Vitamin B12

Bei Vitamin B12 handelt es sich um ein äußerst wichtiges Vitamin für den Körper. Es ist maßgeblich an der Blutbildung beteiligt, schützt das Herz-Kreislauf-System und ist für das Nervensystem an sich nicht wegzudenken. Vitamin B12 ist in verschiedenen Formen anzutreffen und kann auch über verschiedene Quellen aufgenommen werden.

Dennoch leiden viele, vor allem Veganer und Vegetarier, Menschen mit Magen-Darm-Beschwerden und Bewohner der Industriestaaten, an einem Vitamin B12-Mangel. Dieser wirkt sich durch starke Müdigkeit, Schwäche und teils depressive Züge aus.

Welche Gründe gibt es für den Mangel?

Der menschliche Organismus ist nicht in der Lage, Vitamin B12 selbst herzustellen. Deswegen sind Mangelerscheinungen oft mit Veganern verbunden, was jedoch auch auf Alles- und Fleischfresser zutreffen kann.

Menschen nehmen das Vitamin durch externe Quellen, hauptsächlich durch Fleisch und die Innereien, auf. Der tägliche Vitaminbedarf eines durchschnittlichen Erwachsenen wird bereits durch den Verzehr von zum Beispiel 100 Gramm Makrelen gedeckt.

Eine gestörte Verdauung hingegen bedingt, dass die Vitamine nicht richtig aufgenommen werden und ein Großteil des Vitamines mit dem Kot wieder ausgeschieden wird. Was der Grund ist, wieso manche Tiere ihren eigenen Kot fressen. Da dies für Menschen keine Alternative ist, muss der Vitamin B12-Bedarf auf andere Weise gedeckt werden.

Dies kann man, wie die Veganer, durch einen ausreichenden Konsum von Käse oder Eiern machen. Da bei Veganer der allgemeine Bedarf höher ist.

Zum Beispiel hat Käse ungefähr 3 Mikrogramm Vitamin B12 pro 100 Gramm. Für den durchschnittlichen und gesunden Erwachsenen mit einer Alles-Fresser-Ernährung bedarf es lediglich einer Ergänzung von gesamt 10 Mikrogramm. Wird das nicht durch die allgemeine Ernährung ausgeglichen, müsste dieser Mensch rund 333,34 Gramm Käse am Tag essen.

Bei einem Vegetarier ist der durchschnittliche Bedarf 250 Mikrogramm Vitamin B12. Das ergäbe, wollte er den Bedarf decken, über 8 Kilogramm Käse täglich essen. Da dies nicht unbedingt der Ernährungsplan von Vegetarier ist, entsteht dadurch meist ein Vitamin B12-Mangel.

Da für Veganer der Milchprodukte Konsum nicht in Frage kommt, können diese noch auf Pflanzen zurückgreifen. Wenn dies Pflanzen aus einer natürlichen und biologischen Landwirtschaft stammen, sind dort viele Mikroorganismen im Spiel gewesen, die Vitamin B12 herstellen und somit einen geringe Bedarfsdeckung bieten. Die einzige bekannte pflanzliche Quelle ist die Alge Chlorella, die pro Portion noch ungefähr 1,5 Mikrogramm liefert.
Viele greifen aufgrund der schweren Deckung, bei erhöhtem Bedarf oder einer Aufnahmestörung auf B12-Präparate zurück, um einen Mangel vorzubeugen.

Was passiert bei einem Mangel konkret?

Wenn sich die Mangelerscheinungen bereits in Symptomen äußern, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Dann sind die Mängel im Körper bereits nicht mehr einfach auszugleichen, da sie bereits die Prozesse über längeren Zeitraum hinweg gestört haben.

Die Coenzyme des Vitamin B12 sind an zwei wichtigen Prozessen beteiligt. Einmal die Blutbildung und einmal die Zellteilung.

Die Störung der Zellteilungsprozesse zeigen sich vor allem durch eine hohe Aktivität in den Organen, wie zum Beispiel dem Knochenmark. Das Vitamin B12 ist maßgeblich an der Synthese von DNA und RNA beteiligt, die beide zur Bildung von Knochenmark benötigt werden. Da die Synthese schon nicht reibungslos läuft, wird zu wenig der beiden wichtigen Bestandteile produziert und es wird versucht, dies durch eine erhöhte Zellteilung in den Organen auszugleichen.

Da dieser erhöhte Prozess mehr Energie bedarf, fühlt man sich auf Dauer erschöpft und müde.

Liegt dieser Mangel bereits in der Kindheit vor, kann es zu ernsthaften körperlichen Entwicklungsstörung führen.

Auch auf psychische Erkrankungen wie Depressionen und Demenz kann ein Vitamin B12 Mangel zurückgeführt werden. Das Vitamin ist ein Helfer bei der Bildung und Regeneration von Nervenfaserhüllen beteiligt. Neurologische oder neuropsychiatrische Störungen sind unter anderem ein Symptom für Vitamin B12 Mangel.
Neurologische Schäden sind irreversibel, das heißt eine Rückbildung der Nerven ist nicht mehr möglich.


Lebensmittel mit Mineralstoff-Power – wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente

Vitamine allein reichen nicht aus, um gesund zu sein. Mineralstoffe und Spurenelemente sind genauso wichtig für die Arbeiten im Körper eng mit Vitaminen zusammen und sorgen erst gemeinsam für eine optimale Gesundheit.

Mineralien und ihre Eigenschaften

Mineralien sind in allen Zellen und Geweben enthalten, je nach Lokalisation sind sie in unterschiedlichen Mengen vorhanden. Alle Gewebe und Flüssigkeiten unseres Körpers enthalten unterschiedlichste Mengen an Mineralien.

Sie sind wichtige Bestandteile und kommen in Zähnen, Knochen, Muskeln, Bindegeweben, Nervenzellen und dem Blut vor. Mineralien sind für diese Orte sehr wichtig und unersetzbar, da der Körper die Stoffe nicht von sich aus herstellen kann. Deswegen ist es unerlässlich, Mineralien mit der täglichen Nahrung aufzunehmen.

Da der Körper die Mineralien nicht selbst herstellen kann, müssen wir sie mit der Nahrung aufnehmen. Nach der Aufnahme steuern sie wichtige biochemische Prozesse in einer Zelle: Sie sorgen für einen Transport von Sauerstoff, Nährstoffen und Abbauprodukten. Sie helfen dem Immunsystem, Abwehrstoffe gegen Krankheiten zu bilden. Außerdem sind sie auch ein wichtiger Bestandteil der Muttermilch. In Verbindung mit einigen Vitaminen sorgen sie dafür, dass Neurotransmitter richtig hergestellt werden können. Diese Neurotransmitter sind verantwortlich für die chemische Weiterleitung von Informationen von einer Nervenzelle auf eine Zielzelle.

In welchen Nahrungsmitteln stecken Mineralstoffe?

Es gibt eine Vielzahl an Mineralstoffen und Spurenelementen, die im Körper viele wichtige Aufgaben übernehmen.

Linsen enthalten viel Eisen, 8 mg pro 100 g. Eisen ist wichtig für den richtigen Transport von Sauerstoff, dabei wird der Sauerstoff am Hämoglobin der Erythrozyten gebunden. Eisen ist für diese unerlässlich. Folgen können eine Eisenanämie sein.

In trockenen Aprikosen steckt fünfmal mehr Kalium wie in Frischen. Kalium ist wichtig für den Transport von Impulsen innerhalb der Nerven. Ein Mangel kann zu Herzrhythmusstörungen führen.

Frischer Fisch ist wichtig für den Jodhaushalt, 100 g Fisch enthalten 220 µg Jod. Darüber hinaus sollte immer mit Jodsalz gesalzen werden. Ein Mangel an Jod kann zu einer sichtbaren Vergrößerung der Schilddrüse führen. Das Jod ist wichtig für die Produktion einiger Hormone der Schilddrüse, wie T3 und T4.

Der Verzehr von Amarant kann hilfreich dabei sein, Eisen, Magnesium, Mangan und Magnesium aufzufüllen. Steinpilze enthalten Selen und Zink, welches besonders für das kindliche Wachstum, aber auch für Erwachsene unerlässlich und wichtig ist.

Das Kakaopulver der Schokolade enthält unter anderem Zink, Mangan, Chrom, Kupfer und Eisen. Die Hirse enthält neben Eisen und Magnesium, auch Mangan, Kupfer und Zink.

Milchprodukte darunter auch Käse, haben eine Menge Kalzium, welches wichtig ist für die Knochenstruktur. Soja enthält eine Menge an Kupfer, Mangan, Zink und Eisen.

Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente reichen alleine nicht aus

Die besagten Substanzen reichen aber alleine nicht aus, um gesund zu sein und zu bleiben. Ebenso wichtig ist es mindestens 30 bis 60 Minuten am Tag Sport zu treiben und ausreichend Schlaf zu bekommen von 7 bis 8 Stunden. Beim den Mahlzeiten sollten am Tag 60 bis 80 g Proteine zu sich genommen werden, diese befinden sich vor allem in Fleisch und Fisch, aber auch in Nüssen und anderen Produkten in kleiner Dosis.

30 bis 70 g Fett pro Tag ist als Baufett für Organe und Augen wichtig, außerdem gibt es noch essentielle Fettsäuren, auf die der Körper nicht verzichten kann. Auch an Zucker sollte nicht zu sehr gespart werden – 150 bis 200 g am Tag sollten es sein, wobei Zucker nicht über Süßigkeiten aufgenommen werden sollte, sondern viel mehr aus gesünderen Nahrungsmitteln, ein wenig Naschen, ab und an, kann aber auch nicht schaden.

Beim Trinken sollte vor allem Wasser gewählt werden. Hier gibt es eine Regel: 1 Liter pro 25 kg Körpergewicht. Also ein 25 kg schweres Kind soll mindestens 1 Liter zu sich nehmen, bei 50 kg 2 Liter, bei 75 kg 3 Liter und bei 100 kg sogar 4 Liter. Keine Angst – solange es nur Wasser ist, kann man nicht zunehmen, da Wasser keine Kalorien hat. Sollte es durch Wasser aber trotzdem zu einer Gewichtszunahme kommen, muss ein Arzt aufgesucht werden, um krankhafte Ödeme oder hormonelle Krankheiten auszuschließen.


Eisenmangel erkennen und behandeln

Besonders Frauen im gebärfähigen Alter und Kinder leiden oft an einem Eisenmangel. Dies ist mitunter eine der häufigsten Mangelerscheinungen. Wichtig ist, dass man die Symptome dieses Mangels schnell erkennt und dann dementsprechend behandelt. Eisen ist besonders wichtig für den Transport des roten Farbstoffs Hämoglobin und für die Neubildung von Blut. Auch ist es an der Sauerstoffzufuhr ins Blut und Sauerstoffspeicherung beteiligt.

Da der Körper das Eisen nicht selbst herstellen kann, ist es wichtig, täglich Eisen durch die Nahrung aufzunehmen. Zwischen zehn und zwanzig Milligramm sollten es sein.

Wie erkennt man einen Eisenmangel?

Wer sich dauernd schlapp und müde fühlt, könnte unter einem Eisenmangel leiden. Denn dies sind die häufigsten Symptome. Auch wenig bis gar kein Appetit kann ein eindeutiger Hinweis auf zu wenig Eisen im Körper sein. Weiterhin sind Kopfschmerzen ein Symptom, welches auf die Mangelerscheinung hindeuten kann. Da Eisen für den Sauerstofftransport im Blut verantwortlich ist, lassen sich diese Symptome auch leicht erklären.

Zu wenig Sauerstoff im Blut bedeutet, dass bestimmte Areale im Körper und im Hirn nicht optimal versorgt werden können. In Folge dessen kommt es zu Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Abgeschlagenheit. Weitere Erkennungsmerkmale sind zum Beispiel: Gereiztheit, brüchige Nägel, Kurzatmigkeit, Haarausfall, Sodbrennen, rissige Mundwinkel oder Konzentrationsprobleme.

Natürlich können diese Beschwerden auch andere Ursachen haben. Deswegen ist es wichtig, sie beim Arzt abklären zu lassen. Mit einem einfachen Bluttest kann dieser dann feststellen, ob ein Mangel an Eisen vorliegt oder nicht.

Wer schon einmal beim Blutspenden war, kennt den kleinen Test, bei dem ein Tropfen Blut aus dem Finger über einen Teststreifen in ein Gerät geführt wird. So einfach misst der Arzt den Eisengehalt im Blut. Stellt er einen Mangel fest, wird ein kleines Blutbild erstellt. Dazu ist die Entnahme von etwas mehr Blut erforderlich. Innerhalb von einer Woche erfolgt die genaue Diagnose.

Was tun bei der Diagnose Eisenmangel?

Den Mangel an Eisen zu beheben, gelingt schon mit ein paar kleinen Änderungen im Alltag. Die Ernährung sollte auf bestimmte, sehr eisenreiche Nahrungsmittel umgestellt werden. Auch Eisentabletten sind zur Einnahme möglich. Diese sollten aber speziell vom Arzt empfohlen und nicht nach eigenem Empfinden eingenommen werden, denn auch ein Übermaß an Eisen kann schädigend für den Körper sein.

Bei der Ernährung gilt generell, dass Eisen über Fleisch- und Fischprodukte besser vom Körper aufgenommen wird, als das Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln. Daher sollte man im Optimalfall zweimal Fleisch und zweimal Fisch pro Woche zu sich nehmen. Das Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln ist dreiwertig, muss aber zum zweiwertigen Eisen gespalten werden, um vom Körper verwendet werden zu können. Dafür braucht es Vitamin C oder Fruchtsäure. Ein Glas Wasser mit einem Spritzer Zitrone zum Essen oder eine Zitrusfrucht nach jeder Mahlzeit können daher auch positiv auf den Eisenwert wirken.

Weiterhin empfiehlt sich eine sehr kleine Prise Zimt in jedem Essen, gerade so viel, dass es nicht herausschmeckt. Denn Zimt enthält achtundzwanzig Mal mehr Eisen pro 100 g als Fleisch oder Fisch. Verzichten sollte man dagegen auf Cola, zum oder kurz nach dem Essen. Denn diese bindet besonders viel Eisen, welches dann nicht mehr dem Körper zur Verfügung steht. Genauso verhält es sich mit Kaffee, schwarzem und grünem Tee. Diese enthalten viel Gerbsäure, welche das Eisen ebenfalls bindet.


Plastische Chirurgie: Wann ist eine Schönheitsoperation medizinisch sinnvoll?

Ein großer Dank für die freundliche Unterstützung bei der Recherche zu diesem Beitrag über die plastische Chirurgie geht an die Hamburger Praxisklinik-Colonnaden.
Hört man den Begriff plastische Chirurgie, denkt man sofort an Fettabsaugen, Lifting oder Botox spritzen. Allerdings behandeln Schönheitschirurgen auch Opfer mit Verbrennungen oder Krebspatienten. Die plastische Chirurgie beruft sich auf vier unterschiedliche Säulen.

Die vier Säulen

Zu den vier Säulen gehört die Rekonstruktive Chirurgie, die Verbrennungschirurgie, die Handchirurgie und die Ästhetische Chirurgie. Die ästhetischen Chirurgen mit jahrelanger Ausbildung lassen sich nicht gerne auf die reine Schönheitschirurgie reduzieren, da ihre Aufgaben vielfältig sind und die Mediziner wahre Wunder am menschlichen Körper vollbringen können. Die Chirurgen besitzen eine enorme Kreativität und müssen das große Repertoire an Standardtechniken perfekt beherrschen. Die unterschiedlichen Lösungswege sind bei jeder Operation immer wieder eine neue Herausforderung.

Medizinisch sinnvolle Schönheitsoperationen

Die plastische Chirurgie kann durchaus mehr als nur Liften und Fettabsaugen. Medizinische Schönheitsoperationen sind zum Beispiel sinnvoll, wenn Brüste nach einer Brustkrebserkrankung rekonstruiert werden. Ebenso sinnvoll und notwendig ist es, wenn Nervenbahnen wieder verbunden werden, die bei einem Unfall durchtrennt wurden oder wenn Nasenkorrekturen ein problemloses Atmen und Schlafen erlauben.

Vermehrt ästhetische Operationen

Umfragen der Plastischen sowie Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgischen Gesellschaft in Deutschland zeigten, dass dreißig Prozent aller Eingriffe aus ästhetischen Operationen bestehen. Vor zwei Jahren waren es insgesamt 140000 Operationen. Dazu gesellen sich noch einmal in etwa so viele Faltenunterspritzungen mit Botox und Eigenfett, mit Hyaluronsäure und anderen Mitteln. Die Zahlen basieren auf den Angaben von einem Drittel der 1030 Befragten. Die wirkliche Zahl der Eingriffe kann nur schwer eingeschätzt werden, da nicht immer exakt klar ist, was eine Schönheitsoperation ist und was nicht.

Umsatzsteuerpflichtige ästhetische Eingriffe

Die Gesellschaft der ästhetischen Chirurgen zählt umsatzsteuerpflichtige Behandlungen zu den ästhetischen Eingriffen. Dabei ist es nicht von Bedeutung, ob es sich um eine Brustvergrößerung ohne therapeutischen Nutzen, Liftings oder Nasenkorrekturen handelt. Von der Steuerpflicht ausgenommen sind zum Beispiel Schönheitsoperationen, die erfolgen, weil eine besondere psychische Belastung vorhanden ist. Dann wird die Operation als medizinisch notwendig eingestuft.

Schönheit gehört zum eigenen Wohlbefinden

schoensein-und-wohlfuehlenSelbstverständlich gehört ein normales Maß an Schönheit einfach zum Wohlbefinden dazu. Erkennt der Arzt den Unterschied zwischen einer medizinisch notwendigen Operation und dem Wunsch einfach nur schön zu sein? Ja, der Mediziner erkennt dies natürlich. Dennoch können auch für den einzelnen Patienten Eingriffe, die von außen als reine Schönheitsoperationen erscheinen, wesentlich mehr bedeuten. Mit dem Messer kann manche Seele geheilt werden. Das weibliche Geschlecht hat es im heutigen Gesellschaftssystem, beeinflusst durch die Werbung und durch die Medien nicht leicht und bekommt ein anderes Körperbewusstsein. Dann entstehen vorher noch nie dagewesene Problemzonen.
Viele Schönheitspraxen bieten daher das gesamte Spektrum der Schönheitschirurgie an, wie Lidstraffung, Brustvergrößerung und sogar Schweißdrüsenabsaugung.
Auf der anderen Seite fahren Ärzte der Rekonstruktiven, Plastischen und Ästhetischen Chirurgie regelmäßig mit sozialen Organisationen ins Ausland, um Kriegsopfer und Kinder mit Missbildungen zu behandeln. In Burma haben beispielsweise achtzig Prozent der Behandelten einen Lippen-Kiefer-Gaumenspalten. Die chirurgische Behandlung ermöglicht den Menschen, vor allem Kindern, eine problemlose Entwicklung beim Sprechen, Hören und Atmen und eine leichtere Akzeptanz in der Gesellschaft.

Die Grenzen zwischen Heilen und Optimieren können in der plastischen Chirurgie dennoch teilweise nicht klar getrennt werden, daher muss von jedem Arzt jeder Eingriff selbst nach eigenem Ermessen entschieden werden und für ihn selbst zu vertreten sein.


Heilmittel Aloe Vera

Es gibt hunderte Arten der Aloe, aber nur eine Aloe Vera – Die echte Aloe ist die älteste und bekannteste Heilpflanze der Erde. Das Aussehen des Liliengewächses erinnert an einen Kaktus. Die Wüstenlilie, wie die Aloe Vera genannt wird, stammt von der arabischen Halbinsel und ist heutzutage im Mittelmeerraum, in Indien und in Mexiko beheimatet.

Die Historie der Aloe Vera

Sumerische und ägyptische Aufzeichnungen zeigen, dass die Aloe Vera bereits vor 5000 Jahren eine große Bedeutung in der Medizin hatte. Die alten Ägypter gaben der Aloe Vera den Namen “Die Pflanze der Unsterblichkeit” und sahen sie als Blut der Götter an. Die atemberaubende Nofretete und auch Cleopatra pflegten mit dem wohltuenden Aloe Vera Gel ihre Haut.
Das Wissen der Ägypter erregte die Aufmerksamkeit der alten Griechen und so nutzte Alexander der Große den Saft der Heilpflanze und kurierte die Verletzungen seiner Kämpfer damit aus. Im asiatischen Raum verbreiteten arabische Händler die Aloe Vera. So kam die Pflanze bis nach Indien und Japan, wo die Samurai ihre Körper vor einem Kampf mit dem Aloe Vera Gel einrieben, um unverwundbar zu sein.
Im zehnten Jahrhundert fand die Aloe Vera in Großbritannien Verbreitung und eroberte sich von hier aus ihren Weg durch ganz Europa.
Die Heilpflanze wurde von den Spaniern nach Süd- und Mittelamerika gebracht. Heutzutage gehört Mexiko zu den wichtigsten Hauptanbaugebieten. Die Mayas sehen in der Aloe Vera eine Schamanin und sind davon überzeugt, dass die heilenden Eigenschaften mit der Seele der Pflanze zu tun haben. Aus diesem Grund hängen in Mexiko Aloe Vera-Blätter über den Eingangstüren der Häuser und Wohnungen, damit die Bewohner von Krankheiten verschont bleiben.

Der Aloe Vera Saft für den Darm

Der Aloe Vera Saft sitzt zwischen der grünen Blattrinde und dem transparenten Gel der Pflanze. Wird ein Blatt verletzt oder abgeschnitten, tritt der Saft mit dem Wirkstoff Aloin heraus. Die zähflüssige und sehr bitter schmeckende Substanz schützt die Heilpflanze vor Fressfeinden. Früher wurde das Aloin aus den Blättern extrahiert und zu einer dickeren Masse eingekocht. Diese wurde als Abführmittel verwendet. Heute ist bekannt, dass zu hoch dosiertes Aloin bei zu langer Anwendung, schädlich für die Gesundheit ist. Die Folgen können eine Überreizung der Darmschleimhaut sein sowie noch schlimmere Verdauungsprobleme oder sogar Vergiftungserscheinungen. Aloin steht zudem im Verdacht, Krebs auszulösen. Deshalb darf die Anwendung als Abführmittel nur zweimal wöchentlich und nur maximal über zwei Wochen erfolgen.

Das vielseitige Gel der Aloe Vera

Das Aloe Vera Gel wird aus dem inneren der Blätter hergestellt. Die Verfahren zur Verarbeitung gestalten sich unterschiedlich. Vor der Herstellung wird die dicke Blattrinde mit dem enthaltenen Aloin entfernt. Das Gel wird aus den Blättern herausgelöst, gepresst und mittels Gefriertrocknen oder Sprühtrocknen haltbar gemacht. Das Aloe Vera Gel ist für die äußerliche Verwendung geeignet, wie auch für die innerliche Anwendung. Aber Vorsicht! Nicht jedes Gel darf eingenommen werden. Daher ist es sehr wichtig, die Produktbeschreibung ausführlich zu lesen.

Das Aloe Vera Gel kommt unter anderem bei folgenden Leiden zum Einsatz:

– Entzündungen im Magen-Darmbereich, sowie in der Haut und Mundschleimhaut
– Erfrierungen
– Ekzeme, Dermatitis oder Schuppenflechte
– Insektenstiche
– Verbrennungen und Verletzungen
– Herpes
– um das Immunsystem zu stärken
– Arthrose und Gicht
– Rheuma
– Arteriosklerose
– Sonnenbrand


Vitamin D ist lebenswichtig

Vitamin D ist lebensnotwendig für die Gesundheit. Es reguliert Tausende von Vorgängen, an denen menschlichen Körperzellen beteiligt sind. Ein Vitamin D Mangel erhöht das Risiko zu erkranken, vor allem in den Wintermonaten, wenn die Sonne zu wenig Kraft hat, um die erforderliche UV-Strahlung zu bieten. Vitamin D wird zu etwa neunzig Prozent direkt in der Haut gebildet mit Hilfe der Sonne.

Vitamin D verhindert schwere Erkrankungen

Das aktive Vitamin D beugt Erkältungen sowie Grippe und Knochenerkrankungen, zum Beispiel Osteoporose, vor. Studien bewiesen, dass Vitamin D sogar in den Prostata-, Brust- und Darmzellen das ungesunde Zellwachstum verhindert, das für Krebserkrankungen verantwortlich ist. Diverse wissenschaftliche Arbeiten bestätigen diese Forschungen und zeigen, dass Vitamin D das Wachstum von Krebs deutlich reduzieren kann. Ganze fünfzehn Krebsarten stehen in direktem Zusammenhing mit einem niedrigen Vitamin D Spiegel. Auch die Sterblichkeitsrate auf Grund eines Herzinfarktes kann mit erhöhter Vitamin D Gabe bei einem chronischen Leiden gesenkt werden.

Hautärzte warnen vor der Sonne

Die meisten Menschen wissen nicht, wie gesund die Sonne ist und fürchten ihre Wirkung eher. Die Hautärzte weisen ihre Patienten auf die Risiken der Sonnenstrahlung hin. Einige raten dazu, die Sonne vollständig zu meiden. Selbstverständlich ist ein übertriebenes Sonnenbaden schädlich, weil es Hautkrebs auslösen kann. Die Sonne allerdings in wohldosiertem Maß und nicht in Massen zu genießen, ist unverzichtbar, um gesund zu bleiben. Der Vitamin D Spiegel und die Vitalität bleiben durch die Sonne erhalten. Damit Hautkrebs entsteht, müssen mehrere Faktoren zusammenkommen, als ab und zu ein kurzes Sonnenbad zu genießen. Hierzu zählen eine überempfindliche Haut mit einem zu niedrigen Antioxidantienstatus oder ein schwaches Immunsystem.

Vitamin D speichern

Der Körper kann, wenn man regelmäßig in die Sonne geht, das Vitamin D in den Sommermonaten für den kalten Winter speichern. Jeden Tag dreißig Minuten ohne Sonnenschutzmittel reichen aus. Die Sonnenschutzcreme wegzulassen ist notwendig, da diese selbst mit einem niedrigen Lichtschutzfaktor die Produktion von Vitamin D stark einschränken. Das fettlösliche Vitamin D wird im Körperfett abgelagert. Bei vollem Vitamin D Speicher reichen die Reserven für den Winter. Bei starkem Übergewicht ist dies leider anders, da das Vitamin D zwar im Körperfett eingelagert wird, aber nicht mehr an das Blut weitergegeben werden kann.

Richtige Vitamin D Versorgung im Sommer und im Winter

In den Monaten begonnen von April bis Ende September ist es wichtig Sonne zu tanken. Jeden Tag sollten mindestens die ganzen Arme und das Gesicht für zehn bis fünfzehn Minuten ein Sonnenbad genießen. Hierbei ist ein gemütlicher Spaziergang im Garten oder Park völlig ausreichend. Wer die Möglichkeit für eine natürliche, ganzkörperliche Besonnung hat, sollte diese nutzen. Menschen mit dunkler Haut müssen sehr viel länger in der Sonne verweilen, nämlich bis zu zwei Stunden, um dieselbe Menge Vitamin D aufzunehmen. Die Abendsonne ist ungeeignet, da die Sonne sehr hoch oben stehen sollte, damit die UVB-Strahlung auch gezielt die Haut erreicht.
Glas lässt keine UV-Strahlung der Sonne durch. Bei geschlossenen Fenstern kann die Haut also kein Vitamin D bilden. Um den Körper im Winter mit Vitamin D zu versorgen, sollte der Körper in den Monaten von Oktober bis März von den gespeicherten Vitaminvorräten leben. Dauert der Winter länger und reichen die abgespeicherten Vitamin D Reserven nicht aus, können Grippewellen in den Monaten Februar und März entstehen. Im Hochgebirge ist auch im Winter genug UVB-Strahlung vorhanden, so dass ein Urlaub im Winter eine gute Lösung ist.