beeinträchtigt, weil einfach wichtige Baustoffe fehlen. Da die Immunabwehr auch aus Zellen besteht, wird der Unterernährte vermehrt krank werden und sich auch langsamer oder sogar gar nicht mehr regenerieren.

Zehn Regeln von der DGE für Mangelernährung

Viele denken, dass im Alter weniger Nahrung benötigt wird als in jungen Jahren, doch diese Annahme ist falsch – ein älterer Mensch braucht genauso viel Nahrung. Der einzige Grund, warum der Kalorienbedarf im Alter sinken kann, ist, dass sich die meisten Älteren weniger Bewegen, was auch falsch ist.

Die zehn Regeln der DGE (Deutschen Gesellschaft für Ernährung) gelten für alle Altersstufen, aber die zehn Regeln der deutschen Gesellschaft für Ernährung gelten für Personen jeden Alters. Abwechslungsreiches Essen ist wichtig. Dazu gehören jeden Tag: Getreideprodukte, Kartoffeln und 30 g Balaststoffe. Ein- bis zweimal in der Woche Fisch und Fleisch, Eier und Wurstwaren. Im Durchschnitt reichen 40 bis 70 g Fett am Tag, beim Zucker sollten es schon etwas mehr sein mit 150 bis 200 g pro Tag und Proteine sollten mit ca. 80 g zu sich genommen werden.

Bei bestehenden Bluthochdruck sollte mit Salz vorsichtig umgegangen werden, da dieses den Blutdruck noch mehr ansteigen lassen kann. Benutzen Sie beim Salz am besten nur Jodhaltiges, da Deutschland immer noch zu den Jodmangel-Gebieten gehört. Multivitamin-Präparate können neben der Ernährung helfen, ausreichend Baustoffe zu sich zu nehmen.

Trinken sollte man einen Liter Wasser pro 25 kg Körpergewicht, bei 75 kg wären es 3 Liter am Tag. Darüber hinaus sollte man jeden Tag 30 bis 60 Minuten Sport machen, zusammen mit der vorher beschriebenen Ernährung sollte ein richtiger BMI entstehen. Sollte das Körpergewicht trotz allem weiter sinken, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Hierfür können viele Ursachen in Frage kommen, von Hormonproblemen bis hin zu Karzinomen.

Wie kann eine Mangelernährung erkannt werden?

Häufig werden Gewichtsprobleme erst dann bemerkt, wenn die Kleidung nicht mehr richtig passt. Daher sollte man bei den Patienten und Angehörigen immer auf das Passen der Kleidung achten. Zudem sollte man immer auf alarmierende Signale achten, wenn die betreffende Person Nahrung ablehnt, eingefallene Augen hat, Teilnahmslosigkeit sowie Depressionen ausstrahlt.

Eine Dehydrierung erkennt man an eingetrockneten Schleim an den Mundwinkeln: der Urin wird dunkler und die Haut kann faltiger als sonst werden sowie herunterhängen.

Was ist zu tun bei einer vorliegenden Mangelernährung?

Man sollte sich die Zeit für die Betroffenen nehmen. Viele Senioren verlieren aus Mangel an Nähe die Lust am Essen, hier hilft es der Person beim Essen Gesellschaft zu leisten und über angenehme Themen zu reden. Dabei kann man die Person angenehm und stressfrei zum Essen auffordern, außerdem sieht man genauestens, wieviel gegessen wurde.

Auch Stress kann ein Grund für Appetitlosigkeit sein. Darum sollte man stets versuchen, Sorgen und Stress von so einer Person fernzuhalten oder bestehende Probleme zu mildern. Bei Dehydration empfiehlt sich alle 15 bis 45 Minuten dafür zu sorgen, dass die Person trinkt. Man sollte sich auf jeden Fall mit dem behandelnden Arzt in Verbindung setzen.


Lebensmittel mit Mineralstoff-Power – wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente

Vitamine allein reichen nicht aus, um gesund zu sein. Mineralstoffe und Spurenelemente sind genauso wichtig für die Arbeiten im Körper eng mit Vitaminen zusammen und sorgen erst gemeinsam für eine optimale Gesundheit.

Mineralien und ihre Eigenschaften

Mineralien sind in allen Zellen und Geweben enthalten, je nach Lokalisation sind sie in unterschiedlichen Mengen vorhanden. Alle Gewebe und Flüssigkeiten unseres Körpers enthalten unterschiedlichste Mengen an Mineralien.

Sie sind wichtige Bestandteile und kommen in Zähnen, Knochen, Muskeln, Bindegeweben, Nervenzellen und dem Blut vor. Mineralien sind für diese Orte sehr wichtig und unersetzbar, da der Körper die Stoffe nicht von sich aus herstellen kann. Deswegen ist es unerlässlich, Mineralien mit der täglichen Nahrung aufzunehmen.

Da der Körper die Mineralien nicht selbst herstellen kann, müssen wir sie mit der Nahrung aufnehmen. Nach der Aufnahme steuern sie wichtige biochemische Prozesse in einer Zelle: Sie sorgen für einen Transport von Sauerstoff, Nährstoffen und Abbauprodukten. Sie helfen dem Immunsystem, Abwehrstoffe gegen Krankheiten zu bilden. Außerdem sind sie auch ein wichtiger Bestandteil der Muttermilch. In Verbindung mit einigen Vitaminen sorgen sie dafür, dass Neurotransmitter richtig hergestellt werden können. Diese Neurotransmitter sind verantwortlich für die chemische Weiterleitung von Informationen von einer Nervenzelle auf eine Zielzelle.

In welchen Nahrungsmitteln stecken Mineralstoffe?

Es gibt eine Vielzahl an Mineralstoffen und Spurenelementen, die im Körper viele wichtige Aufgaben übernehmen.

Linsen enthalten viel Eisen, 8 mg pro 100 g. Eisen ist wichtig für den richtigen Transport von Sauerstoff, dabei wird der Sauerstoff am Hämoglobin der Erythrozyten gebunden. Eisen ist für diese unerlässlich. Folgen können eine Eisenanämie sein.

In trockenen Aprikosen steckt fünfmal mehr Kalium wie in Frischen. Kalium ist wichtig für den Transport von Impulsen innerhalb der Nerven. Ein Mangel kann zu Herzrhythmusstörungen führen.

Frischer Fisch ist wichtig für den Jodhaushalt, 100 g Fisch enthalten 220 µg Jod. Darüber hinaus sollte immer mit Jodsalz gesalzen werden. Ein Mangel an Jod kann zu einer sichtbaren Vergrößerung der Schilddrüse führen. Das Jod ist wichtig für die Produktion einiger Hormone der Schilddrüse, wie T3 und T4.

Der Verzehr von Amarant kann hilfreich dabei sein, Eisen, Magnesium, Mangan und Magnesium aufzufüllen. Steinpilze enthalten Selen und Zink, welches besonders für das kindliche Wachstum, aber auch für Erwachsene unerlässlich und wichtig ist.

Das Kakaopulver der Schokolade enthält unter anderem Zink, Mangan, Chrom, Kupfer und Eisen. Die Hirse enthält neben Eisen und Magnesium, auch Mangan, Kupfer und Zink.

Milchprodukte darunter auch Käse, haben eine Menge Kalzium, welches wichtig ist für die Knochenstruktur. Soja enthält eine Menge an Kupfer, Mangan, Zink und Eisen.

Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente reichen alleine nicht aus

Die besagten Substanzen reichen aber alleine nicht aus, um gesund zu sein und zu bleiben. Ebenso wichtig ist es mindestens 30 bis 60 Minuten am Tag Sport zu treiben und ausreichend Schlaf zu bekommen von 7 bis 8 Stunden. Beim den Mahlzeiten sollten am Tag 60 bis 80 g Proteine zu sich genommen werden, diese befinden sich vor allem in Fleisch und Fisch, aber auch in Nüssen und anderen Produkten in kleiner Dosis.

30 bis 70 g Fett pro Tag ist als Baufett für Organe und Augen wichtig, außerdem gibt es noch essentielle Fettsäuren, auf die der Körper nicht verzichten kann. Auch an Zucker sollte nicht zu sehr gespart werden – 150 bis 200 g am Tag sollten es sein, wobei Zucker nicht über Süßigkeiten aufgenommen werden sollte, sondern viel mehr aus gesünderen Nahrungsmitteln, ein wenig Naschen, ab und an, kann aber auch nicht schaden.

Beim Trinken sollte vor allem Wasser gewählt werden. Hier gibt es eine Regel: 1 Liter pro 25 kg Körpergewicht. Also ein 25 kg schweres Kind soll mindestens 1 Liter zu sich nehmen, bei 50 kg 2 Liter, bei 75 kg 3 Liter und bei 100 kg sogar 4 Liter. Keine Angst – solange es nur Wasser ist, kann man nicht zunehmen, da Wasser keine Kalorien hat. Sollte es durch Wasser aber trotzdem zu einer Gewichtszunahme kommen, muss ein Arzt aufgesucht werden, um krankhafte Ödeme oder hormonelle Krankheiten auszuschließen.


Die Methode des Rolfings

Beim Rolfing handelt es sich um eine „geschützte“ Methode. Es geht um manuelle Körperarbeit, die früher als „Strukturelle Integration“ bezeichnet wurde. Hierbei entsteht eine Wirkung auf das Fasziennetz, außerdem soll die Methode den Körper an seiner senkrechten Linie ausrichten.

Die Theorie und ihre Entwicklung

In den 50er Jahren des 19. Jahrhunderts entwickelte die aus den USA stammende Biochemikerin Ida Rolf (geb. 1896, gest. 1979) die Methode. Sie bezeichnete sie zunächst als Strukturelle Integration. Auch heute gibt es noch einige Schulen, welche auf Ihrer ursprünglichen Arbeit aufbauen. Alle die Schulen gehören als Tochterunternehmen der ursprünglichen Schule an, welche von Ida Rolf gegründet wurde.

Die Theorie geht davon aus, dass weniger Energie verbraucht wird, wenn sich der Körper in der idealen senkrechten Linie befindet. Dabei spielen die Faszien vom Bindegewebe die größte Rolle für eine „richtige“ Körperhaltung. Sie passen sich bei länger anhaltender Belastung an, ebenso wie nach Verletzungen der Faszien.

Diese Formen der Anpassungen werden meist durch Verhärtungen kompensiert, dadurch werden erworbene Fehler fixiert und die Beweglichkeit zunehmend eingeschränkt.

Hier nun kommt Rolfing ins Spiel, das die entwickelten Verhärtungen behandeln soll und kann. Das Endziel ist dabei die Verbesserung der Körperhaltung.

Mögliche Anwendungsgebiete von Rolfing

Vorrangig soll Rolfing Symptome behandeln, welche durch eine Fehlstellung des Körpers verursacht werden. Diese Methode soll den Körper neu ausrichten, in dem sie die Verhärtungen der Faszien beseitigt oder abmildert. Dabei sollen sich die Verhärtungen durch einen langsam durchgeführten Druck auf das Bindegewebe wieder sanft lösen.

Hierfür werden die Handflächen, Fingerkuppen, Knöchel oder Ellbogen eingesetzt. Welche Hilfsmittel davon konkret benutzt werden, richtet sich immer nach der Tiefe der Verhärtungen.

Die Praktik eignet sich besonders gut für eine Krankheitsprävention, weil ein Körper, der weniger Energie für die Körperhaltung benötigt, mehr Energie für die Reparaturprozesse im Körper hat. Außerdem wird eine verbesserte Beweglichkeit nach der Behandlung ermöglicht.

Die Anwendungsgebiete sind dabei vielfältig: Chronische Rückenschmerzen, myofaziale Dysfunktionen und strukturelle Veränderungen des Bindegewebes können mit Rolfing behandelt werden.

Die Behandlung mit Rolfing wird in 10 aufeinander folgenden Sitzungen, welche auf drei Monate verteilt sind, durchgeführt. Diese dauern in der Regel 50 bis 90 Minuten. Bei jeder Sitzung wird die Körperhaltung aufs Neue analysiert. Die Analyse wird immer beim stehenden, gehenden und sitzenden Patienten durchgeführt.

Nach der Analyse beginnt eine manuelle Behandlung. Dabei liegt der Patient auf einer Liege, bei einigen Bewegungen muss der Patient aber auch sitzen oder sich bewegen.

Kontraindikationen: Patienten, bei denen eine Rolfing-Behandlung nicht zu empfehlen ist

Gefährlich und nicht zu empfehlen ist Rolfing vor allem bei bestehenden, bekannten Aneurysmen, sogenannten Aussackungen von Blutgefäßen. Diese können bei einer manuellen Behandlung perforieren und zu hohen letalen Blutverlusten führen.

Außerdem ist von Behandlungen abzuraten, bei entzündlichen Erkrankungen, bei nicht heilenden Wunden und Thrombosen. Hier kann sich ein Blutgerinnsel durch die manuelle Anwendung losreißen und zu einer Embolie führen. Vorsicht, aber kein Verbot liegen bei einer Schwangerschaft, Arteriosklerose, Krebserkrankungen, Osteoporose und bei einer Kortison-Einnahme vor.

Einige weitere Verbote für Behandlungen (Kontraindikationen) liegen vor bei: Rheuma, Muskelerkrankungen, Bandscheibenvorfall, frischen Traumata und bei Herzerkrankungen. Bei vorhandenen Implantaten sollte eine Behandlung auch nicht durchgeführt werden, da das zu einem Vertuschen führen kann – Schmerzen oder Dysfunktionen können die Folgen sein.

Möglichkeiten für eine Kostenerstattung durch die Krankenkassen

Eine Kostenerstattung ist durch die Krankenkassen nicht möglich, da die Wirksamkeit bis jetzt wissenschaftlich nicht erwiesen ist. Nur einige Zusatzversicherung können einen Teil nach den im Vertrag festgesetzten Punkten zurückerstatten.


Die entschlackende Honigmassage zur Heilung und Wellness

Honig ist schon seit den alten Ägyptern bekannt und wird auch seit dieser Zeit nicht nur zum Essen verwendet. Auch heute noch wird das gelbe-weiße Wundermittel in der Medizin und Kosmetik eingesetzt. Die Wirkung des Honigs, von der schon Kleopatra wusste, wird heute wiederentdeckt. Wer eine zarte und samtige Haut haben möchte, sollte eine Körpermassage mit Honig ausprobieren. Sie ist besonders geeignet, um alle Regionen der menschlichen Haut zu erreichen.

Der Honig als ein Heilmittel

Eine Honigmassage ist nicht nur ein tolles Wellness-Erlebnis, sondern auch eine Möglichkeit den Körper zu entschlacken. Außerdem kann die Massage mit Honig den Kreislauf in Schwung bringen. Durch die manuelle Stimulation der Blutgefäße wird der Blutfluss angeregt, der eingesetzte Honig fördert und verstärkt diesen Effekt.

Durch die erhöhte Durchblutung wird auch der Stoffwechsel angeregt und beschleunigt, daraus kann ein Entschlackungseffekt resultieren. In die Haut durch die Massage eingeriebener Honig, kann in den Poren seine Inhaltsstoffe entfalten, wie etwa Enzyme, Vitamine, Aminosäuren und auch Acetylcholin. Jene Stoffe können im Körper ihre positiven Wirkungen verstärken.

Eingesetzter Honig während der Massage und seine Wirkung

Es ist wahr, Honig ist kein Medikament, doch in Kombination mit einigen bestimmten Massagetechniken und -griffen kann der Honig in der entstandenen Gesamtheit eine Heilende Wirkung haben. Ähnlich wie bei der Akupressur werden Reflexzonen stimuliert.

In Verbindung mit dem eingesetzten Honig kann eine besonders tiefe Entspannung erreicht werden, welche letztlich die Gesundheit fördert und das Immunsystem stärkt. Der Honig kann dabei auf der ganzen Haut verteilt werden, aber meistens wird nur der Rücken massiert – das sollte individuell entschieden werden.

Damit der Honig wirklich seine Inhaltsstoffe und Wirkung entfalten kann, muss die betroffene Haut zuerst gründlich gereinigt werden und dann erst ist es erlaubt, den Honig über die gewünschten Regionen zu verstreichen. Danach wird ein auf Körpertemperatur warmer, flüssiger Honig an die Stellen aufgebracht.

Allein die Wärme kann schon auf die Blutgefäße und den Kreislauf positiv einwirken, zu heiß darf es aber nicht werden. Nicht nur die Griffe der Massage, sondern auch die Wärme des Honigs, öffnen die Poren, weshalb die enthaltenen Wirkstoffe besser in die Haut einwirken können.

Die Massagetechniken regen wiederum nicht nur den Stoffwechsel an, sondern entziehen dem Körper auch Schlacken, darunter Giftstoffe und Salze, die nicht auf normalen Weg ausgeschieden werden konnten.

Wichtig ist die richtige Wahl des verwendeten Honigs: Er sollte kaltgeschleudert sein, denn nur dieses Verfahren gewährleistet den Erhalt aller Inhaltsstoffe. Zu beachten ist auch, dass der Honig nicht mit Chemikalien belastet ist, auch diese können so wie die guten Inhaltsstoffe in die Haut eindringen.

Achten Sie darauf, dass eine Duschmöglichkeit vorhanden ist, damit nach der Sitzung die Kleidung nicht verklebt.

Kontraindikation – Verbot der Anwendung

Bei nachweislich bestehenden Tumoren, Krebsleiden, Infektionskrankheiten, Hauterkrankungen, Wunden, Thrombose, bestehenden Aneurysmen oder einer Allergie gegen Honig, darf eine Massage auf keinen Fall angewandt werden.

Vorsichtig sollte während der Schwangerschaft massiert werden. Bei einer Risikoschwangerschaft sollte eine Anwendung besser nicht erfolgen und in jeden Fall auf keinen Fall ohne Zustimmung des Arztes. Bei Menschen mit Osteoporose sollte nicht stark massiert werden, um im schlimmsten Fall Brüchen vorzubeugen.

Achtung, der Honig darf niemals in die Augen kommen!


Kaliummangel erkennen und behandeln

Kalium ist ein sehr wichtiges Mineral, welches beim Transport von elektrischen Nervenreizen eine sehr wichtige Rolle spielt. Außerdem ist Kalium noch wichtig für die Regulierung des Wasserhaushaltes. Ein Mangel an Kalium im Blut kann sogar zu lebensbedrohlichen Zuständen führen.

Normalerweise wird Kalium aus der alltäglichen Nahrung entzogen und ein Zuviel an Kalium wird dann auf natürlichen Wege ausgeschieden. Doch es kann aus den verschiedensten Gründen zu einem sogar gravierenden Kaliummangel kommen.

Die Ursachen für einen Kaliummangel

In der Regel reicht eine ausgewogene Ernährung völlig aus, um ausreichend Kalium aufzunehmen, da der Mineralstoff in vielen Nahrungsmitteln steckt.

Ein Mangel an Kalium kann bei vorliegenden Magen-Darm-Erkrankungen auftreten, vor allem denen mit Erbrechen und Durchfall. Außerdem können Fisteln innerhalb vom Darm, die Einnahme von Diuretika und Abführmittel über einem längeren Zeitraum zu einem Mangel an Kalium führen. Neben den jetzt genannten Ursachen können noch Bulimie, zu hoher Salzkonsum, Alkohol, starkes Schwitzen, zu weniges Trinken, hohes Alter und Hochleistungssportler eine Hypokaliämie (Kaliummangel) entwickeln.

Anzeichen und Symptome für einen Kaliummangel

Dieser kann sich durch recht neutrale Symptome bemerkbar machen, die nicht direkt einem Mangel an Kalium zugeordnet werden können. Zu den Symptomen zählen Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel und Übelkeit. Symptome, welche besonders für einen Kaliummangel sprechen, sind Muskelkrämpfe, Verstopfung, Kreislaufprobleme und Lähmungserscheinungen, da Kalium – wie schon erwähnt – wichtig ist für die Impuls-Übertragung von den Nervenbahnen.

Ist der Prozess gestört, können die Axone der Nervenzellen nicht mehr richtig Befehle vom Soma zu den Synapsen übertragen, so dass keine Befehle mehr vom Gehirn an die Zielzellen gelangen. Eine Hypokaliämie kann schwerwiegende Folgen haben. Es kann zu tödlichen Herzrhythmusstörungen kommen, da die Nervenzellen im Herzmuskel durch das Fehlen des Kaliums, ihre Arbeit nicht mehr richtig verrichten können.

Einen vorhandenen Kaliummangel richtig ausgleichen

In der Regel ist ein Ausgleich von Kalium kein Problem. Betroffene Patienten müssen nur zu kaliumreichen Lebensmitteln greifen: beispielsweise Trockenobst oder Avocados. Kalium aus der Apotheke sollte nur auf Anweisung des Arztes genommen werden. Der einfachste Weg viel Kalium zu sich zu nehmen, ist es Hülsenfrüchte oder Kartoffeln lange zu kochen.

Das geht, weil Kalium ein Wasser löslicher Stoff ist. Beim längeren Kochen verbleit das Kalium im Wasser, welches man gut für eine Suppe oder Soße verwenden kann. Bei Erkrankungen der Nieren, ist eine Kaliumaufnahme über die normale Nahrung so einfach nicht mehr möglich. Das muss natürlich zuerst durch einen Arzt festgestellt werden, der am Ende die richtige Behandlung mit kaliumhaltigen Medikamenten einleiten wird, ob in Form von Tabletten oder Infusionen.

Achtung! Es kann auch zu einer Kaliumvergiftung kommen, die sogar tödliche Ausmaße annehmen kann, weil sie zu einem Herzstillstand führen kann. Das gilt allerdings nur für die Einnahme von kaliumhaltigen Medikamenten, ein Zuviel Kalium aus Nahrung ist sehr ungewöhnlich. Sollten nach der Einnahme der Medikamente irgendwelche Probleme entstehen, vor allem im Herz-Kreislauf-Bereich, rufen sie umgehend einen Notarzt.

Lebensmittel, die viel Kalium enthalten

Neben dem bereits erwähnten Trockenobst und Avocados, gibt es noch weiteres Obst, wie Bananen, und Gemüse, vor allem Fenchel und Kartoffeln, die viel Kalium besitzen. Außerdem enthalten noch Nüsse, Hülsenfrüchte und Pilze eine Menge Kalium in sich.

 


Alles über Reiki

Reiki gilt als eine alternative Behandlungs- und Meditationsmethode. Im Ansatz geht sie davon aus, dass die Übertragung einer universellen Kraft oder Energie von einem Menschen auf einen anderen möglich ist. Dadurch soll das positive Körperbefinden effektiv gesteigert und Krankheitssymptome behandelt werden. Doch wie funktioniert Reiki genau und was muss man alles über die spirituelle Heilmethode wissen? Hier erfahren Sie es.

Der Ursprung von Reiki

Reiki ist eine sehr alte Heilmethode und wurde schon vor 2500 Jahren von den Sanskrit-Sutras erwähnt. Im 19. Jahrhundert wurde die Methode dann von einem buddhistischen Mönch aus Japan, Dr. Mikao Usu, wiederentdeckt. Daher spricht man seitdem auch von dem Usui-System des Reiki.

Heutzutage kann jeder, der Interesse hat, Reiki erlernen, wobei immer bedacht werden sollte, dass Reiki kein Ersatz für einen Arzt ist. Ein weitverbreiteter Irrglaube ist, dass man an Reiki glauben muss, damit es funktioniert. Das stimmt nicht grundsätzlich, denn man muss lediglich offen für die Behandlung des Reiki sein und es geschehen lassen.

Allgemeines über Reiki

Reiki ist ein Begriff, welcher ursprünglich aus Japan kommt und sich aus 2 Wörtern zusammensetzt – nämlich Rei, welches so viel wie universell bedeutet und Ki, das für die eigene Lebensenergie steht. Die Grundlage ist vergleichbar mit dem christlichen Bild des Heiligen Geistes. Die universelle Kraft kann durch das Handauflegen auf eine andere Person übertragen werden und dort seine Kraft entfalten.

Kanji-Schreibweise

Kanji-Schreibweise

Vor der Durchführung von Reiki muss keine konventionelle Diagnose gestellt werden. Berührungen sind hier der wichtigste Teil, denn allein durch das Handauflegen werden die Energiezustände des Gegenübers ermittelt, während der zu Behandelnde bekleidet auf einer Matte liegt. Hier legt der Behandelnde dann die Hand beim Betroffenen auf die Stirn auf und stimmt sich so auf diesen ein. Im Folgenden werden weitere Körperstellen wie Kopf, Hals, Bauch und Brustkorb berührt, um die Energie durch das Auflegen der Hände zu kanalisieren. Das Wichtigste ist, dass dadurch die Energiezentren, die sogenannten Chakren, mit Energie versorgt werden. Die Behandlung kann unterschiedlich viel Zeit in Anspruch nehmen, sollte aber mindestens etwa 15 Minuten andauern. Anschließend sollte der Betroffene eine Weile ruhig liegen bleiben und sich entspannen.

Die Anwendungsgebiete von Reiki liegen vorzugsweise bei funktionellen Störungen sowie bei psychischen Problemen. Besonders oft wird Reiki zum Stressabbau verwendet oder um andere Behandlungen zu unterstützen. Außerdem kann Reiki als zusätzliche Erste-Hilfe-Maßnahme angewendet werden, beispielsweise bei Schockzuständen. Über die Wirksamkeit von Reiki gibt es bisher allerdings nur wenige Studien. Zwar werden oft positive Auswirkungen durch Reiki festgestellt, aber ausreichend wissenschaftliche Beweise dazu fehlen.

Reiki erlernen

Theoretisch kann jeder Mensch Reiki anwenden und erlernen, da die ganzheitliche Energie immer vorhanden ist und übertragen werden kann. Somit hat also jedes Lebewesen (Mensch, Tier, Pflanzen) die Voraussetzung, um Reiki auszuüben. Traditionell wird das System des Usui Reiki in verschiedene Grade eingeteilt. Bereits beim ersten Grad ist es einem Schüler möglich, Reiki an sich oder einem anderen Menschen durchzuführen, da jeder Grad in sich komplett und abgeschlossen ist. Der erste Grad des Reiki umfasst die Reinigung des „Reiki Kanals“ und vier Einweihungen, welche die Geschichte und das Wissen der Reiki-Behandlungen sowie gezielte Übungen beinhalten, welche die Fähigkeiten zur Körperbehandlung schulen. Der zweite Reiki Grad baut auf der Anwendung und dem Wissen des ersten Grades auf. Die universelle Energie wird gebündelt, um sie unabhängig von Zeit und Raum nutzen zu können.

Mittlerweile gibt es auch Reikischulen, die das System des Usui Reiki erweitert oder mit anderen Systemen gemischt haben. Bei solcherlei Abwendungen sollte allerdings nicht mehr die Rede von Reiki sein. Usui bezeichnet sein Reikisystem als vollständig und in sich geschlossen.


Morbus Crohn: Ursachen, Symptome und Behandlung

Unter Morbus Crohn versteht man eine chronische Entzündung des Magen-Darm-Trakts. Das heißt, alle Bereiche vom Mund bis hin zum After, können davon betroffen sein. Bei den meisten Patienten tritt die Erkrankung jedoch im Bereich des Darms auf. Die Entzündungen treten segmental auf. Das heißt, dass es nicht eine große Entzündung gibt, sondern viele kleine Entzündungsstellen, neben denen sich wiederum gesunde Stellen befinden.

Bei einer Erkrankung im Darm sind alle Schichten der Darmwand von der Entzündung betroffen. Erkrankte Personen müssen jedoch nicht tagtäglich mit der Krankheit leben. Es gibt verschiedene Phasen oder Schübe, in denen sich die Krankheit verstärkt zeigt und ausbricht. Die Dauer der Schübe ist unterschiedlicher Natur. Sie können nur wenige Stunden andauern, aber auch mehrere Wochen anhalten. Die Patienten haben dann zum Beispiel mit starken Krämpfen, Durchfall oder Übelkeit zu kämpfen.

Die Ursachen von Morbus Crohn

Es ist bis heute umstritten, was genau der Auslöser für die Krankheit Morbus Crohn ist. Ärzte und Wissenschaftler können lediglich von einigen begünstigenden Ursachen ausgehen, die zu einer Erkrankung führen können. Zum Beispiel ist recht sicher, dass ein Großteil der Erkrankungen von den genetischen Veranlagungen des Betroffenen beeinflusst wird. So erkranken innerhalb einer Familie oft mehrere Mitglieder an Morbus Crohn, wohingegen die Krankheit in anderen Familien nie ein Thema war. Auch kommt ein ungünstiger Lebenswandel als Faktor hinzu, welcher eine Erkrankung günstig beeinflussen kann. Dazu zählen zum Beispiel andauernder Stress, Rauchen oder der häufige Konsum von Alkohol.

Die Symptome der Erkrankung

Angefangen bei Blähungen und Bauchschmerzen, bis hin zu Durchfall und starken Krämpfen – das sind die häufigsten Symptome über die Patienten klagen, wenn die Krankheit eingesetzt hat – die Symptome können vielfältig und unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Doch viele Mediziner schließen leider nicht direkt auf Morbus Crohn, sondern meist auf eine harmlose Verstimmung des Magens, einen Infekt oder etwas Falsches zu Essen. Innerhalb der auftretenden Schübe sind dies dann die leidlichen Symptome, mit denen sich die Patienten abmühen müssen, auch nachdem die Krankheit festgestellt wurde. Denn eine Heilung ist nicht möglich, nur eine Linderung der Symptome durch Medikamente.

Die schmerzenden Stellen konzentrieren sich meist auf den Bereich des rechten Unterbauchs, dort wo der Dünndarm und der Beginn des Dickdarms angesiedelt sind. Auch Fisteln, Fissuren oder Darmverschlüsse kann die Krankheit hervorrufen. Das führt dann dazu, dass die Patienten meist nicht nur einmal operiert werden müssen, da die Beschwerden immer wieder auftreten.

Die Behandlungsmethoden

Eine Behandlung der Krankheit Morbus Crohn ist nur insofern möglich, indem die auftretenden Schübe erträglicher für die Patienten gemacht werden und die sogenannten Remissionsphasen verlängert werden können. Remissionsphasen sind jene Phasen, in denen die Krankheit sich zurückzieht und die Patienten beschwerdefrei leben. In den Schubzeiten wird die Behandlung meist mit Medikamenten behandelt. Welches Medikament genau verabreicht wird, hängt vor allem damit zusammen, an welcher Stelle im Verdauungstrakt die Entzündungsherde auftauchen. Kortison ist zum Beispiel wirksam gegen die Entzündungen im Dünndarm, hilft aber nicht bei Beschwerden im Dickdarm. Häufig verwenden die Patienten auch homöopathische Mittel oder Schüssler Salze. Diese sollten jedoch die normale Behandlung nicht ersetzen, sondern lediglich ergänzen.

Homöopathische Mittel können die Symptome erträglicher machen. Operative Eingriffe als Behandlungsmöglichkeiten kommen nur dann zum Tragen, wenn es durch die Entzündungen bereits zu Darmverschlüssen gekommen ist oder der Darm verengt ist.


Zumba – Was, Woher und Warum?

Zumba ist der neueste Trend in Sachen Fitness. Denn das hört sich erstens nach Spaß an und nicht so sehr nach Quälerei für Untrainierte und zweitens ist es das auch. Für alle, die tanzbegeistert sind und dennoch ihren Körper in Form bringen oder halten möchten, ist Zumba hervorragend geeignet. Das Beste ist, dass es für Frauen, Männer und Kinder jeder Altersgruppe durchführbar ist, denn die Intensität kann man frei gestalten.

Woher kommt Zumba?

Wie so viele tolle Sachen wurde auch Zumba nur durch Zufall entdeckt. Alberto Perez, der in den 1990er Jahren Aerobic Kurse in Kolumbien gab, vergaß eines Tages seine Musikkassette. Und ohne Musik lässt sich Aerobic sehr schlecht gestalten. Um den Teilnehmern nicht absagen zu müssen, bediente er sich der einzig verfügbaren Musik und holte die Kassetten aus seinem Auto. Diese Musik war für Aerobic gänzlich ungeeignet, waren doch Salsa- und Latinklänge darauf zu hören. Alberto Perez wandelte seinen Kurs leicht ab und ließ die Teilnehmer passend zu den neuen Rhythmen schwingen – der erste Zumba-Kurs war geboren. In den folgenden Jahren wurde Zumba in Kolumbien sehr erfolgreich, bis es der Erfinder selbst im Jahr 1999 in die Vereinigten Staaten brachte. Ein paar Jahre später wurde Zumba als Markenname registriert. In den letzten Jahren schwappte der Trend allmählich nach Deutschland über. Auf der ganzen Welt gibt es schon vierzehn Millionen Menschen, die begeistert von Zumba sind.

Was macht man beim Zumba genau?

Beim Zumba tanzt man in erster Linie zu lateinamerikanischen Klängen. Doch tatsächlich ist es eine Verbindung aus Aerobic, Tanzen und Workout. Lange Ausfallschritte gehören genauso zum Zumba, wie Elemente aus dem Bauchtanz. Anders als beim Aerobic, müssen die Teilnehmer beim Zumba keine Choreografie auswendig lernen oder, wie beim Tanzen, auf die Takte der Musik achten. Die Bewegungen ergeben sich ganz einfach aus der Musik selbst. Die Rhythmen stammen aus den Musikrichtungen Salsa, Samba, Merengue, Flamenco, Mambo oder Tango. In diese fühlt man sich hinein und verbindet mit jedem Klang eine andere Bewegung. Bei diesem Tanz-Workout kann man viel schneller Erfolge sehen, sei es am Körper oder beim Mitmachen an sich, als beim Aerobic oder einem Tanzkurs, da die Bewegungen leicht zu erlernen sind, wenn man Musik im Blut hat. Wichtig ist, dass der Spaß beim Zumba im Vordergrund steht und nicht die zu erbringende Leistung.

Warum sollte man sich für Zumba entscheiden?

Wer seine Ausdauer trainieren möchte und Joggen, Radfahren und Co. nicht so gern mag, dafür aber gern tanzt und sich zu Musik bewegt, ist bei Zumba genau richtig. Zumba wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislaufsystem aus und trainiert die Ausdauer genauso gut wie Jogging. Nebenbei werden durch Elemente aus dem Workout auch bestimmte Muskeln gekräftigt und gestärkt. Durch die vielen verschiedenen Bewegungsarten, hin und her, hoch und runter, wird zusätzlich die Koordination trainiert. Zusätzlich wird Rückenschmerzen vorgebeugt, denn beim Zumba werden auch die kleineren Muskelgruppen des Rumpfes trainiert, welche im Alltag, wenn der Mensch viel sitzt, vernachlässigt werden. Das Vergnügen ist ein echter Allrounder. Zudem braucht man sich keine teure Ausrüstung zuzulegen, da alles was man braucht Musik und Sportkleidung ist. Man sollte allerdings darauf achten, dass die Kleidung einigermaßen atmungsaktiv ist und die Schuhe, sofern man nicht lieber barfuß tanzt, einen guten Halt bieten.


Yoga für Anfänger

Yoga bedeutet für Viele einfach so viel wie autogenes Training und Stellungen mit komischen Namen, die kein normaler Mensch einnehmen kann. Doch Yoga ist viel mehr. Es ist Entspannung und Hochleistungssport in einem. Wer denkt, dass man beides nicht vereinen kann, liegt falsch. Denn auch beim Yoga können die Schweißperlen rinnen. Dabei wird der Körper gekräftigt und gleichzeitig die Seele verwöhnt.

Was man als Anfänger wissen sollte

Man braucht nicht mehr als eine Yogamatte oder eine Isomatte und bequeme, nicht zu enge Kleidung und schon kann es losgehen. Es sind keine teuren Anschaffungen zu machen. Gerade das macht Yoga zu einem optimalen Sport. Denn wer kauft schon gern teures Equipment, um es bei Nichtgefallen in der Ecke liegen zu sehen? Es spielt beim Yoga keine Rolle, wie fit man ist, ob man sehr gelenkig ist, oder wie alt man ist. Es gibt Übungen in bestimmten Schwierigkeitsgraden; viele lassen sich auch auf verschiedene Weise gestalten. Alles was zählt, ist das eigene Befinden, die innere Stimmung. Vor den Übungen sollte man bestenfalls ein bis zwei Stunden vorher nichts mehr essen. Schuhe sind während der Übung kein Muss. Besser geht es sogar ganz ohne oder nur mit Socken. Gürtel, Schmuck und andere störende Teile sollte man vorher besser ablegen.

Verschiedene Übungen für Anfänger

Ist die Matte ausgerollt, kann es schon losgehen. Wie bei jeder Sportart sollte man sich vorher etwas erwärmen, um die Muskeln und Sehnen zu schonen. Eine optimale Übung hierfür ist der Sonnengruß. Bei dieser Übung sind die Atemtechniken wichtig. Zuerst legt man die Hände gekreuzt auf den Brustkorb und atmet aus. Beim Einatmen streckt man die Hände weit nach oben aus, spannt den Po an und führt die Hände in der Luft zusammen. Zum Ausatmen beugt man sich nach vorn und berührt mit den Händen den Boden. Beim nächsten Einatmen wird das linke Bein nach hinten gestreckt und der Fuß aufgesetzt, das rechte Bein sollte durchgedrückt werden. Der Oberkörper wird aufgerichtet. Beim Ausatmen berühren Brust und Stirn den Boden. Der Oberköper wird beim Einatmen nun wieder angehoben. Beim Ausatmen kommt das Becken wieder nach oben und die Fersen berühren den Boden. Jetzt wird eingeatmet und die Arme werden wieder weit nach oben gereckt, der Körper aufgestellt. Beim Ausatmen kommen die Arme wieder runter und die Hände berühren die Hüften. Diese Übung kann man so lange wiederholen, bis man sich entspannt und seelisch mit sich selbst im Einklang fühlt. Der Körper wird bei dieser Übung perfekt für die nächsten Bewegungen erwärmt. Am Morgen macht sich diese Übung besonders gut nach dem Aufstehen, um Körper und Geist aufzuwecken.

Eine weitere tolle Übung für Anfänger ist das Dreieck. Es ist besonders gut für die Koordination und kräftigt ganz nebenbei Beine, Po und Rücken. Außerdem stärkt und harmonisiert es die Seele. Das Dreieck ist zudem gar nicht schwer. Die Ausgangsstellung wird eingenommen, indem man die Beine etwas mehr als schulterbreit grätscht. Der rechte Fuß wird dabei leicht nach außen gedreht. Der rechte Arm wird auf Höhe der Schulter zur Seite ausgestreckt, die Handflächen zeigen nach unten. Die linke Hand festigt den Körper an der Hüfte. Beim Ausatmen neigt man nun den Körper nach rechts und legt die rechte Hand neben dem rechten Fuß auf den Boden. Der Kopf dreht sich nach oben, der Blick geht nach links oben. Beim Einatmen kommt nun der linke Arm gerade nach oben und bildet somit das Dreieck. Der Blick ist in etwa auf die linke Hand gerichtet. Diese Pose sollte nun für zehn Sekunden gehalten werden. Die Übung wird auf der anderen Körperseite wiederholt, um das Gleichgewicht zu wahren.