Wundermittel Grüner Tee

Auch in grünem Tee ist Koffein (früher auch als Teein bezeichnet) enthalten und variiert je nach Teesorte sehr stark in dem Koffeingehalt. Der leicht bittere Geschmack des grünen Tees ist auf die Catechine zurückzuführen, die in zahlreichen Tee- und Obstsorten wiederzufinden sind. Diesem Inhaltsstoff werden die meisten gesundheitsfördernden Wirkungen zugeschrieben.

Neben diesem Inhaltsstoff enthält grüner Tee die Vitamine A, B und B2 sowie zahlreiche Mineralstoffe, die der Körper in ausreichender Dosis benötigt. Enthalten sind: Kalzium, Kalium, Phosphorsäuren, Magnesium, Kupfer, Zink, Nickel, Carotine und Fluorid. Ebenso enthält grüner Tee Aminosäuren, die den Körper unterstützten.

Grüner Tee ist eine besondere Art, Tee herzustellen. Im Gegensatz zum schwarzen Tee wird er nicht fermentiert. Das heißt, ihm werden keine mikrobiellen oder enzymatischen Umwandlungen aufgezwungen. Ein Beispiel für ein fermentiertes Getränk ist Bier, welches durch gesteuerte, enzymatische Prozesse hergestellt wird.

Die richtige Zubereitung zur Entfaltung der vollen Wirkung des grünen Tees ist abhängig von den Blättern des Tees selbst. Das Lesen der Packung oder das Nachfragen beim Verkäufer trägt erheblich zur richtigen Zubereitung bei, welche notwendig ist, um alle Wirkungen aus dem grünen Tee zu ziehen. Allgemein kann man sagen, ein paar Blätter mit heißem Wasser übergießen und mindestens zwei Minuten ziehen lassen.

Gesundheitsfördernde Wirkungen

Abgesehen davon, dass eine Bandbreite an Vitaminen und Mineralstoffen enthält, sind vor allem die Gerbstoffe (Tannine) mit einem direkten Effekt verbunden. Der grüne Tee enthält von diesen Gerbstoffen mehr als der schwarze Tee, weswegen der grüne Tee herber schmeckt. Wichtiger jedoch ist, dass diese Gerbstoffe sich auf einen nervösen Magen beruhigend und bei einem trägen Darm stopfend auswirken.

Trinkt man den Tee in ausreichenden Mengen und vor allem regelmäßig, wirken sich die Inhaltsstoffe positiv auf die Reaktionsfähigkeit der Blutgefäße und die Elastizität der Arterien aus.

Grüner Tee enthält nur wenige Kalorien und eignet sich so als geschmacksvolles Ersatzgetränk bei einer Diät. Außerdem wirkt sich der Tee positiv auf den Stoffwechsel und somit auch auf die Fettverbrennung an sich aus. Dennoch ist Grüner Tee kein Allheilmittel und ohne passende Diät mit gesunder Ernährung wird es keinen Abnehmerfolg haben.

Das enthaltene Koffein eines zubereiteten Tees ist zwar nicht ganz so stark dosiert wie in einem gekochten Kaffee, ist aber weitaus gesünder und hat einen wachmachenden Effekt. Kaffee wirkt sich auf einige Menschen eher puschend als weckend aus, sodass grüner Tee ein gesunder Ersatz ist.

Inhaltstoffe, die gesund halten

Da die Gerbstoffe in dem Tee die Eisenaufnahme des Körpers durch eigene starke Bindung verhindert, sollte man eine Stunde nach einer eisenhaltigen Mahlzeit keinen grünen Tee trinken oder die Blätter nur zwei Minuten ziehen lassen. Die Gerbstoffe gelangen nämlich erst nach 2 Minuten in den Tee.

Ein hoher Gehalt an Polyphenolen, die im Gerbstoff Tannin enthalten sind, bedingt Antioxidantien im Blutkreislauf des Trinkenden. Diese bewahren den Trinkenden vor schädlichen Wirkungen auf den Stoffwechsel, in dem sie freie Radikale einfangen und binden. Diese besondere Reaktion schützt gegen die Wirkung von UV-Strahlen und schützt die Haut des regelmäßig Trinkenden besser, als bei einem, der noch nie grünen Tee getrunken hat.

Hat man mit Übersäuerung (wie bei Gicht, Arthrose oder Arthritis) zu kämpfen, kann der regelmäßige Teekonsum bei einer Entsäuerung des Körpers helfen. Besonders bei dem grünen Tee ist, dass er auch in das Zellinnere eindringen kann, wo so manche Basen-Präparate dran scheitern. Auch unterstützt der Tee die Nierenarbeit und somit die Ausscheidung von Giftstoffen.


Kaliummangel erkennen und behandeln

Kalium ist ein sehr wichtiges Mineral, welches beim Transport von elektrischen Nervenreizen eine sehr wichtige Rolle spielt. Außerdem ist Kalium noch wichtig für die Regulierung des Wasserhaushaltes. Ein Mangel an Kalium im Blut kann sogar zu lebensbedrohlichen Zuständen führen.

Normalerweise wird Kalium aus der alltäglichen Nahrung entzogen und ein Zuviel an Kalium wird dann auf natürlichen Wege ausgeschieden. Doch es kann aus den verschiedensten Gründen zu einem sogar gravierenden Kaliummangel kommen.

Die Ursachen für einen Kaliummangel

In der Regel reicht eine ausgewogene Ernährung völlig aus, um ausreichend Kalium aufzunehmen, da der Mineralstoff in vielen Nahrungsmitteln steckt.

Ein Mangel an Kalium kann bei vorliegenden Magen-Darm-Erkrankungen auftreten, vor allem denen mit Erbrechen und Durchfall. Außerdem können Fisteln innerhalb vom Darm, die Einnahme von Diuretika und Abführmittel über einem längeren Zeitraum zu einem Mangel an Kalium führen. Neben den jetzt genannten Ursachen können noch Bulimie, zu hoher Salzkonsum, Alkohol, starkes Schwitzen, zu weniges Trinken, hohes Alter und Hochleistungssportler eine Hypokaliämie (Kaliummangel) entwickeln.

Anzeichen und Symptome für einen Kaliummangel

Dieser kann sich durch recht neutrale Symptome bemerkbar machen, die nicht direkt einem Mangel an Kalium zugeordnet werden können. Zu den Symptomen zählen Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel und Übelkeit. Symptome, welche besonders für einen Kaliummangel sprechen, sind Muskelkrämpfe, Verstopfung, Kreislaufprobleme und Lähmungserscheinungen, da Kalium – wie schon erwähnt – wichtig ist für die Impuls-Übertragung von den Nervenbahnen.

Ist der Prozess gestört, können die Axone der Nervenzellen nicht mehr richtig Befehle vom Soma zu den Synapsen übertragen, so dass keine Befehle mehr vom Gehirn an die Zielzellen gelangen. Eine Hypokaliämie kann schwerwiegende Folgen haben. Es kann zu tödlichen Herzrhythmusstörungen kommen, da die Nervenzellen im Herzmuskel durch das Fehlen des Kaliums, ihre Arbeit nicht mehr richtig verrichten können.

Einen vorhandenen Kaliummangel richtig ausgleichen

In der Regel ist ein Ausgleich von Kalium kein Problem. Betroffene Patienten müssen nur zu kaliumreichen Lebensmitteln greifen: beispielsweise Trockenobst oder Avocados. Kalium aus der Apotheke sollte nur auf Anweisung des Arztes genommen werden. Der einfachste Weg viel Kalium zu sich zu nehmen, ist es Hülsenfrüchte oder Kartoffeln lange zu kochen.

Das geht, weil Kalium ein Wasser löslicher Stoff ist. Beim längeren Kochen verbleit das Kalium im Wasser, welches man gut für eine Suppe oder Soße verwenden kann. Bei Erkrankungen der Nieren, ist eine Kaliumaufnahme über die normale Nahrung so einfach nicht mehr möglich. Das muss natürlich zuerst durch einen Arzt festgestellt werden, der am Ende die richtige Behandlung mit kaliumhaltigen Medikamenten einleiten wird, ob in Form von Tabletten oder Infusionen.

Achtung! Es kann auch zu einer Kaliumvergiftung kommen, die sogar tödliche Ausmaße annehmen kann, weil sie zu einem Herzstillstand führen kann. Das gilt allerdings nur für die Einnahme von kaliumhaltigen Medikamenten, ein Zuviel Kalium aus Nahrung ist sehr ungewöhnlich. Sollten nach der Einnahme der Medikamente irgendwelche Probleme entstehen, vor allem im Herz-Kreislauf-Bereich, rufen sie umgehend einen Notarzt.

Lebensmittel, die viel Kalium enthalten

Neben dem bereits erwähnten Trockenobst und Avocados, gibt es noch weiteres Obst, wie Bananen, und Gemüse, vor allem Fenchel und Kartoffeln, die viel Kalium besitzen. Außerdem enthalten noch Nüsse, Hülsenfrüchte und Pilze eine Menge Kalium in sich.

 


Eisenmangel erkennen und behandeln

Besonders Frauen im gebärfähigen Alter und Kinder leiden oft an einem Eisenmangel. Dies ist mitunter eine der häufigsten Mangelerscheinungen. Wichtig ist, dass man die Symptome dieses Mangels schnell erkennt und dann dementsprechend behandelt. Eisen ist besonders wichtig für den Transport des roten Farbstoffs Hämoglobin und für die Neubildung von Blut. Auch ist es an der Sauerstoffzufuhr ins Blut und Sauerstoffspeicherung beteiligt.

Da der Körper das Eisen nicht selbst herstellen kann, ist es wichtig, täglich Eisen durch die Nahrung aufzunehmen. Zwischen zehn und zwanzig Milligramm sollten es sein.

Wie erkennt man einen Eisenmangel?

Wer sich dauernd schlapp und müde fühlt, könnte unter einem Eisenmangel leiden. Denn dies sind die häufigsten Symptome. Auch wenig bis gar kein Appetit kann ein eindeutiger Hinweis auf zu wenig Eisen im Körper sein. Weiterhin sind Kopfschmerzen ein Symptom, welches auf die Mangelerscheinung hindeuten kann. Da Eisen für den Sauerstofftransport im Blut verantwortlich ist, lassen sich diese Symptome auch leicht erklären.

Zu wenig Sauerstoff im Blut bedeutet, dass bestimmte Areale im Körper und im Hirn nicht optimal versorgt werden können. In Folge dessen kommt es zu Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Abgeschlagenheit. Weitere Erkennungsmerkmale sind zum Beispiel: Gereiztheit, brüchige Nägel, Kurzatmigkeit, Haarausfall, Sodbrennen, rissige Mundwinkel oder Konzentrationsprobleme.

Natürlich können diese Beschwerden auch andere Ursachen haben. Deswegen ist es wichtig, sie beim Arzt abklären zu lassen. Mit einem einfachen Bluttest kann dieser dann feststellen, ob ein Mangel an Eisen vorliegt oder nicht.

Wer schon einmal beim Blutspenden war, kennt den kleinen Test, bei dem ein Tropfen Blut aus dem Finger über einen Teststreifen in ein Gerät geführt wird. So einfach misst der Arzt den Eisengehalt im Blut. Stellt er einen Mangel fest, wird ein kleines Blutbild erstellt. Dazu ist die Entnahme von etwas mehr Blut erforderlich. Innerhalb von einer Woche erfolgt die genaue Diagnose.

Was tun bei der Diagnose Eisenmangel?

Den Mangel an Eisen zu beheben, gelingt schon mit ein paar kleinen Änderungen im Alltag. Die Ernährung sollte auf bestimmte, sehr eisenreiche Nahrungsmittel umgestellt werden. Auch Eisentabletten sind zur Einnahme möglich. Diese sollten aber speziell vom Arzt empfohlen und nicht nach eigenem Empfinden eingenommen werden, denn auch ein Übermaß an Eisen kann schädigend für den Körper sein.

Bei der Ernährung gilt generell, dass Eisen über Fleisch- und Fischprodukte besser vom Körper aufgenommen wird, als das Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln. Daher sollte man im Optimalfall zweimal Fleisch und zweimal Fisch pro Woche zu sich nehmen. Das Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln ist dreiwertig, muss aber zum zweiwertigen Eisen gespalten werden, um vom Körper verwendet werden zu können. Dafür braucht es Vitamin C oder Fruchtsäure. Ein Glas Wasser mit einem Spritzer Zitrone zum Essen oder eine Zitrusfrucht nach jeder Mahlzeit können daher auch positiv auf den Eisenwert wirken.

Weiterhin empfiehlt sich eine sehr kleine Prise Zimt in jedem Essen, gerade so viel, dass es nicht herausschmeckt. Denn Zimt enthält achtundzwanzig Mal mehr Eisen pro 100 g als Fleisch oder Fisch. Verzichten sollte man dagegen auf Cola, zum oder kurz nach dem Essen. Denn diese bindet besonders viel Eisen, welches dann nicht mehr dem Körper zur Verfügung steht. Genauso verhält es sich mit Kaffee, schwarzem und grünem Tee. Diese enthalten viel Gerbsäure, welche das Eisen ebenfalls bindet.


Unter der Lupe: Entschlackungsmethoden

Entschlackungsmethoden gibt es viele, wie zum Beispiel die Darmreinigung, die Nierenreinigung, eine Entsäuerung und die Leberreinigung. Alle Entschlackungsmethoden haben eine sehr gute individuelle Wirkung.

Methoden zur Entschlackung und ihre Ziele

Das Wort Entschlackung ist ein Überbegriff für alle Entschlackungsmethoden, die es gibt. Eine Darmreinigung ist beispielsweise eine Methode. Auch eine Entsäuerung ist eine Variante der Entschlackung, ebenso wie eine Saftkur oder eine Fastenkur. Sogar eine Lymphreinigung und eine Entgiftung zählen zu dem Bereich, der die Entschlackung umfasst. Bei jeder dieser Methoden werden Schlacken beseitigt. Schlacken sind unter anderem Gifte sowie Säuren und Salze, die Ablagerungen hervorrufen. Zudem gehören
Pilze und zu viele Hormone, Mineralien und Vitamine, wie auch Kotsteine und schädliche Bakterien oder Gase aus dem Darm zu den Schlacken.

Entschlackungskur

Entschlackungen, die als Ziel eine Ernährungsumstellung haben sowie eine kurzfristige Änderung der Ernährung, beispielsweise mittels einer Saftkur, die Schlacken aus dem Körper beseitigt, werden als Entschlackungskentschlacken-saftkurur bezeichnet. Selbstverständlich werden beim Entschlackungsprozess nicht nur die Schlacken entfernt, sondern auch viele andere positive Dinge werden bewirkt. Die Organe werden entlastet und können sich regenerieren, sodass sie wieder ordentlich und kräftig arbeiten können. Bei der Entschlackungskur werden dem Körper fehlende Vitalstoffe zugeführt, damit der Organismus richtig funktionieren kann. Ein netter Nebeneffekt ist, dass eventuell vorhandenes Übergewicht reduziert werden kann.

Gründe um zu entschlacken

Die Gründe für eine Entschlackungsmethode sind zahlreich. Eine Kur ist angebracht, wenn man sich sehr oft müde und erschöpft fühlt oder wenn man an Gewicht verlieren will. Eine Übersäuerung des Körpers verlangt ebenfalls nach einer Entschlackung und bringt mehr Energie. Nach einer Krankheit kann sich der Körper durch Entschlackung umfassend regenerieren. Zudem verbessert sich die Haut und die geistige Leistungsfähigkeit wird gesteigert.

Die richtige Entschlackungsmethode auswählen

Für jeden Menschen ist eine andere Entschlackungsmethode empfehlenswert. Wer unter Blähungen leidet, sollte eine Darmreinigung anwenden und bei einer Fettleber hilft die Leberreinigung. Hat man Beschwerden von einer Giftbelastung, sollte natürlich mit einer Entgiftung gestartet werden. Manchmal können Zellen die eingelagerten Gifte nicht mehr optimal abgeben. Dies sollte mit einer Entsäuerung behoben werden. Das heißt, in so einem Fall ist es sinnvoll, zuerst zu entsäuern und danach zu entgiften. Bei Beschwerden durch einen Pilz, muss mit einer Anti-Pilz-Kur begonnen werden. Ist der Pilzbefall sehr stark oder chronisch, kann es sich um eine Schwermetallbelastung handeln. Die Candida-Pilze nehmen Schwermetalle in sich auf und bewahren so den Betroffenen vor den negativen Folgen der Schwermetalle. Werden die Pilze jetzt mit einer Antipilz-Entschlackung vernichtet, werden die Schwermetalle freigesetzt und können dem Menschen schaden.

Die richtige Reihenfolge der Entschlackungsmethoden im Überblick

– Ernährungsumstellung
– Entsäuerung
– Reinigung des Darms
– Lymphreinigung
– Leberreinigung
– Nierenreinigung
– Entgiftung

Wer keinen speziellen Grund für eine Entschlackungsmethode hat, kann diese auch durchführen, um sich wohler zu fühlen und Krankheiten vorzubeugen. Dies kann auch in Form eines Fastentages oder einer Zitronensaftkur sein. Die Entschlackungsmethoden sollten nicht hintereinander gemacht werden, sonst würde man sechs Monate lang entschlacken und entgiften. Der Organismus sollte zwischen den einzelnen Entschlackungsmethoden zwei bis sechs Wochen Pause haben. In der Pause sollte natürlich auf Schokolade und Pizza verzichtet werden.


Ungesunde Ernährung und ihre Folgen

Eine veröffentliche Studie zeigte, dass die Folgen ungesunder Ernährung vererbt sind. Ernähren sich die Eltern ungesund, werden die Folgen davon nicht nur an den direkten Nachwuchs weitergegeben, sondern auch an Enkel und Urenkel.

Ernährung der Oma wird vererbt – bis mindestens zur vierten Generation

Niemand interessiert sich dafür, wie sich die Großmutter oder die Urgroßmutter ernährt hat. Die Ernährung der Vorfahren kann jedoch die eigene Darmflora beeinflussen. Die Folgen sind zum Beispiel Allergien, Arthritis sowie eine hohe Infektanfälligkeit oder andere chronische Beschwerden. Dabei verliert es auch an Bedeutung, wie gut und gesund man sich selbst ernährt. Forscher fanden in einer wissenschaftlichen Studie heraus, dass die ballaststoffarme Ernährung in Industrieländern zu starken Mängeln und Gesundheitsstörungen führt, und diese an die nächste Generation vererbt werden. Eine ungesunde Ernährung bringt die Darmflora aus dem Gleichgewicht. Die Bakterienvielfalt im Darm wird reduziert und diese „Schädigung“ an die nächsten drei bis vier Generationen vererbt. Hat sich Oma ungesund ernährt und einzelne Leitkeime sind aus der Darmflora ausgestorben, dann hilft es meist nicht mehr sich selbst ausgewogen und gesund zu ernähren, um eine gute Darmflora wiederherzustellen.

Eine gestörte Darmflora erhöht das Krankheitsrisiko

Je gestörter die Darmflora ist, umso höher ist das Risiko eine chronische Krankheit zu bekommen. In einem gesunden Dickdarm leben normalerweise Tausende verschiedener Bakterienstämme. Ohne diese Bakterien würde man gar nicht leben. Diese Darmbakterien beseitigen Krankheitserreger, halten das Immunsystem in Schach und steuern das Wachstum und die Regeneration sowie die Heilprozesse nach Verletzungen und schlimmen Krankheiten. Nach der Geburt nimmt das Baby die Bakterien der Mutter sehr rasch auf und durch einen engen Körperkontakt werden auch die Bakterien der nächsten Verwandten aufgenommen. Der Einsatz von Antibiotika, ein Kaiserschnitt und Mütter, die nicht Stillen sind Faktoren, welche die Darmflora stören können. Ebenfalls die ballaststoffarme Ernährung ist ein Auslöser.

Folgen einer ballaststoffarmen Ernährung: Eine Störung der Darmflora gesunde-Lebensmittel-fuer-die-Haut

In einer Studie wurden zwei Probanden-Teams eingesetzt, welche ursprünglich eine identische Darmflora hatten. Eine Gruppe wurde mit ballaststoffreichen Lebensmitteln ernährt, das andere Team bekam eine ballaststoffarme Nahrung. Beide Ernährungsvarianten waren bezüglich Proteinen, Fett und Kalorienanzahl komplett identisch. Bereits wenige Wochen nach Beginn der Ernährung wurde eine massive Änderung in der Darmflora der ballaststoffarmen Gruppe verzeichnet. Sie hatten viel weniger Darmbakterienstämme. Über die Hälfte der Stämme, also 75 Prozent, reduzierten sich und viele Stämme waren komplett ausgestorben.
Die Testkandidaten ernährten sich anschließend wieder ballaststoffreich. Die Darmflora ließ sich jedoch auch durch diese Ernährungsumstellung nicht mehr regenerieren. Die Darmflora erholte sich nur teilweise. Die Stämme, die während der ungesunden Ernährungsphase verschwunden waren, tauchten nicht mehr auf. Ein Drittel der zuvor vorhandenen Darmbakterien war nicht mehr fähig sich, trotz gesunder und ballaststoffreicher Ernährung, erneut anzusiedeln. Die Gruppe, die sich dauerhaft ballaststoffreich ernährte, hatte keine Änderungen in der Darmflora.
Es zeigt sich, dass die Ernährung der Vorfahren eine wichtige Rolle spielt und unsere Darmflora und somit unsere Lebensqualität wesentlich beeinflussen kann.


Gesund trinken – japanischer Matcha-Tee

Der Matcha-Tee ist ein feines Pulver aus Japan und erfreut sich großer Beliebtheit. Das Heißgetränk hat eine sehr positive Wirkung auf die Gesundheit. Vor mehr als 800 Jahren wurde der edle japanische, grüne Tee von buddhistischen Mönchen als Meditationsgetränk entwickelt. Der intensiv grün leuchtende Matcha-Tee ist exquisit. Nur einige Dutzend Teebauern haben das Wissen, um diesen Tee herzustellen. Die Matcha Teeblätter wachsen sehr langsam in Schattenplantagen. Die frisch getrockneten Blätter werden in Mühlen aus Granit zu feinem, jadegrünem Pulver vermahlen, mit achtzig Grad heißem Wasser übergossen und mit einem Bambusbesen zeremoniell aufgeschlagen. Dann kann der cremige und gehaltvolle Tee getrunken werden.

Die Wirkung des Matcha-Tees

Das ganze Teeblatt wird im Wasser als aufgelöstes Pulver zubereitet und man genießt alle im Teeblatt enthaltenen Inhaltsstoffe. Das Koffein im Matcha-Tee sorgt für einen leichten Energiestoß und einen klaren, wachen Kopf. Der grüne Tee verschafft ein perfektes Gleichgewicht aus Belebung und Entspannung. Das Naturprodukt Matcha Matcha-Tee ist gesund und ein Jungbrunnen, da er Massen an zellschützenden Antioxidantien aufweist.
Die enthaltenen Antioxidantien sind um ein Vielfaches höher als zum Beispiel bei Goji-Beeren oder Granatäpfeln. Damit ist der Tee eine natürliche Waffe gegen freie Radikale. Aber nicht nur als Tee ist der vielseitige Matcha ein Genuss. Sein Aroma ist süß, cremig, und gleichzeitig sanft, mit einem leichten Hauch von Herbe. Dieses Aroma macht Matcha zu einer ganz besonderen Verfeinerung beim Kochvorgang. Auch in Desserts, wie in salzigen Gerichten eignet sich Matcha als Gewürznote perfekt.

Dreißig Gramm können bis zu 50 Euro kosten

matcha-tee-gegen-krebsDer aufwendig hergestellte und gesunde Matcha fordert die Geldbörse heraus. Dreißig Gramm Matcha von hoher Qualität können fünfzig Euro kosten. Dafür bekommt man einen frischen, milden und intensiv wohlschmeckenden Tee. Wird das Matcha-Pulver luftdicht verpackt im Kühlschrank gelagert, bleibt eine angefangene Packung nach dem Öffnen mindestens drei bis vier Wochen aromatisch frisch.

Inhaltsstoffe und Gesundheit

Matcha Tee besitzt Aminosäuren, wie das L-Theanin, welches durch die lange Überschattung entsteht. Die Aminosäuren haben eine beruhigende Wirkung und geben dem belebenden Charakter des Tee-Koffeins ein sanftes Aroma. Kopien wie das Grüntee-Pulver haben keine spürbaren Effekte und besitzen auch nicht die gleichen gesunden Inhaltsstoffe. Deshalb sollte immer das Original gekauft werden.
Studien bewiesen, dass Matcha-Tee die Bildung von neuen Blutgefäßen hemmt und ein Tumor-Unterdrückungsprotein unterstützt. Dies kann das Wachstum von Tumoren stoppen. Bei Endometriose kann Matcha helfen und auch einer Arteriosklerose wird entgegengewirkt. Das Voranschreiten von Alzheimer- und Parkinsonerkrankungen kann mit den gesunden Inhaltsstoffen verzögert werden. Matcha-Tee unterstützt zudem beim Kampf gegen einige Viren.

Matcha Tee hat kaum Kalorien

matcha-tee-zum-wohlfuehlenHundert Gramm Matcha-Tee besitzen nur zehn Kalorien. Umso höher ist der Gehalt an wertvollen Vitaminen. Im japanischen Heißgetränk befinden sich 185 Milligramm Vitamin C, 30 Milligramm Vitamin A, 13 Milligramm Eisen und 328 Kilogramm Kalzium. Wer jeden Tag zwei bis drei Tassen Matcha-Tee trinkt, versorgt seinen Körper mit vielen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. Und dies geschieht ohne übermäßige Fett- oder Kohlenhydrate-Aufnahme. Aus diesem Grund eignet sich der Matcha-Tee ideal, um die Ernährung, besonders während einer Diät, zu ergänzen. Menschen, die auf Koffein sehr empfindlich reagieren, sollten entsprechend weniger trinken, um nicht unter einer Überdosierung des Koffeins zu leiden.


Lebensmittel für ein strahlendes Aussehen

Die Haut ist sehr empfindlich und auch sehr nachtragend. Damit sie immer strahlend gut aussieht, sind genug Schlaf und viel Pflege sowie eine gesunde Portion Sonne extrem wichtig. Diverse Lebensmittel bieten als „Anti-Aging-Mittel“ die Möglichkeit auf natürliche und gesunde Weise einen strahlenden Teint zu fördern. Selbstverständlich wirken die Lebensmittel nicht von heute auf morgen. Sie haben eine vorbeugende und nachhaltige Wirkung.

Tierische Nahrungsmittel produzieren Falten

Die Alterung der Haut wird durch Entzündungen unter der Haut begünstigt. Tierische Lebensmittel, wie Fleisch und Wurst enthalten Arachidonsäuren. Diese Säuren werden auch im Körper gebildet, wenn Omega-6-Fettsäure-haltige Nahrungsmittel, wie zum Beispiel Margarine und Sonnenblumenöl, verzehrt werden. Säuren und freie Radikale, welche durch eine schlechte Ernährung, zu viel Sonnenlicht und Rauchen entstehen, greifen die Zellen an und treiben die Alterung der Haut voran. Diese können jedoch mit entsprechenden Naturprodukten bekämpft werden.

Antioxidantien als Hilfe

Zum Glück gibt es Antioxidantien, wie beispielsweise dunkle Beeren, die einen sehr hohen Schutz gegen freie Radikale bilden. Ein Glas mit Holundersaft bietet denselben Schutz, wie 14 Gläser roter Traubensaft und 55 Gläser Apfelsaft. Eine Hand voll saurer Beeren reicht aus, um den Bedarf an Vitamin C, der jeden Tag entsteht, zu decken. Dies fördert die Elastizität der Haut und die Verdauung wird zusätzlich angeregt. Hundert Gramm Spinat bieten den gleichen Schutz, wie beispielsweise 240 Gramm Rucola und 1900 Gramm Salatgurken. Auch Brokkoli gehört zu den Lebensmitteln, die ein strahlendes Aussehen verleihen und mit ihrem hohen Vitamin B Gehalt kleine Entzündungen lindern können. Der grüne Tee zählt ebenso zu den Schönmachern und schafft einen frischen Teint.

Karotten und Tomaten als Hautschutz

Karotten-als-HautschutzTomaten und Karotten besitzen wertvolle Carotinoide, welche der Hautalterung entgegenwirken und vor der Sonne einen optimalen Schutz bieten. Viele Menschen denken nicht daran, dass sie jeden Tag der Sonne ausgesetzt sind und cremen sich nur mit Sonnencreme ein, wenn sie in den Urlaub fahren, am Strand liegen und im Meer baden gehen. Als natürlicher Hautschutz hilft ein regelmäßiger Verzehr von Tomaten und Karotten. Diese liefern einen natürlichen Lichtschutzfaktor der Stärke vier. Zudem sorgen die Möhren auch für einen frischen Teint.

Omega-3-Fettsäuren durch Walnussöl und Rapsöl

BallaststoffeDer Körper benötigt, um gesund zu bleiben auch Kohlenhydrate und Fette. Bei dem Verzehr von Kohlenhydraten sollte man bevorzugt auf Vollkornprodukte zurückgreifen. Produkte aus Vollkorn liefern, wie auch frisches Obst und Gemüse, sehr viele Ballaststoffe. Der regelmäßige Verzehr bringt die Verdauung auf Vordermann, welche ebenfalls Voraussetzung ist, um eine schöne Haut und ein strahlendes Aussehen zu bekommen. Die sehr reichhaltigen Omega-3-Fettsäuren in Walnuss- und Rapsöl sind zu bevorzugen.
Geschädigte Haut kann mit Hilfe von Joghurt, Molke und Buttermilch repariert werden. Proteine, beziehungsweise Eiweiß, stoppt die Alterung der Haut und repariert kleine Hautschäden. Die Haut ist aus Kollagen aufgebaut. Dieses wiederum besteht aus Proteinbausteinen. Kollagene sind absolut notwendig, um alte Körperzellen aufzubauen und diese zu erneuern. Sauermilchprodukte, wie zum Beispiel Joghurt, Molke und auch Buttermilch liefern sehr viele Proteine und haben zudem wenig Kalorien. Mit dem Verzehr dieser gesunden Lebensmittel unterstützt man die eigene Gesundheit und erhält ein strahlendes Aussehen.