Schwangerschaftsgymnastik

Generell ist es so, dass Schwangere, je weiter die Schwangerschaft fortschreitet, sich am liebsten immer weniger Bewegung wollen. Denn die Beine schmerzen und haben Wassereinlagerungen bekommen, der Rücken tut weh, der Nacken spannt; weil der Bauch immer runder wird. Aber Sport und Bewegung während einer Schwangerschaft sind sogar ganz hilfreich. Ob man es glauben mag oder nicht, Gymnastik während der Schwangerschaft kann helfen, all die Leiden zu erleichtern. Daher sollten werdende Mütter auf keinen Fall in Lethargie verfallen und dazu tendieren auf dem Sofa am besten aufgehoben zu sein. Neben dem sofortigen Wohlfühleffekt bereitet die Schwangerschaftsgymnastik auch auf die bevorstehende Geburt vor. So ist Frau gut gewappnet für alle Strapazen. Während der ersten Monate ist es auch nicht verboten zu Joggen, Walken oder Rad zu fahren, einzig Reiten, Kampfsport und Tauchen sollten besser vermieden werden. Wenn der Bauch dann aber kugelrund ist, ist Gymnastik das Beste für Mutter und Kind.

Einfache Übungen für zu Hause

Wer lieber zu Hause Sport macht, als in einem Kurs, benötigt nur eine Isomatte oder eine weiche Decke als Unterlage sowie einen Gymnastikball. Dann kann es auch schon losgehen. Die Frau sollte jedoch nur solange Gymnastik machen, wie es ihr Spaß macht und sie sich wohlfühlt. Es ist auch sehr wichtig, dass die Übungen nicht zu schnell ausgeführt werden, damit keine Unfälle passieren.

1. Schultern entspannen

Um den Nacken etwas zu entspannen und die Schultern zu lockern, stellt man sich einfach aufrecht hin. Die Beine sind etwa hüftbreit auseinandergestellt. Dann wird einmal tief eingeatmet und die Arme werden nach oben gestreckt. Der ganze Körper kommt nach oben, als würde man fliegen wollen. Beim Ausatmen beugt man sich leicht nach vorn und lässt die Arme nach unten baumeln. Das kann man einige Male wiederholen.

2. Beckenboden dehnen

Besonders der Beckenboden wird bei der Geburt in Mitleidenschaft gezogen. Umso besser, wenn er schon vorher trainiert wird. Um ihn zu dehnen, setzt man sich auf den Boden und führt die Fußsohlen aneinander. Diese Stellung erinnert etwas an Yoga, wirkt daher auch entspannend für den Geist, wenn man nun einfach die Augen schließt und ruhig atmet. Dann geht es weiter, indem die Knöchel umfasst werden und die Füße ganz leicht in Richtung Körper gezogen werden. Eine leichte Dehnung sollte am Beckenboden und den Oberschenkelinnenseiten einsetzen.

3. Beckenboden und Damm kräftigen und dehnen

Damit es bei der Geburt zu so wenig Schmerzen wie möglich kommt, sollte auch der Damm gekräftigt werden. Das geht mit einem Gymnastikball hervorragend. Dazu setzt man sich einfach locker darauf und öffnet die Beine so weit, wie es geht. Mit den Händen stützt man sich entweder auf den Oberschenkeln oder hinter dem Po ab. Nun wird leicht auf dem Ball auf und ab gewippt. Zehn Mal, kurze Pause, Wiederholung. Auch das leichte Kreisen des Beckens auf dem Ball hat diesen Effekt.

4. Rücken entlasten

Nicht selten kommt es während der Schwangerschaft zu Rückenschmerzen. Das ist nichts Ungewöhnliches, da die Belastung einfach ungewohnt für den Rücken ist. Um dem Vorzubeugen und den Rücken zu entlasten und gleichzeitig die Schultern zu lockern, hilft der Katzenbuckel. Dazu kommt man in den Vierfüßlerstand. Die Knie befinden sich unter den Hüften und die Hände unter den Schultern. Nun macht man den Rücken ganz rund, senkt den Kopf und schaut durch die Beine. Man sollte den Rücken ganz bewusst weit herausrecken. Danach kommt man mit dem Kopf nach oben und senkt den Rücken ganz tief nach unten. Diese Übung kann einige Male wiederholt werden und entspannt die Rückenmuskulatur.


Was ist wichtig bei ambulanter Pflege?

Ambulante Pflege bedeutet, dass man zu Hause in den eigenen vier Wänden von speziell geschultem Personal betreut wird. Im Alter, wenn die eigene Kraft etwas nachlässt, eine Krankheit fortschreitet oder das eigene Gedächtnis allmählich nachlässt, ist der Gang in ein Pflegeheim nicht unbedingt notwendig. Ausgebildete Altenpfleger und Altenpflegehelfer unterstützen die Patienten dann bei allem Alltäglichen im eigenen Haushalt.

Sie kommen zum Beispiel morgens für die Morgentoilette und am Abend vor dem zu Bett gehen. Aber auch über den Tag verteilt, ist die Betreuung möglich. Es gibt viele verschiedene Optionen, zwischen denen man wählen kann, je nachdem wie hilfebedürftig man ist. Für viele Menschen ist diese Variante des Alterns die Liebste, da man in seinem gewohnten Umfeld bleiben kann und ein Stückchen Normalität bewahren darf. Es heißt ja nicht umsonst „einen alten Baum verpflanzt man nicht“. Doch gibt es einiges zu beachten, wenn man einen ambulanten Pflegedienst engagieren möchte.

Das Vertrauen muss stimmen

Zwar ist es in der heutigen Zeit kaum mehr möglich, zu einem Betreuer ein spezielles Verhältnis aufzubauen, da oft das Personal schnell wechselt, aber dennoch sollte ein Vertrauensverhältnis entstehen können. Gerade bei intimen Situationen, wie dem Waschen oder der Hilfe beim Toilettengang, ist das wichtig. Vielen Pflegebedürftigen ist es auch lieber, dies von einem Pfleger erledigt zu bekommen, als von den eigenen Familienmitgliedern. Um den richtigen Pflegedienst auszuwählen, sollte man sich nicht blind auf Versprechen verlassen, sondern selbst aktiv werden. Oft gibt es mehrere Pflegedienste, die einen Ort besuchen würden. Man sollte sich im Kreis der Bekannten umhören, auf Erfahrungen der anderen achten, den Hausarzt befragen oder sich einfach selbst im Gespräch bei einem Pflegedienst davon überzeugen, ob es der Richtige ist.

Jede Situation erfordert andere Kenntnisse

Um für sich oder seine Angehörigen den richtigen Pflegedienst zu finden, ist es auch wichtig zu wissen, dass es ganz spezielle Angebote gibt. Während sich die meisten Pflegedienste auf die Grundpflege und die Haushaltshilfe spezialisiert haben und auch Behandlungspflege, also medizinische Versorgung anbieten, gibt es auch speziell ausgerichtete Sozialstationen. So kann es auch möglich sein, einen Intensivpatienten zu Hause pflegen zu lassen. Wieder andere haben sich auf die Onkologie spezialisiert und wissen genau, wie mit Krebspatienten umzugehen ist.

Nähe, Bereitschaft und Kostenübernahme

Man sollte sich sicher sein, was man von einem ambulanten Pflegedienst erwartet. Danach lässt sich dann auch am besten ein geeigneter Dienst auswählen. Will man den Haushalt erledigt haben, soll Essen vorbeigebracht werden, oder auch eine medikamentöse Betreuung erfolgen? Das alles sind Kriterien, nach denen sich die Auswahl der Pfleger richtet. So bekommt man das beste Personal für die eigenen Bedürfnisse. Wichtig ist auch, dass der Pflegedienst in der Nähe ist und in Notfällen schnell zur Stelle sein kann.

Auch eine Bereitschaft in der Nacht ist sinnvoll und wird von vielen Pflegediensten angeboten. Es kann auch hilfreich sein, wenn der Pflegedienst mit Apotheken und Hausärzten zusammenarbeitet. So lassen sich wichtige Informationen direkt übermitteln. Nicht zuletzt spielen aber auch die Kosten eine große Rolle. Denn Pflege ist teuer und frisst nicht selten die gesamte Rente der Patienten auf. Daher sollte man darauf achten, dass die Pflegedienste mit den Krankenkassen vernetzt sind. Je nach der Schwere des Pflegebedürfnisses, welches auch Pflegestufe genannt wird, bekommen die Patienten einige Leistungen von der Krankenkasse gezahlt.


Fitnesstraining im Alter

Wer stellt sich das Altern nicht gern rosig vor? Am besten bis ins hohe Alter gesund, geistig und körperlich rege sein, sodass man keinem zur Last fällt und das Leben bis zum Ende genießen kann. Um so weit zu kommen, bedarf es allerdings auch einiger Selbstdisziplin. Dass vor Erkrankungen keiner gefeit ist, sei nebenangestellt. Wer jedoch viel für seine körperliche Fitness tut, kann auch Krankheiten besser bewältigen oder gar am Ausbrechen hindern. Daher sollte man auch im Alter noch drei Mal in der Woche Sport machen. Es kann, muss aber natürlich kein Marathonlauf sein, schon mäßige Bewegungen kräftigen den Muskelapparat und helfen der Koordination und dem Gleichgewichtssinn. So ist man auch vor Stürzen gut gewahrt, wie sie leider viel zu oft älteren Menschen passieren.

Welche Sportarten sind geeignet?

Man kann eigentlich sagen, dass alle Sportarten für ältere Menschen geeignet sind, die Spaß bereiten und die man bewältigen kann. Manch ein über siebzig Jähriger läuft einen Marathon, für den anderen ist der Weg zum Bäcker um die Ecke schon eine Herausforderung. Um es medizinisch besser auszudrücken, kann man sagen, dass alle nicht überstrapazierenden Sportarten geeignet sind, um sie auch im Alter durchzuführen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Schwimmen
  • Radfahren
  • Walken
  • Gymnastik
  • Skilanglauf
  • Yoga
  • Thai Chi
  • Tanzen

Dies sind nur ein paar Beispiele dafür, welche sportlichen Aktivitäten im Alter noch geeignet sind. Viele der Sportarten sind gelenkschonend und können langsam durchgeführt werden. Sie alle helfen der Koordination und dem Gleichgewicht sowie im Einklang mit dem Körper zu bleiben. Besonders Thai Chi und Yoga sind sehr beliebt bei älteren Menschen. Ist man körperlich in einer nicht so guten Verfassung oder krankheitsbedingt geschädigt, so hilft es der Mobilität auch schon, wenn man jeden Tag einen Spaziergang macht. So kommt man an die frische Luft und der Bewegungsapparat rostet nicht ein. Außerdem hilft Bewegung, den Horizont zu erweitern und die Gehirntätigkeit anzuregen. Zudem kann sich mit anderen Gleichgesinnten treffen.

Wissenschaftlich belegt

Ärzte und Wissenschaftler haben schon in einigen Studien mit vielen Teilnehmern belegt, dass moderater Sport im Alter dazu beiträgt, aktiv zu bleiben. Das betrifft sowohl die Gehirnleistung als auch den Bewegungsapparat. Gleichzeitig wird das Immun- und das Herz-Kreislaufsystem durch den Sport gestärkt. Bei über 80 % der Teilnehmer aus den Studien wurden die Kraft und die Gehfähigkeit verbessert. Zudem gab es unter den Probanden mehr als 30 % weniger Unfälle durch Stürze im Vergleich zu Nichtsportlern. Jedoch sollte man darauf achten, mit seinem Arzt zu sprechen, wenn man mit Sport beginnen möchte, damit dieser alle wichtigen Werte testen und das OK zur gewählten Sportart geben kann.

Ausdauer und Kraft in Einklang bringen

Es ist gut für den Körper, wenn man Ausdauersportarten mit ein paar Kraftübungen kombiniert. So holt man das Optimum aus jedem Sport heraus. So werden zum Beispiel beim Walken vor allem die Beine trainiert, beim Schwimmen werden jedoch alle Muskelgruppen des Körpers beansprucht. Spezielles Krafttraining kann dabei helfen, Oberarme, Füße- und Wadenmuskulatur sowie die Hüften zu trainieren.

Ein Beispiel: Knieheben kräftigt die Beine. Es ist leicht durchführbar. Man kann sich während der Übung auch an einem Stuhl festhalten. Die Oberarme kräftigt man am besten mit zwei Wasserflaschen, eine in jeder Hand. Dann beugt man die Arme vor den Körper immer nach oben und unten. Um für die Füße und Waden etwas zu tun, kann man sich an einem Geländer oder Stuhl festhalten und drückt sich nach oben, bis man auf den Zehen steht, dann senkt man sich langsam ab und wiederholt die Übung.


Familienpflegezeit – was man wissen muss

Was hinter dem Wort Familienpflegezeit steht, ergibt sich schon aus dem Namen an sich: Zeit zur Pflege der Familie. Seit dem Jahr 2012 gibt es ein Gesetz, welches regelt, dass Berufstätige den Job mit der Pflege der Angehörigen verbinden können. Das ist wichtig, denn etwas mehr als die Hälfte der pflegebedürftigen Menschen werden in Deutschland zu Hause betreut. Viele Angehörige werden durch ambulante Pflegedienste unterstützt, aber dennoch ist es schwer, die beruflichen Pflichten mit der Pflege daheim in Einklang zu bringen. Dabei hilft das Gesetz.

Altes Recht bleibt bestehen

Vor dem Inkrafttreten des Gesetzes war dieser Bereich des Lebens nicht ganz ungeregelt. Es war auch schon zuvor möglich für Angehörige, die Pflegebedürftigen bis zu sechs Monate zu Hause zu pflegen. Eine solche Pflege musste dem Arbeitgeber wenigstens zehn Tage vor dem Beginn der Zeit mitgeteilt werden. Während dieser Zeit entfielen Gehalts- oder Lohnfortzahlungen, jedoch blieb die Sozialversicherung. Geknüpft war die Regelung allerdings an eine Betriebsgröße von mindestens fünfzehn Mitarbeitern. Bei kleineren Betrieben war es möglich bis zu zehn Tage Pflegezeit zu erhalten, welche durch eine ärztliche Bescheinigung nachgewiesen werden musste.

Für Vollzeitbeschäftigte und Teilzeitkräfte

Neu ist, dass Vollzeitkräfte in der Pflegephase, welche bis zu zwei Jahre dauert, ihren Vollzeitjob in einen Halbtagsjob verwandeln können. Dies ist unabhängig von der Größe des Unternehmens. Während dieser Zeit erhalten die Beschäftigten 75 % ihres Gehalts, arbeiten aber nur die Hälfte der Stundenanzahl. Nach den zwei Jahren beginnt die Nachpflegephase. In dieser Zeit arbeitet der Beschäftigte wieder Vollzeit, bekommt aber weitere zwei Jahre nur 75 % des Gehalts. Wenn die Stunden wieder ausgeglichen sind, kann eine neue Pflegezeit beantragt werden.

Für Beschäftigte, die nur halbtags arbeiten, gilt diese Regelung ebenso. Sie reduzieren beispielsweise ihre Stundenzahl von dreißig auf zwanzig Stunden und bekommen fünfundzwanzig Stunden bezahlt. In der Nachpflegephase können sie sich entscheiden, entweder wieder in die dreißig Stunden einzusteigen oder fünf Stunden mehr zu arbeiten und dafür dreißig Stunden bezahlt zu bekommen. Ein Recht auf die Familienpflegezeit gibt es jedoch nicht. Das heißt, der Arbeitgeber muss nicht zustimmen, wenn wichtige Gründe gegen eine solche Pflege vorliegen.

Weitere wichtige Fakten

Tritt während der Pflegezeit der Fall ein, dass die pflegebedürftige Person in ein Heim umzieht oder verstirbt, dann muss der Arbeitgeber so schnell wie möglich darüber informiert werden. Offiziell beendigt, ist die Pflegezeit dann zwei Monate nach dem Umzug in ein Heim oder dem Tod.

Auch wichtig zu wissen ist, dass der Rentenanspruch der Arbeitnehmer auch während der Pflegezeit bestehen bleibt. Lediglich die Summe wird dann nach dem geringeren Gehalt berechnet. Beträgt die Pflegezeit mindestens vierzehn Stunden pro Woche und die Erwerbstätigkeit maximal dreißig Stunden, so zahlt die Pflegekasse nochmal extra in die Rentenkasse ein. Die Summe der eingezahlten Beträge richtet sich nach der Pflegestufe des Angehörigen. Das ermöglicht einen ähnlich hohen Beitrag in die Rentenkasse, wie mit einer Vollzeitbeschäftigung. Eine Familienpflegezeit kann zudem erst beantragt werden, wenn der Angehörige mindestens Pflegestufe 1 erhalten hat.

Kritik an der Familienpflegezeit gibt es besonders hinsichtlich der Rechtslage. Da man keinen Rechtsanspruch auf Bewilligung der Pflegezeit hat, wird angenommen, dass Betriebe Anträgen auf Pflegezeit weniger bzw. nur bedingt zustimmen. Und das, obwohl die Betriebe ein spezielles Darlehen beantragen können, welches ihre Mehrausgaben während der Pflegezeit wieder ausgleicht.


Diabetes rechtzeitig erkennen

Diabetes wird auch als Zuckerkrankheit bezeichnet. Aber was hat der Zucker eigentlich damit zu tun? Fakt ist, dass der menschliche Körper Kohlenhydrate aufnimmt, die dann in Magen und Darm aufgespalten werden, unter anderem auch in Zuckerbausteine. Diese gehen dann ins Blut über, als sogenannter Blutzucker. Bei Menschen mit Diabetes ist dieser Wert, der Zuckergehalt im Blut, meistens zu hoch. Im Normalfall kommt das Hormon Insulin zum Einsatz, welches von den Langerhans-Zellen der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Dieses Hormon sorgt dafür, dass die Zuckerbausteine aus dem Blut in die einzelnen Organe weitergeleitet werden können. Bei Diabetespatienten fehlt das Insulin, der Blutzucker ist hoch, kann aber nicht in die Organe weitergeleitet werden. Die Organe zeigen dann Mangelerscheinungen, man kann auch sagen, sie verhungern allmählich. Der Zucker, welcher im Blut zu viel ist, wird mit dem Urin aus dem Körper transportiert.

Wie erkennt man Diabetes?

Wer auf seinen Körper hört, kann die Krankheit anhand verschiedener Anzeichen ausmachen. Diese sind natürlich keine hundertprozentige Sicherheit, aber sie geben einen kleinen Ansatzpunkt. Wer, besonders in der Nacht, über einen längeren Zeitraum hinweg großen Durst verspürt und/oder sich über große Harnmengen wundert, sollte sich alarmiert fühlen und einen Test machen lassen. Auffällig sind auch größere Gewichtsverluste, die sich nicht durch einen Lebenswandel erklären lassen. Wer plötzlich immer wieder an Infekten leidet, könnte ebenfalls betroffen sein. Manchmal ist es ratsam, nicht abzuwarten, sondern lieber einmal mehr den Arzt aufzusuchen. Denn meistens werden die Organe schon beschädigt, wenn die Krankheit noch nicht einmal erkannt wurde, da Diabetes eine sich sehr langsam entwickelnde Krankheit ist. Der Arzt untersucht für eine Diagnose verschiedene Werte. Gemessen wird der Blutzuckerspiegel im nüchternen Zustand und nach dem Essen. Ein wichtiger Faktor ist auch der Langzeitzuckerwert, der über einen längeren Zeitraum gemessen wird. Sind diese Messwerte in einem bestimmten Bereich, muss eine Behandlung erfolgen.

Wie sieht die Behandlung aus?

Wichtig ist, dass sich der Mensch hinter der Erkrankung genau wahrnimmt. Vor allem sollte ein Gewicht angestrebt werden, welches für die körperliche Statur als Normalgewicht angesehen wird. Häufig führt Übergewicht zu Diabetes. Wer in Folge einer bestehenden Erkrankung zu viel Gewicht verloren hat, muss dieses entsprechend wieder draufbekommen. Fitness spielt ebenso eine wichtige Rolle. Ein fitter und gesunder Körper benötigt nicht so viele zusätzliche Medikamente. Diese werden allerdings bei einer Diabetes mellitus Typ 2 Erkrankung dennoch ein Leben lang Begleiter der Patienten sein.

Die richtige Ernährung ist wichtig

Fettreduziert und ausgewogen sollte die Ernährung sein, wenn man an Diabetes erkrankt ist. Vor allem Fertiggerichte sollte man ab diesem Zeitpunkt ganz genau kontrollieren, denn dort stecken versteckte Fette und oft auch zu viel Zucker. Beim Stichwort Zucker denkt man zugleich an Süßigkeiten. Der Volksmund behauptet, dass bei der Zuckerkrankheit jegliche Form von Süßigkeiten vermieden werden sollte. Jedoch ist ein gänzlicher Verzicht niemals gut, weder für den Körper noch für das Gemüt.

Kuchen, Kekse oder Schokolade sollte man dennoch immer mit Bedacht essen. Etwa 100 g Schokolade pro Woche sind völlig in Ordnung. Statt Weizen sollte man auf Vollkorn setzen. Denn Vollkornprodukte haben einige Vorteile. Sie sorgen zum einen dafür, dass der Blutzuckerwert in einem normalen Rahmen bleibt und nicht ruckartig nach dem Verzehr ansteigt und bald wieder absinkt, wie bei Weizenprodukten, zudem hält Vollkorn länger satt, was Heißhungerattacken vorbeugt. Auch Alkohol sollte, wenn möglich, größtenteils vermieden werden. Wasser und ungesüßte Tees sind, wie bei jeder gesunden Ernährungsform, ein absolutes Muss für die tägliche Ernährung. In Säften und Softdrinks stecken hingegen zu viele versteckte Süßstoffe und Fette.


Eisenmangel erkennen und behandeln

Besonders Frauen im gebärfähigen Alter und Kinder leiden oft an einem Eisenmangel. Dies ist mitunter eine der häufigsten Mangelerscheinungen. Wichtig ist, dass man die Symptome dieses Mangels schnell erkennt und dann dementsprechend behandelt. Eisen ist besonders wichtig für den Transport des roten Farbstoffs Hämoglobin und für die Neubildung von Blut. Auch ist es an der Sauerstoffzufuhr ins Blut und Sauerstoffspeicherung beteiligt.

Da der Körper das Eisen nicht selbst herstellen kann, ist es wichtig, täglich Eisen durch die Nahrung aufzunehmen. Zwischen zehn und zwanzig Milligramm sollten es sein.

Wie erkennt man einen Eisenmangel?

Wer sich dauernd schlapp und müde fühlt, könnte unter einem Eisenmangel leiden. Denn dies sind die häufigsten Symptome. Auch wenig bis gar kein Appetit kann ein eindeutiger Hinweis auf zu wenig Eisen im Körper sein. Weiterhin sind Kopfschmerzen ein Symptom, welches auf die Mangelerscheinung hindeuten kann. Da Eisen für den Sauerstofftransport im Blut verantwortlich ist, lassen sich diese Symptome auch leicht erklären.

Zu wenig Sauerstoff im Blut bedeutet, dass bestimmte Areale im Körper und im Hirn nicht optimal versorgt werden können. In Folge dessen kommt es zu Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Abgeschlagenheit. Weitere Erkennungsmerkmale sind zum Beispiel: Gereiztheit, brüchige Nägel, Kurzatmigkeit, Haarausfall, Sodbrennen, rissige Mundwinkel oder Konzentrationsprobleme.

Natürlich können diese Beschwerden auch andere Ursachen haben. Deswegen ist es wichtig, sie beim Arzt abklären zu lassen. Mit einem einfachen Bluttest kann dieser dann feststellen, ob ein Mangel an Eisen vorliegt oder nicht.

Wer schon einmal beim Blutspenden war, kennt den kleinen Test, bei dem ein Tropfen Blut aus dem Finger über einen Teststreifen in ein Gerät geführt wird. So einfach misst der Arzt den Eisengehalt im Blut. Stellt er einen Mangel fest, wird ein kleines Blutbild erstellt. Dazu ist die Entnahme von etwas mehr Blut erforderlich. Innerhalb von einer Woche erfolgt die genaue Diagnose.

Was tun bei der Diagnose Eisenmangel?

Den Mangel an Eisen zu beheben, gelingt schon mit ein paar kleinen Änderungen im Alltag. Die Ernährung sollte auf bestimmte, sehr eisenreiche Nahrungsmittel umgestellt werden. Auch Eisentabletten sind zur Einnahme möglich. Diese sollten aber speziell vom Arzt empfohlen und nicht nach eigenem Empfinden eingenommen werden, denn auch ein Übermaß an Eisen kann schädigend für den Körper sein.

Bei der Ernährung gilt generell, dass Eisen über Fleisch- und Fischprodukte besser vom Körper aufgenommen wird, als das Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln. Daher sollte man im Optimalfall zweimal Fleisch und zweimal Fisch pro Woche zu sich nehmen. Das Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln ist dreiwertig, muss aber zum zweiwertigen Eisen gespalten werden, um vom Körper verwendet werden zu können. Dafür braucht es Vitamin C oder Fruchtsäure. Ein Glas Wasser mit einem Spritzer Zitrone zum Essen oder eine Zitrusfrucht nach jeder Mahlzeit können daher auch positiv auf den Eisenwert wirken.

Weiterhin empfiehlt sich eine sehr kleine Prise Zimt in jedem Essen, gerade so viel, dass es nicht herausschmeckt. Denn Zimt enthält achtundzwanzig Mal mehr Eisen pro 100 g als Fleisch oder Fisch. Verzichten sollte man dagegen auf Cola, zum oder kurz nach dem Essen. Denn diese bindet besonders viel Eisen, welches dann nicht mehr dem Körper zur Verfügung steht. Genauso verhält es sich mit Kaffee, schwarzem und grünem Tee. Diese enthalten viel Gerbsäure, welche das Eisen ebenfalls bindet.


Die 24 Stunden Pflege für Senioren

Ein großer Dank für die freundliche Unterstützung bei der Recherche zu diesem Beitrag über die 24 Stunden Pflege geht an careone.de.

Menschen, die ein hohes Alter erreicht haben, zu pflegen, ist eine große Belastung für Angehörige. Zunehmend beliebter wird, die pflegebedürftige Person von einer Betreuungskraft unterstützen zu lassen. Eine einfühlsame und vor allem sehr erfahrene Pflegekraft lebt im Haushalt der älteren Menschen und widmet sich mit umfassender 24 Stunden Pflege der bedürftigen Person. Dadurch können die Senioren gut versorgt in ihren eigenen vier Wänden bleiben. Die 24 Stunden Pflege ist eine große Entlastung für die Angehörigen.

Eine liebevolle Alternative zur Heimunterbringung

Kranke oder pflegebedürftige Personen, die nicht mehr eigenständig leben können, werden oftmals in einem Heim untergebracht. Eine kompetente 24 Stunden Hilfe für zu Hause, bietet hier eine perfekte Lösung an. Die Pflegekräfte besitzen umfangreiche Erfahrung und professionelles Wissen im Umgang mit älteren Menschen und können gezielt auf den Pflegebedürftigen eingehen.

Welche Aufgaben beinhaltet die 24 Stunden Pflege?

Die Pflegekräfte sind 24 Stunden vor Ort, um dem Senior dabei zu helfen, alles zu bewältigen, was dieser alleine nicht mehr kann. Die Aufgaben der Pflegekräfte gestalten sich je nach eingestufter Pflegeklasse des Betreuten vielfältig. In leichten Fällen fallen relativ einfache Aufgaben an, wie zum Beispiel einkaufen zu gehen, den Abwasch zu erledigen sowie auch das Wäscheaufhängen oder die Hilfe beim Treppensteigen anzubieten. Bei sehr schweren Pflegefällen werden alle anfallenden Aufgaben übernommen, wobei eine 24 Stunden Pflege natürlich nicht die medizinische Versorgung bei schweren Krankheitsfällen ersetzen kann. Die 24h Pflege ist dennoch eine gute Lösung für die Betreuung und Versorgung im hohen Alter.
Alle Aufgaben, welche die pflegebedürftige Person noch selbst verrichten kann, werden ihr natürlich nicht abgenommen. Dies verhindert, dass sich die Pflegepersonen in der 24 Stunden Betreuung nutzlos vorkommen. Darüber hinaus erlaubt es den pflegebedürftigen Personen, soweit das möglich ist, weiterhin einen eigenverantwortlichen Lebensstil führen zu können.

Aktivierende und motivierende Pflege

Zu einer 24 Stunden Betreuung gehört auch sich mit dem betreuungsbedürftigen Menschen zu beschäftigen und ihn zu unterhalten, zu motivieren und aufzumuntern.
Die fortwährende Anwesenheit der Betreuerin kann alte, zurück gezogene Menschen motivieren und vitalisieren. Aktivitäten, wie gemeinsame Spaziergänge sowie die
Begleitung zu Arztbesuchen oder zu Terminen beim Friseur muntern die Senioren auf.
Gesellschaftsspiele und Singen sind eine Möglichkeit sich zu beschäftigen.
Erlebnisse von früher auszutauschen und Geschichten zu erzählen munter genauso auf, ebenso wie den Pflegebedürftigen im Rahmen seiner möglichen Fähigkeiten in alle Haushaltstätigkeiten miteinzubeziehen.

Vorteile und Nachteile der 24 Stunden Pflege für Senioren

Eine 24 Stunden Pflege für zu Hause ist vor allem für die Personen geeignet, welche den Alltag nicht mehr allein bewältigen können. Die 24h Pflege bietet gegenüber anderen Formen der Pflege viele Vorteile. Ein großer Pluspunkt der 24 Stunden Pflege ist natürlich, dass der alte Mensch in seiner gewohnten Umgebung bleiben kann. Zudem bleiben die sozialen Kontakte dank der Pflegekraft erhalten. Die professionelle Betreuung vor Ort bietet dem Pflegebedürftigen eine individuelle Betreuung und entlastet die Angehörigen, die sich mit einem guten und beruhigten Gefühl ihrem Berufsleben zuwenden können. Ein weiterer Vorteil im Vergleich zu einem Pflegeheim ist, dass in einem Heim viele Sachen nach einem vorgegebenen Zeitplan erledigt werden. Dies ist bei der 24h Pflege ganz anders. Die pflegebedürftige Person kann entscheiden, wann was gemacht wird. Der einzige Nachteil an der rundum Pflege sind natürlich die Kosten, welche in einem Heim jedoch noch intensiver wären.


Der Frühling kommt und mit ihm die Allergien

Wer schnieft und sich die Augen reibt, hat wahrscheinlich eine Pollenallergie. Der Blütenstaub von Hasel und Erle liegt fein und dennoch stark in der Luft. Vor allem die Birkenpollen belasten die Allergiker sehr und werden in Deutschland zunehmend aggressiver.

Hohe Messwerte beim Pollenflug

Letztes Jahr betrug der höchste Messwert 772 in der Berliner Hauptstadt. Diese unangenehme Zahl von Birkenpollen fegte durch jeden Kubikmeter Luft. Die Situation war in anderen Städten Deutschlands nicht viel besser. Experten sprechen von einer starken Pollenbelastung bereits bei Tagesdurchschnittswerten von mehr als 100 Pollen. Die Birke verursacht bei Allergikern schon bei fünfzig Pollen pro Kubikmeter Luft starke Beschwerden. Die langen Pollen der Birken werden vom Wind in alle Richtungen zerstäubt. Etwa achtzehn Prozent der Deutschen spüren diesen unangenehmen Pollenflug in ihren Augen und Nasen.

Die Pollen werden aggressiver

Baumpollen-Allergiker litten letztes Jahr besonders stark. Der Birkenpollenflug beginnt in der Regel Mitte April. Da dieser Monat aber im vergangen Jahr sehr kühl war, kam der Pollenflug verzögert und umso stärker. Die Folge war, dass die Allergiker viel mehr darunter litten, als in den Jahren zuvor. Ständig juckende Augen und triefende Nasen machten selbst den Kaffee in der Mittagssonne zu einer Belastungsprobe.
Die Pollen in Deutschland werden von Jahr zu Jahr aggressiver. Dies liegt daran, dass die Luftverschmutzung die Stoffe an Allergie auslösenden Stoffen in den Pollen vermehrt ansteigen lässt.
Vor allem die Pollen der Birke bereiten Allergikern Schwierigkeiten. Der Klimawandel, der plötzliche Wärmeschub und die zunehmende Verschmutzung der Luft machen Menschen mit Heuschnupfen das Leben in der Pollensaison schwer.

Juckende Augen und laufende oder verstopfte Nasen

“Bet v 1” ist die Bezeichnung des Moleküls aus Birkenpollen, welches die Blütenzeit der Bäume für die meisten Menschen zu einer Belastungsprobe macht. Die menschlichen Immunzellen reagieren sehr negativ auf dieses Molekül, als ob es ein Feind ist, der bekämpft werden muss. Laufende Nase und juckende Augen sind die Folgen dieses Kampfes. Die Birken bilden das Molekül Bet v 1 bevorzugt dann, wenn sie unter Stress stehen. Eine starke Luftverschmutzung ist ein Stressfaktor und erhöht die Produktion des Bet v 1 Moleküls, wodurch die Pollen aggressiver sind.

Das Frühjahr überstehen

Wiese-PollenflugMenschen, die auf die Pollen der Birke allergisch reagieren, können später auch eine Kreuzallergie auf einige Nahrungsmittel bekommen. In etwa die Hälfte der Allergiker entwickeln eine Allergie gegenüber Obstsorten, wie zum Beispiel Äpfel, Birnen und Kirschen. Auch auf Nüsse wird allergisch reagiert. Eine Angst vor der Birkenpollenallergie ist aber unbegründet, da diese sehr gut zu behandeln ist. Die lästigen Symptome, wie das Jucken der Augen oder die verstopfte oder triefende Nase, können mit Medikamenten gelindert werden. Ist die Birkenpollenallergie nur leicht ausgeprägt, kann ein Allergiemedikament in Form von Nasentropfen, Tabletten oder Spray helfen, um das Frühjahr zu überstehen. Bei stärkeren Beschwerden sollte eine ärztliche Behandlung angestrebt werden, da schlimmere Folgen, wie das allergische Asthma vermieden werden können. Zudem empfiehlt es sich bei einer Birkenpollenallergie immer einige Produkte für Allergiker zu Hause zu haben, damit die Belastung während der Pollenflugzeit auf ein Minimum reduziert werden kann.


Plastische Chirurgie: Wann ist eine Schönheitsoperation medizinisch sinnvoll?

Ein großer Dank für die freundliche Unterstützung bei der Recherche zu diesem Beitrag über die plastische Chirurgie geht an die Hamburger Praxisklinik-Colonnaden.
Hört man den Begriff plastische Chirurgie, denkt man sofort an Fettabsaugen, Lifting oder Botox spritzen. Allerdings behandeln Schönheitschirurgen auch Opfer mit Verbrennungen oder Krebspatienten. Die plastische Chirurgie beruft sich auf vier unterschiedliche Säulen.

Die vier Säulen

Zu den vier Säulen gehört die Rekonstruktive Chirurgie, die Verbrennungschirurgie, die Handchirurgie und die Ästhetische Chirurgie. Die ästhetischen Chirurgen mit jahrelanger Ausbildung lassen sich nicht gerne auf die reine Schönheitschirurgie reduzieren, da ihre Aufgaben vielfältig sind und die Mediziner wahre Wunder am menschlichen Körper vollbringen können. Die Chirurgen besitzen eine enorme Kreativität und müssen das große Repertoire an Standardtechniken perfekt beherrschen. Die unterschiedlichen Lösungswege sind bei jeder Operation immer wieder eine neue Herausforderung.

Medizinisch sinnvolle Schönheitsoperationen

Die plastische Chirurgie kann durchaus mehr als nur Liften und Fettabsaugen. Medizinische Schönheitsoperationen sind zum Beispiel sinnvoll, wenn Brüste nach einer Brustkrebserkrankung rekonstruiert werden. Ebenso sinnvoll und notwendig ist es, wenn Nervenbahnen wieder verbunden werden, die bei einem Unfall durchtrennt wurden oder wenn Nasenkorrekturen ein problemloses Atmen und Schlafen erlauben.

Vermehrt ästhetische Operationen

Umfragen der Plastischen sowie Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgischen Gesellschaft in Deutschland zeigten, dass dreißig Prozent aller Eingriffe aus ästhetischen Operationen bestehen. Vor zwei Jahren waren es insgesamt 140000 Operationen. Dazu gesellen sich noch einmal in etwa so viele Faltenunterspritzungen mit Botox und Eigenfett, mit Hyaluronsäure und anderen Mitteln. Die Zahlen basieren auf den Angaben von einem Drittel der 1030 Befragten. Die wirkliche Zahl der Eingriffe kann nur schwer eingeschätzt werden, da nicht immer exakt klar ist, was eine Schönheitsoperation ist und was nicht.

Umsatzsteuerpflichtige ästhetische Eingriffe

Die Gesellschaft der ästhetischen Chirurgen zählt umsatzsteuerpflichtige Behandlungen zu den ästhetischen Eingriffen. Dabei ist es nicht von Bedeutung, ob es sich um eine Brustvergrößerung ohne therapeutischen Nutzen, Liftings oder Nasenkorrekturen handelt. Von der Steuerpflicht ausgenommen sind zum Beispiel Schönheitsoperationen, die erfolgen, weil eine besondere psychische Belastung vorhanden ist. Dann wird die Operation als medizinisch notwendig eingestuft.

Schönheit gehört zum eigenen Wohlbefinden

schoensein-und-wohlfuehlenSelbstverständlich gehört ein normales Maß an Schönheit einfach zum Wohlbefinden dazu. Erkennt der Arzt den Unterschied zwischen einer medizinisch notwendigen Operation und dem Wunsch einfach nur schön zu sein? Ja, der Mediziner erkennt dies natürlich. Dennoch können auch für den einzelnen Patienten Eingriffe, die von außen als reine Schönheitsoperationen erscheinen, wesentlich mehr bedeuten. Mit dem Messer kann manche Seele geheilt werden. Das weibliche Geschlecht hat es im heutigen Gesellschaftssystem, beeinflusst durch die Werbung und durch die Medien nicht leicht und bekommt ein anderes Körperbewusstsein. Dann entstehen vorher noch nie dagewesene Problemzonen.
Viele Schönheitspraxen bieten daher das gesamte Spektrum der Schönheitschirurgie an, wie Lidstraffung, Brustvergrößerung und sogar Schweißdrüsenabsaugung.
Auf der anderen Seite fahren Ärzte der Rekonstruktiven, Plastischen und Ästhetischen Chirurgie regelmäßig mit sozialen Organisationen ins Ausland, um Kriegsopfer und Kinder mit Missbildungen zu behandeln. In Burma haben beispielsweise achtzig Prozent der Behandelten einen Lippen-Kiefer-Gaumenspalten. Die chirurgische Behandlung ermöglicht den Menschen, vor allem Kindern, eine problemlose Entwicklung beim Sprechen, Hören und Atmen und eine leichtere Akzeptanz in der Gesellschaft.

Die Grenzen zwischen Heilen und Optimieren können in der plastischen Chirurgie dennoch teilweise nicht klar getrennt werden, daher muss von jedem Arzt jeder Eingriff selbst nach eigenem Ermessen entschieden werden und für ihn selbst zu vertreten sein.


Unter der Lupe: Entschlackungsmethoden

Entschlackungsmethoden gibt es viele, wie zum Beispiel die Darmreinigung, die Nierenreinigung, eine Entsäuerung und die Leberreinigung. Alle Entschlackungsmethoden haben eine sehr gute individuelle Wirkung.

Methoden zur Entschlackung und ihre Ziele

Das Wort Entschlackung ist ein Überbegriff für alle Entschlackungsmethoden, die es gibt. Eine Darmreinigung ist beispielsweise eine Methode. Auch eine Entsäuerung ist eine Variante der Entschlackung, ebenso wie eine Saftkur oder eine Fastenkur. Sogar eine Lymphreinigung und eine Entgiftung zählen zu dem Bereich, der die Entschlackung umfasst. Bei jeder dieser Methoden werden Schlacken beseitigt. Schlacken sind unter anderem Gifte sowie Säuren und Salze, die Ablagerungen hervorrufen. Zudem gehören
Pilze und zu viele Hormone, Mineralien und Vitamine, wie auch Kotsteine und schädliche Bakterien oder Gase aus dem Darm zu den Schlacken.

Entschlackungskur

Entschlackungen, die als Ziel eine Ernährungsumstellung haben sowie eine kurzfristige Änderung der Ernährung, beispielsweise mittels einer Saftkur, die Schlacken aus dem Körper beseitigt, werden als Entschlackungskentschlacken-saftkurur bezeichnet. Selbstverständlich werden beim Entschlackungsprozess nicht nur die Schlacken entfernt, sondern auch viele andere positive Dinge werden bewirkt. Die Organe werden entlastet und können sich regenerieren, sodass sie wieder ordentlich und kräftig arbeiten können. Bei der Entschlackungskur werden dem Körper fehlende Vitalstoffe zugeführt, damit der Organismus richtig funktionieren kann. Ein netter Nebeneffekt ist, dass eventuell vorhandenes Übergewicht reduziert werden kann.

Gründe um zu entschlacken

Die Gründe für eine Entschlackungsmethode sind zahlreich. Eine Kur ist angebracht, wenn man sich sehr oft müde und erschöpft fühlt oder wenn man an Gewicht verlieren will. Eine Übersäuerung des Körpers verlangt ebenfalls nach einer Entschlackung und bringt mehr Energie. Nach einer Krankheit kann sich der Körper durch Entschlackung umfassend regenerieren. Zudem verbessert sich die Haut und die geistige Leistungsfähigkeit wird gesteigert.

Die richtige Entschlackungsmethode auswählen

Für jeden Menschen ist eine andere Entschlackungsmethode empfehlenswert. Wer unter Blähungen leidet, sollte eine Darmreinigung anwenden und bei einer Fettleber hilft die Leberreinigung. Hat man Beschwerden von einer Giftbelastung, sollte natürlich mit einer Entgiftung gestartet werden. Manchmal können Zellen die eingelagerten Gifte nicht mehr optimal abgeben. Dies sollte mit einer Entsäuerung behoben werden. Das heißt, in so einem Fall ist es sinnvoll, zuerst zu entsäuern und danach zu entgiften. Bei Beschwerden durch einen Pilz, muss mit einer Anti-Pilz-Kur begonnen werden. Ist der Pilzbefall sehr stark oder chronisch, kann es sich um eine Schwermetallbelastung handeln. Die Candida-Pilze nehmen Schwermetalle in sich auf und bewahren so den Betroffenen vor den negativen Folgen der Schwermetalle. Werden die Pilze jetzt mit einer Antipilz-Entschlackung vernichtet, werden die Schwermetalle freigesetzt und können dem Menschen schaden.

Die richtige Reihenfolge der Entschlackungsmethoden im Überblick

– Ernährungsumstellung
– Entsäuerung
– Reinigung des Darms
– Lymphreinigung
– Leberreinigung
– Nierenreinigung
– Entgiftung

Wer keinen speziellen Grund für eine Entschlackungsmethode hat, kann diese auch durchführen, um sich wohler zu fühlen und Krankheiten vorzubeugen. Dies kann auch in Form eines Fastentages oder einer Zitronensaftkur sein. Die Entschlackungsmethoden sollten nicht hintereinander gemacht werden, sonst würde man sechs Monate lang entschlacken und entgiften. Der Organismus sollte zwischen den einzelnen Entschlackungsmethoden zwei bis sechs Wochen Pause haben. In der Pause sollte natürlich auf Schokolade und Pizza verzichtet werden.